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Posts Tagged ‘Science Fiction’

Band 3 der Serie Prähuman ist erschienen. Die Handlung: Ein Kreuzfahrtschiff mit 3000 Passagieren an Bord ist spurlos verschwunden. An der Stelle, an der die „Expedition“ zum letzten Mal ein Notsignal gesendet hat, befindet sich nun eine bizarre Maschine von gigantischen Ausmaßen. Während die US-Marine mehrere Schiffe zu dem Objekt entsandt hat, erhalten Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer den Auftrag, die unheimliche Konstruktion zu untersuchen. Doch kaum haben sie „Point Zero“, wie das Militär den fremdartigen Koloss bezeichnet, erreicht, als dieser Tubbs Schiff „Argo“ und die US-amerikanische Flotte angreift. Die „Argo“ gerät dabei ins Innere der riesigen Maschine – und für Tubb und sein Team beginnt eines der gefährlichsten Abenteuer …

Frederic Tubb funkt SOS verspricht, wie auch die beiden vorangegangen Bände, jede Menge Action, Spaß und Spannung.

 

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Das Autorenduo Douglas Preston und Lincoln Child haben ihren neuesten Roman auf vielfachen Wunsch geschrieben. Dies vermerken beide jedenfalls im Nachwort. Viele Leser wollten eine Fortsetzung des Romans „Ice Ship“ haben, der vor mehreren Jahren veröffentlicht wurde. „Ice Limit“ ist sozusagen das Sequel.

Es geht um ein außerirdisches Wesen, das am Grund des Pazifiks haust und für Ärger sorgt. Geschlüpft ist es aus einem Meteoriten, der bei einer Schiffskatastrophe ins Meer geplumpts ist. Der Agent Gideon Crew muss zusammen mit einem Team aus Wissenschaftlern versuchen, dem Wesen den Garaus zu machen.

Was Preston und Child mit ihrem neuen Roman bieten, ist ein für ihre Fans zugeschnittener Thriller. Dabei gingen sie jedoch eher halbherzig vor. Irgendwie schienen beide so ihre Schwierigkeiten mit dem Stoff gehabt zu haben, denn der Roman plätschert zunächst vor sich hin, ohne wirklich spannend zu werden. Wie immer allerdings fasziniert die exakte Recherche der beiden. In dieser Hinsicht haben sie nichts verlernt.

Was sie jedoch verlernt haben, ist, einen durchweg packenden Thriller zu schreiben. Das Thema muss Preston und Child selbst irgendwie gelangweilt haben, denn der Roman fängt damit an, dass man ein Alien im Pazifik entdeckt habe, die erstaunte Reaktion der Figuren allerdings bleibt aus. Auf diese Weise hätte es genauso gut heißen können, dass der Zug Verspätung hat. So etwas lähmt natürlich die Spannung erheblich. Und man fragt sich, ob das Autorenduo doch noch zu seiner früheren Stärke findet.

Leider aber bleiben zunächst wirkliche Höhepunkte aus. Zwar nimmt die Spannung bei der ersten Begegnung mit dem Ungeheuer deutlich zu, allerdings nur, um danach wieder abzuflachen. Der Grund, die Szenen wiederholen sich teilweise. Hinzu kommen diverse Logikfehler, die den beiden Autoren eigentlich hätten selbst auffallen müssen.

Zum Beispiel befindet sich das Schiff an einer Stelle des Ozeans, der mit einem Helikopter nicht mehr erreicht werden kann, nur um mehrere Seiten danach von einem Helikopter erreicht zu werden. An einer anderen Stelle betrinkt sich einer der wissenschaftlichen Assistenten, um dann mit einem U-Boot abzuhauen. Gideon Crews kongeniale Schlussfolgerung lautet, dass der Mann betrunken gewesen sein muss.

Erst gegen Ende hin nimmt dann der Roman wirklich Fahrt auf und wird zu einem furiosen Action-Horror-Seitenfetzer. Hier schimmert dann die frühere Stärke der beiden Autoren durch. An die früheren Romane der beiden Autoren allerdings reicht „Ice Limit“ nicht heran.

Douglas Preston/Lincoln Child. Ice Limit. Knaur Verlag 2017, 400 Seiten, 14,99 Euro, ISBN: 978-3-426-51498-6

 

 

 

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Zwischen 2009 und 2015 erschien bei dem Online-Magazin Geisterspiegel die Serie „Prähuman“, die sich mit weit über 35.000 Lesern zur heimlichen Kultserie entwickelte. Damals erschienen insgesamt 18 Bände.

Nun hat Carl Denning die Serie komplett überarbeitet und erweitert. Nach dem überaus erfolgreichen Start der neuen Serie auf Amazon, ist nun Band zwei erschienen. Mit gut 100 Seiten verspricht auch die Fortsetzung jede Menge Spannung, Action und Spaß.

Zum Inhalt: Wie aus heiterem Himmel wird London von unheimlichen Maschinen angegriffen, die ganze Gebäude zerstören und mit ihren Strahlen Menschen in Sekundenschnelle in Mumien verwandeln. In der Stadt bricht Panik aus. Doch genauso schnell wie die bizarren Objekte erschienen sind, sind sie auch schon wieder verschwunden. Dennoch gelingt es Frederic Tubb und seinem Team, eine der Maschinen in ihre Gewalt zu bringen. Wer oder was steckt hinter diesem Angriff? Und in welcher Verbindung stehen die Maschinen mit der mysteriösen Entdeckung eines kürzlich verstorbenen Hobbyarchäologen? Nur eines ist sicher: Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Denn noch während Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer nach Erklärungen suchen, ereignen sich weitere Zwischenfälle …

Auch der zweite Band besticht durch eine dichte Mischung aus genreübergreifenden Elementen, die von Science Fiction über Abenteuer bis zu Action und Horror reicht.

Band drei wird Mitte August erscheinen.

Die Serie ist auf insgesamt 20 Bände geplant.

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„Die neunte Stadt“ heißt der Debutroman von J. Patrick Black, mit knapp 800 Seiten ein echter Wälzer. Wie bei vielen Erstlingen, so scheint es auch hier, als habe Black so ziemlich alles, was er an SF gelesen und gesehen hat, auf die eine oder andere Weise in den Roman hineingezwängt. Das Ergebnis ist folglich ein umfangreiches Werk, das zwar voller Ideen steckt, das aber zugleich stets an andere Romane und Filme erinnert.

So umfangreich „Die neunte Stadt“ ist, so kurz lässt sich die Handlung schildern: es geht darum, dass die Menschen sich auf eine außerirdische Invasion vorbereiten, nachdem sie bereits vor mehreren hundert Jahren von Aliens heimgesucht wurden.

Black schreibt den Roman aus der Perspektive von sieben Protagonisten in Gegenwartsform, was anscheinend einen neuen Trend darstellt, der z. B. bereits von Paula Hawkins in „Girl on the Train“ und auch von Mats Strandberg in „Die Überfahrt“ Verwendung findet. Black wendet diesen Stil für eine detaillierte Beschreibung einer zukünftigen Gesellschaft mit all ihren verschiedenen Facetten an, die alles daran setzt, um sich gegen die erneute außerirdische Invasion zu verteidigen.

Die Menschen haben dabei von den Außerirdischen in Sachen kriegerische Auseinandersetzung gelernt, denn durch sie sind sie in den Besitz geistiger Fähigkeiten gekommen, mit deren Hilfe effizienter gegen die Invasoren vorgegangen werden kann. Intersssant hierbei ist, dass Black die Geschehnisse ausschließlich aus der Perspektive von jungen Menschen, wie etwa der Nomadin Naomi oder dem Jungen Jax, der eine Ausbildung in einer Militärakademie absolviert, erzählt. Dies lässt in einem die Frage entstehen, ob „Die neunte Stadt“ nicht eigentlich als Jugendbuch gedacht war, beeinflusst etwa durch „Die Tribute von Panem“ und ähnlichen Romanen, obwohl die jeweiligen Handlungen natürlich nichts miteinander zu tun haben.

Wie dem auch sei, der Roman macht trotz der vielen „geborgten“ Ideen (wie z.B. der riesigen Kampfmaschinen, die man nicht nur in Hollywood, sondern auch bei Alfred Döblins „Berge, Meere und Giganten“ findet) Spaß und ist flüssig zu lesen. Positiv zu bewerten ist ebenfalls, dass Black versucht, jeder Figur eine individuelle Stimme zu geben, was den Roman zusätzlich interessant und vielfältig macht.

„Die neunte Stadt“ wird durch das gewitzte Ideensammelsurium zu einem Lesevergnügen mit Quasi-Déjà-vu-Erlebnissen. Black setzt an den Anfang nicht den obligatorischen großen Knall, sondern nimmt sich im wahrsten Sinne des Wortes Zeit, um die Handlung langsam zu entwickelt und die Spannung zu steigern, wobei er im Laufe der Geschehnisse auch mit Action und dem einen oder anderen Gag nicht geizt. Kurz: spannende Unterhaltung zwischen SF und Fantasy.

J. Patrick Black. Die neunte Stadt. Heyne Verlag 2017, 792 Seiten, 16,99 Euro, ISBN: 978-3-453-31788-8

 

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Zwischen 2009 und 2015 erschien bei dem Online-Magazin Geisterspiegel die Serie „Prähuman“, die sich mit weit über 35.000 Lesern zur heimlichen Kultserie entwickelte. Damals erschienen insgesamt 18 Bände.

Nun hat der bekannte Horrorautor Carl Denning die Serie komplett überarbeitet und erweitert. Besaß z.B. Band 1 in der Urfassung etwa 45 Seiten, so umfasst die Neuausgabe beinahe 90 Seiten. Die Serie besticht durch ihre Mischung aus genreübergreifenden Elementen aus Science Fiction, Abenteuer, Action und Horror und orientiert sich dabei an den sog. Leihbüchern der 50er und 60er Jahre.

Es geht um den Grenzwissenschaftler Frederic Tubb, der zusammen mit seinen beiden Mitarbeitern Maki Asakawa und Hans Schmeißer auf die Spur einer prähumanen Hyperzivilisation kommt, die angeblich noch immer existiert. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis dieser unheimlichen Zivilisation zu lösen und geraten dabei von einem Abenteuer zum nächsten, wobei eine gefährliche Situation der anderen folgt. Gewürzt ist alles mit einem herrlich-skurrilen Humor.

Wer also auf aberwitzige Ideen, eine rasante Handlung und jede Menge Action steht, der ist bei „Prähuman“ goldrichtig. Denn der Unterhaltungswert der Serie ist kaum zu überbieten. Carl Denning, der mit seinen intensiven Horrorromanen wie z.B. „Blutige Schatten“, „Monster“, „Das Böse“ oder „Todesstation“ vielen Lesern das Gruseln lehrt, zeigt auch hier, dass er sein Handwerk versteht. Denn die „Prähuman“-Bände sind so konzipiert, dass kein Band dem anderen gleicht. Jeder Band besitzt sein eigenes Thema und seinen eigenen Charme, sodass es zu keinen Wiederholungen kommt.

In Band eins kommen Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer nach Kambodscha. Mitten im Dschungel wurde von Archäologen eine riesige Stadt entdeckt. Alter: 60 Millionen Jahre. Kaum ist Tubb dort angekommen, als ein Teil des Archäologen-Teams spurlos verschwindet. Doch ist dies noch nicht alles. Denn während der Besichtigung der Stadt werden Tubb und sein Team auf einmal von riesigen Maschinen angegriffen. Aber das ist noch längst nicht alles … – Der kambodschanische Dschungel, London und Seoul sind die spannenden Schauplätze des ersten Bandes.

Die tollen Coverbilder der Serie stammen von Gerd Atlmann.

Band 2 „Angriff der Anderen“, in dem es um seltsame Zwischenfälle in London geht, und Band 3 „Frederic Tubb funkt SOS“, in dem es Tubb und sein Team mit einer gigantischen Maschine im pazfischen Ozean zu tun haben, sind ebenfalls schon erschienen. Die Serie ist auf insgesamt 20 Bände angelegt.

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Science Fiction-Filme aus Deutschland sind ein sehr seltenes Phänomen. Interessant ist daher, dass Regisseur Sebastian Hilger für seine Abschlussarbeit sich dieses Genre ausgewählt hat.

„Wir sind die Flut“ handelt von dem Physiker Micha, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter Gelder für ein neues Forschungsprojekt beantragen möchte. Doch schon die Vorstellung seines Projekts vor einer Handvoll Professoren sorgt für Unmut. Denn niemand möchte ihm die Gelder bewilligen. Der Grund: Micha möchte ein bisher ungelöstes Naturphänomen lösen. Vor dem kleinen Küstenort Windholm ist vor 15 Jahren das Meer verschwunden. Am selben Tag verschwanden auch die Kinder des Ortes. Seitdem wird Windholm als eine Art Sonderzone vom Militär abgeriegelt.

Micha lässt das Rätsel jedoch nicht los. Noch am selben Abend bricht er zusammen mit seiner Exfreundin Jana nach Windholm auf, um eine Lösung für das außergewöhnliche Phänomen zu finden. Dabei stößt er auf weitere Sonderbarkeiten …

In düsteren Bildern erzählt Hilger diese Geschichte, die Science Fiction mit Mystery-Elementen verbindet. Sicherlich hätte er die Story auch als Action-Thriller inklusive Schockeffekten verfilmen können, doch wählte er eine subtile Form des Unheimlichen und des Rätselhaften, wobei er sich vor allem auf die durchgehende Aufrechterhaltung einer beklemmenden Atmosphäre konzentrierte, die dem Film die passende Dichte verleiht.

Von Anfang schwelgt der Film in wunderbaren Bildern. Egal, ob weite Landschaftsaufnahmen, ob lange Korridore oder überwucherte Hausfassaden, Hilger gelingt stets eine fast vollendete Ästhetik des Mysteriösen, die den Zuschauer berauscht und ihn dadurch in ihren Bann zieht. Es scheint beinahe so, als wollte er den übrigen Filmemachern Deutschlands zeigen, wie Kino funktioniert. Denn eigentlich kommen deutsche Kinofilme nie über das Niveau eines TV-Films hinaus.

So schön alles ist, so hapert es dann doch bei der Auflösung des Ganzen. Hilger schien sich am Ende nicht entscheiden zu können, welche der möglichen Pointen er nun für das Finale wählen sollte und so kommt es zu einem Kuddelmuddel aus SF-Drama und Mystery-Kitsch, das dann doch enttäuscht, hat man sich doch eine spannendere Lösung erhofft.

Der Film an sich aber ist sehr schön gemacht und zeigt uns einen Regisseur, von dem wir noch viel erwarten dürfen.

Wir sind die Flut. Regie: Sebastian Hilger, Drehbuch: Nadine Gottmann, Produktion: Anna Wendt, Darsteller: Max Mauff, Lana Cooper, Gro Swantje Kohlhof, Roland Koch. Deutschland 2016, 84 Min.

 

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Bereits mit seinem Mysterythriller „Cure“ stieß Regisseur und Drehbuchautor Kiyoshi Kurosawa nicht nur in Japan auf großes Interesse. Weitere Filme wie „Pulse“ oder „Loft“, die sich ebenfalls dem Horrorgenre verschrieben haben, folgten. Mit „Real“ wechselte Kurosawa 2013 das Genre, indem er einen Film schuf, der irgendwo zwischen Science Fiction und Liebesdrama angesiedelt ist.

Es geht darin um Koichi, dessen Freundin seit einem Selbstmordversuch im Koma liegt. Um sie aus dem Koma zu holen, wird ein neuartiger Versuch gewagt. Koichi soll mithilfe einer Maschine in das Bewusstsein Atsumis eintauchen, um auf diese Weise mit ihr in Kontakt zu treten. Die Behandlung aber hat einen Nebeneffekt: Koichi kann bald zwischen Realität und Wahn nicht mehr unterscheiden …

Die Adaption eines bekannten japanischen SF-Romans mit dem Titel „A Perfect Day for a Plesiosaur“ (verfasst von Rokuro Inui) erscheint zunächst als ein ruhiger und melancholischer Film über Liebe, Schuld und Vergänglichkeit. Doch nach und nach schleichen sich sonderbare und bizarre Erscheinungen in die elegant anmutenden Bilder, die den Film bestimmen. Während Koichi und Atsumi sich über ihre Beziehung unterhalten, liegt auf einmal direkt neben Koichi eine verunstaltete Leiche am Boden. Menschen erscheinen wie unheimliche Traumgebilde, die Ärztin und Leiterin des medizinischen Projekts bezeichnet diese als „philosophische Zombies“.

Dr. Ahiara (Miki Nakatani) bereitet Koichi (Takeru Satoh) auf den Bewusstseinstransfer vor; Copyright: Toho Inc.

Die Kritiker mochten „Real“ dennoch nicht. In Deutschland ist der Film so gut wie unbekannt. Eigentlich schade, denn Kurosawas SF-Drama ist alles andere als langweilig. Im Gegensatz zum zwei Jahre später produzierten „Inception“, versucht Kurosawa den Film nicht durch Action in die Länge zu ziehen. Für ihn steht die Entwicklung der Handlung im Vordergrund. Dafür lässt sich der Regisseur Zeit, doch die zwei Stunden, die der Film dauert, vergehen beinahe wie im Flug.

Dies liegt nicht nur daran, dass die Ästhetik des Films den Zuschauer in ihren Bann zieht, sondern auch in den unerwarteten Wendungen, welche „Real“ eine zusätzliche Spannung und Dichte verleihen. Es geht um die Frage, was Wirklichkeit überhaupt ist und ob man diese mit all seinen Sinnen erfassen kann. Wenn auf einmal Dinge geschehen, die nicht dem Alltagswissen entsprechen, bedeutet dies, dass diese nicht wirklich, sondern Wahnvostellungen sind?

Kurosawa wird, trotz des schwierigen Themas, nie philosophisch. Es geht ihm vielmehr um das Schicksal der einzelnen Figuren, deren Ängste und Probleme. Dies führt dazu, dass der Regisseur es auch nicht an Sozialkritik mangeln lässt. Hierbei steht vor allem der japanische Arbeitsalltag im Zentrum der Kritik, wenn Menschen wegen Überarbeitung sterben oder Selbstmord begehen.

„Real“ wird dadurch zu einem durchaus nachdenklichen Film, mit dem man sich nach der Sichtung noch lange beschäftigt. So eindrücklich sind die Bilder und Situationen, die uns Kurosawa präsentiert.

 

 

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