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Archive for März 2013

Parallel zu den Produktionen in Hollywood, begannen auch die Filmstudios in Großbritannien auf den Trash-Zug aufzuspringen, in der Hoffnung, den US-amerikanischen Kollegen dadurch Konkurrenz zu machen. Die Themen, die in den Filmen verfolgt wurden, unterscheiden sich nicht von denen der Hollywoodfilme. Allerdings müssen die „Invasions“-Filme anders beurteilt werden. Geht es in den Hollywoodfilmen darum, in einer außerirdischen Invasion die Gefahr des Kommunismus zu symbolisieren, so geht es in den englischen Produktionen um das Infragestellen der Splendid Isolation – zwei völlig unterschieldiche Betrachtungsweisen. Im Gegensatz zu Hollywood ist außerdem der Ekelgrad der Make up-Effekte etwas höher, doch hängt dies mit den jeweiligen Zensurbestimmungen zusammen, die in den USA weit strenger waren als in Großbritannien. In den 50er Jahren begannen zudem die legendären Hammer-Studios, ihre Filmmonster auf die Zuschauer loszulassen. Dabei produzierten sie auch ein paar SF-Horrorfilme, von denen die sog. Quatermass-Filme die wohl bekanntesten sind. Zwei Filme dieser Reihe entstanden in den 50er Jahren, der dritte und bekannteste (Quatermass and the Pit) Ende der 60er Jahre. Gelegentlich liefen die englischen Produktionen in den USA unter anderem Titel, was dazu führte, dass es zu einem Film mehrere Alternativtitel gibt, was die Sache für Sammler hin und wieder schwer macht. Kommen wir nun zu den Beispielen:

X… The Unknown (1956)

X: The Unknown (1956) nimmt das X der Akte X-Serie vorweg. Der Film erzählt von einer schleimigen Substanz, die während eines Militärmanövers aus dem Boden tritt. Der Schleim strahlt einen hohen Grad an Radioaktivität aus. Noch dazu ernährt er sich von Energie. Das Problem wird noch um Einiges größer, als sich der Schleim einer Stadt nähert. X könnte genauso gut Teil der Quatermass-Trilogie sein. In der Tat bezieht er sich – ähnlich wie die Quatermass-Filme – auf eine Fernsehserie. Möchte man ihn mit weiteren Filmen vergleichen, so käme ihm der japanische Monsterfilm Das Grauen schleicht durch Tokio (1958) ziemlich nahe. Der Film ist sehr spannend und kurzweilig und zählt zu den Klassikern des britischen Trash-Kinos.

Quatermass II (1957)

Von den beiden Quatermass-Filmen, die in den 50ern produziert wurden, ist Quatermass II durchaus aufwendiger produziert als sein Vorgänger. Teil 1 mit dem Titel The Quatermass X-periment (man achte hier auf die originelle Schreibweise, welche damals einzigartig war), ähnelt der Hollywoodproduktion First man into Space. Ein Weltraumpilot kehrt zurück auf die Erde, befallen von einem außerirdischen Wesen. Der zweite Teil hat es wiederum mit Schleimmonstern zu tun. Diese werden in einer als Ölraffinerie getarnten Geheimstation gezüchtet. Teil zwei ist nicht weniger spannend als der erste Film, wirkt durch seine Handlung allerdings etwas naiver als Teil eins, der sehr düster und tragisch konzipiert war.

Strange world of planet X (1958). In den USA lief der Film als „Cosmic Monsters“.

Strange World of Planet X (1958) zeigt wiederum die X-fixierung der englischen Produzenten. Wissenschaftler experimentieren mit magnetischen Feldern. Diese Experimente haben jedoch direkte Auswirkungen auf die Umwelt. Sie führen zu Riesenwuchs unter den Insekten und Spinnen. Leider arbeiteten die Filmemacher mit Rückprojektionen und keinen selbstgebastelten Monstern, was die Effekte wenig originell macht. Die Story an sich jedoch ist sehr interessant. Auch der Spannungsaufbau ist gut konstruiert.

The Trollenberg Terror (1958). Lief in den USA als „The crawling Eye“.

The Trollenberg Terror (1958) spielt in den Schweizer Alpen. Auf dem Trollenberg geschehen immer wieder sonderbare Unglücksfälle. Bergsteiger verschwinden spurlos bzw. werden ohne Kopf aufgefunden. Zwei Wissenschaftler machen sich daran, das Rätsel zu lösen. Das Drehbuch dieses Films schrieb Jimmy Sangster, der später zu den besten Autoren und Regisseuren der Hammer-Studios gehörte. Sein Können merkt man dem Film an. Die Story ist konsequent umgesetzt, der Spannungsaufbau wie aus dem Lehrbuch.

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Ein in der Regel gut aussehender Wissenschaftler gehört zu den Hauptfiguren der Trash-Filme der 50er Jahre. Ihm zur Seite steht meistens eine hübsche Assistentin. Die Darstellung der Frau ist in den 50er Jahren differenziert, was soviel heißt wie, dass nicht alle weiblichen Figuren ein konservatives Rollenbild entwerfen. Was dennoch bleibt ist, dass die Frau dem Mann untergeordnet ist. Dies spiegelt aber lediglich die soziale Hierarchie, die in den 50er Jahren vorherrschte, wider. Eigentliches Thema in unserem Artikel ist jedoch die Wissenschaft. In den Trash-Filmen der 50er Jahre wird hiervon ebenfalls ein differenziertes Bild geliefert. Zum einen sind es die Experten, die durch ihr Wissen die Menschheit vor einer globalen Invasion oder einer sonstigen außergewöhnlichen Katastrophe retten. Zum anderen sind es Wissenschaftler in ihren Geheimlabors, die durch ihre moralisch bedenkliche Forschung Katastrophen auslösen. Indirekt fordern daher diese Filme auf, Wissenschaftler und ihr Tun besser zu kontrollieren und durchschaubarer zu machen. Dadurch wird der Wissenschaftler selbst ebenfalls unterschiedlich charakterisiert. Da gibt es den Helden, der die Menschheit rettet, und da gibt es den griesgrämigen Einzelgänger, der sich nicht an die moralischen Auflagen hält, selbts wenn sein Ziel durchaus – wie etwa in Tarantula – ehrenwert ist: den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Im letzten Fall erhält die Figur des Wissenschaftlers nicht wirklich einen bösen Charakter, sondern wird vielmehr zu einer tragischen Gestalt. Und jetzt zu den Beispielen:

Space Master X-7 (1958)

Space Master X-7 (1958) erzählt die Geschichte einer Raumsonde, die zurück auf die Erde fällt. Sie umgibt ein seltsamer Pilz, der im Privatlabor eines Wissenschaftlers untersucht wird. Dieser aber hat gerade Probleme mit seiner Exfrau. Dadurch unkonzentriert, kommt es zur Katastrophe. Denn der Pilz reagiert mit Blut zu einer Art Rost, der alles befällt und vernichtet. Der Film dauert gerade einmal etwas länger als eine Stunde, nutzt diese Zeit aber voll aus. Man könnte die Produktion durchaus als eine Art Science-Thriller bezeichnen, der sich genau in zwei Teile gliedert: zum einen die Untersuchung des rätselhaften Pilzes, die in einer Katastrophe endet, zum anderen die Flucht der Exfrau vor der Polizei, da sie glaubt, dass sie des Mordes an ihrem Ex-Mann bezichtigt wird. Durch ihre Flucht trägt sie die Sporen des außerirdischen Pilzes mit sich. Ein sehr spannender, realistisch umgesetzter SF-Film.

First Man into Space (1958)

First man into Space (1958) handelt vom menschlichen Ehrgeiz. „But I wanted to be the first man into space“, lautet der tragische Schlusssatz eines Astronauten, der sich, nach Rückkehr zur Erde, in ein Monster transformiert hat. Schuld daran ist eine Staubwolke, in die er bei seinem Testflug geraten ist. Der Staub umgibt den Körper des Mannes und beeinflusst sein Verhalten. Ein teilweise (für die damaligen Verhältnisse) recht krass in Szene gesetzter SF-Thriller, der auch heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.

Attack of the Puppet People (1958)

Attack of the Puppet People (1958) ist ein Trash-Film, der die Idee des Incredible Shrinking Man nochmals aufgreift und diese recht abenteuerlich umsetzt. Handelt es sich bei Jack Arnolds Klassiker um einen durchaus ernsten Film, der sich mit den Auswirkungen radioaktiver Strahlung auseinandersetzt, so wirkt Puppet People doch eher wie ein Kasperle Theater. Regisseur Bert I. Gordon, der für mehrere Trash-Filme aus den 50ern verantwortlich ist (wie etwa den in Teil 2 unserer Artikelreihe erwähnten The Cyclops), setzte auf Action und groteske Ideen. Es geht um einen verrückten Wissenschaftler, der mithilfe von radioaktiven Strahlen Menschen verkleinert.

The Alligator People (1959)

Alligator People (1959) nimmt sich des Themas radioaktiver Strahlung wieder ernster an. Mitten in einem Sumpfgebiet versucht ein Wissenschaftler mithilfe von radioaktiver Strahlung Wunden zu heilen. Dadurch gelingt es ihm in der Tat, schwerste Verletzungen so zu behandeln, dass nicht einmal ein Kratzer übrig bleibt. Eine Konsequenz davon aber ist, dass sich die Patienten in Reptilien verwandeln, da den Verwundeten zugleich ein Stimulationsmittel gespritzt wird, das aus Alligatoren gewonnen wird. Eine Frau, die nach ihrem verschwundenen Ehemann sucht, kommt dem Forscher auf die Spur, da ihr Mann ebenfalls zu dessen Patienten gehört. Obwohl die Handlung sehr trashig klingt, ist der Film genial umgesetzt, optisch einwandfrei und schauspielerisch auf recht hohem Niveau. Alligator People gehört somit zu den besseren Vertretern der Trash-Filme aus den 50ern.

4 D Man (1959)

4 D Man (1959) dürfte als ein Höhepunkt des SF-Films der 50er Jahre gelten. Es geht um einen Wissenschaftler, dem es gelingt, Raum und Zeit aufzuheben und dadurch neuartige Materlialien zu schaffen. Als sein Bruder heimlich mit den Apparaten experimentiert, verändert sich sein Körper dahingehend, dass er auf einmal durch Wände gehen kann.  Natürlich beeinflusst diese Veränderung seinen Charakter auf negative Weise, was letztendlich zu einem Kampf zwischen den beiden Brüdern ausartet. 4 D Man ist das, was man schlicht und ergreifend als Knüller bezeichnen kann. Hier stimmt einfach alles. Die sehr gute Optik, die hervorragenden Schauspieler, die Spezialeffekte und die Figurenkonstellation. All das wird eingewoben in eine spannende und rasant erzählte Story.

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Bedingt durch den enormen Erfolg des ersten japanischen Monsterfilms Godzilla (1954) nahmen sich in den 50er Jahren auch die Hollywoodstudios dem Thema Riesenungeheuer an. In manchen dieser Filme schwingt die Angst vor den Auswirkungen radioaktiver Strahlung mit, welche z.B. durch Atombombentests im Südpazifik und in der Wüste Nevadas hervorgerufen wurde. Die dadurch in den Filmen entstehenden Mutationen bedrohen die Menschen und zerstören deren Städte. Zwei der bekanntesten Beispiele sind Tarantula und Formicula. Hierbei gibt es jedoch auch Filme, in denen die Ursache des Riesenwuchses nicht exakt genannt wird. Entweder handelt es sich um Ungeheuer aus der Vorzeit, die aufgrund unterschiedlicher Zwischenfälle aus ihrem „Winterschlaf“ geweckt wurden, oder um außerirdische Besucher. Wie bereits in den vorangegangenen Teilen wollen wir uns auch hier wieder Filmen widmen, die heutzutage einen geringeren Bekanntheitsgrad besitzen.

Attack of the Crab Monsters (1957)

Attack of the Crab Monsters (1957) spielt auf einer Insel im Südpazifik. Auf einem benachbarten Atoll wurden vor wenigen Jahren Atombombentests durchgeführt. Die radioaktive Strahlung beeinflusst jedoch noch immer das Leben auf der kleinen Insel. Eine Gruppe Wissenschaftler sucht auf dieser Insel nach den verschwundenen Mitgliedern einer Forschungsmannschaft. Bereits nach kurzer Zeit erfahren sie den Grund für das Verschwinden der Leute: riesige Monsterkrabben, die zugleich telepathische Fähigkeiten besitzen. Der Film gehört zu den erfolgreichsten Produktionen Roger Cormans. Gezielt wurde jede Szene mit Spannung und Action bereichert.

The Giant Claw (1957)

The Giant Claw (1957) handelt von einem Riesenvogel, dessen Herkunft allerdings nicht ganz klar ist. So wird er zunächst als riesiger Vorzeitvogel präsentiert, nur um später als außerirdisches Monster aus einem Antimaterieuniversum bezeichnet zu werden. Das Monser selbst wirkt wie eine selbst gebastelte Marionette und soll angeblich die damaligen Zuschauer zum Lachen gebracht haben.

The deadly Mantis (1957)

The deadly Mantis (1957) ist ein spannender SF-Horror-Film um eine riesige Gottesanbeterin, die durch einen Vulkanausbruch auf der Südhalbkugel der Erde aus dem Schlaf geweckt wird und von da an ihr Unwesen treibt. Ihr eigentliches Ziel aber ist Washington, wo sie für Angst und Schrecken sorgt. Das Rieseninsekt ist kein Resultat radioaktiver Strahlung, sondern ein lebendiges Fossil aus der Urzeit, das bisher im Eis der Arktis gefangen gehalten worden war. Regie führte übrigens der ungarische Regisseur Nathan Juran, der auch SF-Klassiker wie 20 Million Miles to Earth (1957) geschaffen hat. The deadly Mantis gehört zu den sensationellsten SF-Filmen der 50er Jahre und beeinflusste durch seine Dramaturgie sämtliche spätere Riesenmomsterfilme Hollywoods.

Kronos 1957

Kronos (1957)

KRONOS (1957) ist kein Ungeheuer im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um eine riesige außerirdische Maschine, die im Südpazifik landet. Unterwasser nähert sie sich Mexiko. Als die Megamaschine an Land kommt, sucht sie zunächst ein paar Kraftwerke auf, um deren Energie einzusaugen. Mit jeder Energieladung wird Kronos noch größer. – Neben der Fliege ist KRONOS Kurt Neumanns zweites Meisterwerk. Es handelt sich um einen Ausnahmefilm innerhalb der Trash-Produktionen, die während der 50er Jahre entstanden sind. Die Idee einer kolossalen Maschine ist für die damalige Zeit hervorragend umgesetzt. Zudem besticht der Film durch eine grandiose Optik.

Giant from the Unknown (1958)

The Giant from the Unknown (1958) ist nicht wirklich ein Riese. Es handelt sich bei ihm um einen spanischen Hünen aus dem 16. Jahrhundert, der durch einen Blitzschlag zum Leben erweckt wird und die Bewohner einer Kleinstadt in Californien bedroht. Man verzichtete hier ganz auf Einblendungen, sondern ließ Vargas – so der Name des Riesen – einfach etwas größer und kräftiger aussehen als die übrigen Schauspieler. Das enttäuscht etwas. Trotzdem bietet der Film auch heute noch eine nette Unterhaltung.

The giant Behemoth (1959)

The Giant Behemoth (1959) ist eine amerikanisch-britische Co-Produktion, um ein Seeungeheuer, das London heimsucht. Das Monster entstand wie auch die oben erwähnten Monsterkrabben durch die radioaktive Strahlung eines Atomtests. Manche Szenen klaute Roland Emmerich für sein Godzilla-Remake. Regie führte Eugene Lourie, der vor dem Zweiten Weltkrieg mit Max Ophüls und Jean Renoir zusammengearbeitet hat. Auch wenn das Monster nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, so ist der Spannungsaufbau einzelner Szenen geradezu lehrbuchartig umgesetzt.

The giant Leeches (1959)

The Giant Leeches (1959) schließlich handelt von riesigen Blutegeln, die ihre Opfer in ein unterirdisches Höhlensystem zerren, um sie dort nach und nach auszusaugen. Aus welchem Grund die Blutegel so groß und vor allem intelligent geworden sind, wird nicht wirklich klar. Aber das stört auch nicht weiter, denn der Film ist auch so durchaus kurzweilige Trash-Unterhaltung.

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Der erste Teil unserer kleinen Artikelreihe beschäftigte sich mit Invasionen aus dem Weltall. Neben diesen SF-Filmen wurden noch eine Reihe anderer Trash-Movies produziert, welche ein Crossover zwischen Abenteuerfilm, Horror und SF darstellten. Obwohl es sich dabei um reine Unterhaltungsfilme handelte, schwang in der ein oder anderen Story auch ein Hauch von Sozialkritik mit. Zum einen kritisierten sie den Umgang mit radioaktiven Stoffen und warnten – natürlich auf ihre übliche verspielte Weise – vor den Konsequenzen radioaktiver Verunreinigungen. Zum anderen verurteilten sie Diktaturen als veraltete, nicht überlebensfähige Herrschaftsform. Dies geschah in der Regel in Form einer Konfrontation zwischen amerikanischen Expeditionsteilnehmern und einem vergessenen Volk, das seit Jahrtausenden dieselben Riten verfolgt und starr an seinen Traditionen festhält. Natürlich wurde dabei indirekt auch auf die Überlegenheit der USA gegenüber nicht-westlichen Gesellschaften angespielt. Immerhin betrachtete sich die USA als die am höchst entwickelte Nation auf der Erde, was durch die in den 50er Jahren entworfenen Modernisierungstheorien von Talcott Parsons u. a. sozialwissenschaftlich bewiesen werden sollte. In den 60er Jahren begann diese Weltsicht langsam zu bröckeln, bevor sie Anfang der 70er Jahre, bedingt durch den Vietnamkrieg, vollends ad acta gelegt wurde. Doch nun zu ein paar Beispielen zu den oben genannten Filmen:

The Snow Creature (1954)

The Snow Creature (1954) orientiert sich in gewissem Sinne an Merian C. Coopers King Kong. Eine Forschungsexpedition sucht im Himalaya nach dem sagenumwobenen Schneemenschen. Tatsächlich finden sie dieses menschenähnliche Ungeheuer, fangen es und bringe es nach New York. Dort bricht es aus und sorgt gehörig für Unruhe. Der Film ist auch heute noch recht unterhaltsam. Das Auftreten des Monsters ist recht originell in Szene gesetzt. Die Jagd durch das New Yorker Kanalsystem beeinflusste zahlreiche spätere Produktionen wie etwa den Tierhorrorfilm Alligator (1980). Zugleich war The Snow Creature der Auftakt für eine ganze Reihe von Yeti-Filmen, die sich durch die ganze Filmgeschichte ziehen. Angefangen von The abominable Snowman (1957) bis zu Snow Beast (2011).

The Mole People (1956)

The Mole People (1956) spielt ebenfalls im Himalaya. Der Film orientiert sich an den phantastischen Abenteuerromanen Henry Rider Haggards und daher an dem sog. „Lost People“-Subgenre. Einer seiner She-Romane spielt im Himalaya. Die Expeditionsteilnehmer in The Mole People finden jedoch keine unsterbliche Frau, sondern ein Volk, das in einem Höhlensystem unterhalb des Gebirges existiert. Da sie nie in Berührung mit direktem Licht gekommen sind, halten sie die Eindringlinge zunächst für Götter, da das Licht ihrer Taschenlampe das Volk in Angst und Schrecken versetzt. Allerdings kommt der Hohepriester schnell dahinter, dass es sich bei den Wissenschaftlern um ganz normale Sterbliche handelt und möchte sie daher so schnell wie möglich opfern. The Mole People ist überaus spannend in Szene gesetzt. Im Hinblick auf die weibliche Hauptfigur ist das Ende für einen 50er Jahre Trash-Film sehr überraschend.

The Cyclops (1957)

The Cyclops (1957) handelt von einer Reise nach Mexiko. Eine Frau sucht dort nach ihrem Mann, einem Piloten, der seit drei Jahren vermisst wird. Zusammen mit ihrem Bekannten und zwei zwielichtigen Draufgängern geht sie den Hinweisen auf seinen letzten Verbleib nach. Dadurch gelangt sie in eine abgelegene Gegend, die aufgrund des Vorkommens hochradioaktiven Materials unzählige Mutationen aufweist. Hierbei vor allem Riesenwuchs. Somit müssen sich die Schauspieler vor durch Rückprojektion eingeblendeten Mäusen, Schlangen und anderem Getier in Sicherheit bringen. Und natürlich auch vor dem Zyklopen, der dort sein Unwesen treibt. Wie viele andere Trash-Filme, so ist auch Cyclops äußerst kurzweilig. In der Tat wundert man sich, dass im Zeitalter der Remakeitis kein Mensch auf die Idee gekommen ist, diese alten Produktionen neu zu verfilmen.

The increcible petrified world (1957)

Zum Schluss werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Incredible Petrified World (1957). Forscher untersuchen in einer Taucherglocke die Tiefen des Ozeans. Da reißt das Verbindungskabel, die Taucherglocke sinkt in die Tiefe und gelangt dadurch in ein unterirdisches Kanalsystem, das den Eingang in eine prähistorische Welt darstellt. Die Handlung kommt bekannt vor? Stimmt, denn im gewissen Sinne kann The Warlords of Atlantis (1980) als eine Art Remake dieses Filmes betrachtet werden, wobei der Trash-Faktor der 80er Jahre-Version eindeutig höher liegt.

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Ausführlich gewürdigt wurde der Künstler Gunter Lorenz (*1942) bereits Mitte der 1990er Jahre als „Landschaftsmaler in der Eifel.“[i] Und zuletzt 2012 als ´kritischer Realist´ so vorgestellt: „In den 1970er und 1980er Jahren [waren] im Zusammenhang mit neuen sozialen Bewegungen wie Friedens- und Ökologiebewegung(en) neue zeitkritische Künstler nachgewachsen. Sie hinterfragten den „schönen Schein“ idyllischer Eifellandschaft auch mithilfe von Verfremdungseffekten; zu verweisen ist in diesem Zusammenhang etwa auf Arbeiten des 1966/70 an der Düsseldorfer Kunstakademie von Ru- precht Geiger ausgebildeten, seit 1976 in Blankenheim(erdorf) lebenden, politisch engagierten Malers Günter Lorenz (*1942)[ii]. Lorenz´ Bilder wie etwa sein Holzschnitt „Die Bleikuh“ (1982) oder sein damals höchstaktueller Kaltnadel-Stich „Die Tschernobyl-Kuh“ (1986) präsentieren die zahlreich idyllisch vernutzte leitmotivische Eifel-Kuh als bürgerliche Sehnsucht nach „heiler Welt“ und „einfachem Leben“ (Ernst Wiechert) mehrfach verfremdet und konfrontiert mit zeitgenössischer Landschaftszerstörung durch Elektrizität, Kraftwerke und Atommeiler.“[iii]

Im September 2012 ist Gunter Lorenz 70 Jahre alt geworden. Dies war Anlaß einer vierwöchigen Lorenz-Werkschau (als Auswahl) im Nettersheimer Kulturbahnhof KuBa.[iv] Die Ausstellung gab unter dem doppelbödigen Motto EinVerführung zum Werk einen Querschnitt durch das 1965/66 begonnene, inzwischen so umfangreiche wie vielfältige, Schaffen des Künstlers. Die Werkschau wurde in Anwesenheit von Gunter Lorenz durch eine gutbesuchte sonntagsnachmittägliche Vernissage am 23. 9. 2012 von Agnes Harff-Hilger, die auch für einen zeitgleich erschienen Kleinstkatalog verantwortlich zeichnet[v], eröffnet.

Ausstellung im Kulturbahnhof Nettersheim Gunter Lorenz zum 70. Geburtstag. Ausstellung vom 23. September bis 21. Oktober 2012 deutscher Nachkriegsmaler

Ergänzend zum kleinen Ausstellungskatalog mit seinem gelungenen, weil auch behutsam-knapp kommentierten, Werk-Kaleidoskop mögen hier stellvertretend für den auch

Gunter Lorenz: Mechernicher Bleikuh (Holzschnitt 1981)

ästhetisch unterfütterten Kritischen Realismus und das politische Engagement des Künstlers drei schwarz-weiß-Reproduktionen stehen: zuerst Gunter Lorenz´ Holzschnitt Mechernicher Bleikuh (1981)[vi], in dem Eifel sowohl als Landschaft wie auch als gesellschaftliches Verhältnis begriffen und dargestellt wird.

Das zweite Beispiel veranschaulicht Lorenz´ politästhetische Montage: das nur im Papierkorb angemessen zu entsorgende Hakenkreuz[vii]. Es ist zugleich die weitverbreitetste handlungsleitende Graphik des Künstlers. Sie steht in der historischen Tradition antifaschistischer Bildersprache.[viii]

Gunter Lorenz: [Weg mit dem Hakenkreuz] 1995

Das dritte Beispiel ist ein dem Ausstellungskatalog entnommener Ausschnitt aus der Euskirchener Kreisausgabe der Kölnischen Rundschau (13.12.1988; vor nunmehr fünfundzwanzig Jahren). Hier plädierte der engagierte (Berufs-) Künstler sowohl für Veröffentlichung von Gegenwartskunst als auch nach dem bekannten Motto Fördert Eure lebenden Künstler solange sie leben. Denn sie werden nächst lange tot sein für Künstlerförderung durch den Kreis Euskirchen und seine Institutionen. Zugleich konterkariert Gunter Lorenz damals weitsichtiges Plädoyer für Kulturtourismus in der und Kulturtouristen in die Eifel ein bekanntes geflügeltes Wort: auch wer zu früh kommt, den bestraft das Leben …

Gunter Lorenz

Richard Albrecht ist „gelernter“ Journalist, extern provomierter und habilitierter Sozialwissenschaftler und lebt seit seiner Beurlaubung als Privatdozent (1989) als Freier Autor & Editor in Bad Münstereifel. Bio-Bibliographie des Autors -> http://wissenschaftsakademie.net


[i] Conrad-Peter Joist, Landschaftsmaler in der Eifel: Gunter Lorenz – ein kritischer Realist; in: Eifeljahrbuch 1996: 37-52.

[ii] http://www.gunterlorenz.de/

[iii] Wilma Ruth Albrecht, Eifel-Landschafts-Malerei – Otto Pankok und seine Kollegen; in: Kreis Euskirchen. Jahrbuch 2013: 183-187, Zitat 187.

[v] Agnes Harff-Hilger, Gunter Lorenz. Dann hole ich ein Stück von dem Grün draussen zu mir herein. EinVerführung zum Werk. O.O. [Nettersheim/Eifel] 2012 [Ausstellungskatalog, unpaginiert, 12 p.; in Farbe, Format 14.5 X 14.5 cm; mit 27 stark verkleinerten Arbeiten des Künstlers].

[vi] ©Gunter Lorenz; mit freundlicher Genehmigung des Künstlers hier honorarfrei veröffentlicht.

 [vii] ©Gunter Lorenz; mit freundlicher Genehmigung des Künstlers hier honorarfrei veröffentlicht.

 [viii] Richard Albrecht, Schwarz-Weiss & Gegen den Strom: Gerd Arntz (1900-1988); in: liberal, 38 (1996) 4: 75-86; um aktuelle Links ergänzte kostenfreie Netzversion (2012): https://filmundbuch.wordpress.com/2013/02/01/schwarz-weis-gegen-den-strom-gerd-arntz-1900-1988-ein-portrat-von-richard-albrecht/

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Der koreanische Film Il Mare gilt inzwischen als moderner Filmklassiker. Obwohl in erster Linie ein Liebesfilm, so ist er doch auch für SF-Fans nicht uninteressant. Schließlich geht es ja um eine Zeitmaschine in Form eines Briefkastens. Die Synchronsprecherin Eun-Joo zieht 1999 aus dem Haus am See aus, um in die Stadt zu ziehen. Sie hinterlässt eine Nachricht, in dem sie den Nachmieter bittet, ihr einen wichtigen Brief nachzusenden. Gemeint damit ist natürlich der Brief ihres (Ex)Freundes, der in den USA Animation studiert. Doch alles kommt wie immer völlig anders. Denn zum einen gibt es keinen Nachmieter und zum anderen wundert sich der Architekt Sung-Hyun, der 1997 in demselben Haus wohnt, über eine Mitteilung aus dem Jahr 1999. Daraus ergibt sich ein Briefwechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft, bei dem der ominöse Briefkasten als Zeitmaschine funktioniert. Dass sich daraus im Laufe der Handlung ein Zeitparadoxon entwickelt, über das sich der Zuschauer auch noch lange nach dem Ansehen des Films den Kopf zerbricht, spielt in diesem Essay keine Rolle.

Il Mare (Südkorea 2000)

Es geht hier viel mehr um den Briefkasten selbst. Regisseur Lee Hyun-Sung hat den Effekt dieser versteckten Zeitmaschine nicht zu ende gedacht. Sung-Hyun erhält Briefe aus der Zukunft, Eun-Ju aus der Vergangenheit. Soweit so gut. Der Film setzt dabei jedoch voraus, dass beide Protagonisten keine anderen Briefe bekommen. Betrachten wir die Situation aus einer alltäglichen Perspektive. Die Synchronsprecherin und der Architekt erhalten mit Sicherheit auch andere Briefe, Rechnungen, Mitteilungen usw.  Aber aufgrund der speziellen Eigenart des Briefkastens müsste Folgendes passieren: Sobald der Briefträger die z.B. an Sung-Hyun adressierten Sendungen in den Briefkasten stecken würde, würden diese – nach Logik des Films – sofort in die Zukunft transportiert werden. 1999, also in dem Jahr, in dem Eun-Ju in Il Mare wohnt, würde das Gegenteil passieren: die Sendungen, welche der Briefträger in den Briefkasten schmeißt, würden in die Vergangenheit geschickt werden.

Was heißt das nun für unsere beiden Hauptfiguren? Sie würden außer den Briefen, die sie sich gegenseitig schreiben, auch andere Briefe erhalten. Zum Beispiel Stromrechnungen, Werbeprospekte, Buchsendungen usw.  Diese anderen Sendungen würden den eigentlichen Empfänger nie erreichen, da sie ja in die Zukunft geschickt wurden. Die Mitteilung vom Finanzamt an Eun-Ju würde sie nicht erreichen, sondern Sung-Hyun. Umgekehrt wäre es nicht anders.

Der Briefkasten verliert dadurch seine romantische Aura. Die Funktion des Briefkastens als Zeitmaschine würde für beide Protagonisten in Stress, vielleicht sogar Ärger ausarten. Man nehme nur einmal an, Eun-Ju würde sich auf einen Brief von Sung-Hyun freuen, sieht in den Briefkasten und findet darin eine an ihn gerichtete Mahnung aus dem Jahr 1997. Sie müsste die Mahnung wieder in den Briefkasten stecken, damit der Architekt sie erhält. Nicht anders verhielte es sich mit allen anderen Sendungen. Im schlimmsten Fall bestellt sich Sung-Hyun jede Woche ein oder zwei Bücher. Eun-Ju würde diese Bücher erhalten, müsste die Sendungen wieder einwerfen, damit ihr Briefpartner aus der Vergangenheit sie erhält. Umgekehrt würde es nicht anders verlaufen.

Der Briefkasten würde für beide zu einer enormen Belastung werden. Ob Eun-Ju und Sung-Hyun bei diesem Ärger überhaupt noch Lust hätten, sich Briefe zu schreiben?

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Die 1950er Jahre gelten innerhalb der USA schlechthin als das Jahrzehnt der Paranoia. Keine andere Nation fürchtete sich zu jener Zeit mehr vor einer kommunistischen Unterwanderung als die Vereinigten Staaten. Natürlich machte sich dies auch in den damaligen Filmproduktionen bemerkbar. Besonders zeigte sich dies in den sog. B-Pictures, SF- und Horrorfilmen, die mit sehr geringem Budget produziert wurden. In keinem anderen Genre wird die Angst vor einer sowjetischen Invasion so stark wie hier reflektiert. Der Kampf zwischen zwei Ideologien wurde auf eine symbolische Ebene gehoben. Als USA diente in den meisten Fällen eine Kleinstadt, als Sowjetunion außerirdische Invasoren. Natürlich gibt es hierbei auch Ausnahmen. Gelgentlich dient Chicago oder sogar Washington als Landeplatz Unbekannter Flugobjekte. Der Schlusssatz von The Thing lautet daher nicht ohne Grund: „Keep watching the skys!“

Neben den bekannten „Invasoren“ wie  dem Ding aus einer anderen Welt oder den angreifenden fliegenden Unterassen, welche Washington dem Erdboden gleich machen, gab es noch eine Menge an Filmen, welche im Schatten dieser Klassiker stehen.

Target Earth (1954)

So z.B. Target Earth (1954), in dem Chicago vollständig evakuiert wurde. Der Grund: eine Invasion von der Venus. Ein paar Einwohner sind bei der Evakuierung übergangen worden und irren nun durch eine menschenleere Stadt, stets in Gefahr, den außerirdischen Robotern in die Hände zu fallen. Der Film greift die Idee des „last man“ auf. Zudem beeinflusste er die englische Produktion „The Earth dies screaming“ (1965). Die Optik des Films wirkt noch immer recht originell, sodass manche Szenen genauso gut aus heutigen SF-Filmen stammen könnten. Auch musikalisch beeinflusste Target Earth spätere Produktionen. So gehört das militärische Trommeln zum Repertoire jedes späteren SF-Blockbusters.

The astounding She Monster (1957)

The astounding She Monster (1957) ist eine Low-Budget-Produktion, welche als eine Art Prototyp zu Species (1995) gelten kann. Zwar geht es nicht darum, den Fortpflanzungstrieb des Monsters zu befriedigen, doch die außerirdische Besucherin schleicht sich in bizarr-sinnlichen Bewegungen durch die Landschaft. Interessant hierbei ist, dass dieser Film ein Crossover zwischen Krimi, Thriller und SF darstellt. She Monster beginnt damit, dass eine Gruppe Gangster die Frau eines reichen Mannes entführt. Bei ihrer Flucht vor der Polizei gelangen sie zur Hüte eines Geologen, der kurz zuvor beobachtet hat, wie im Wald ein seltsames Objekt gelandet ist. Im Laufe der Handlung werden die Gangster von der außerirdischen Frau, welche sich in dem Objekt befunden hat, nach und nach dezimiert.

The Brain from Planet Arous (1957)

The Brain from Planet Arous (1957) ist nicht gerade das, was man als spektakulär bezeichnet, doch John Agar-Fans dürften diesen Film lieben. Es geht um ein außerirdisches Gehirn namens Gor, das die Erde in seine Gewalt bringen möchte. Zum Glück aber ist auch noch ein gutes Gehirn namens Vol auf der Erde gelandet, welches den Verbrecher zur Strecke bringen soll.  – Protagonist und Antagonist kommen aus einer fernen Zukunft oder einer anderen Galaxis zu uns, um ihren Konflikt weiter auszutragen. Ein Thema, das bis heute immer wieder aufgegriffen wird. Die bekanntesten „Wiederverwerter“ sind Terminator (1984) und Highlander (1986).

Invisible Invaders (1959)

Invisible Invaders (1959) – wieder mit John Agar – ist eine Art Vorläufer von Romeros Night of the living Dead (1969). Kürzlich Verstorbene werden von außeriridischen Baktieren befallen und wandeln von da an als Zombies durch die Gegend. Exakt dieselbe Grundidee findet sich in George R. Romeros Klassiker wieder. Zwischen beiden Filmen liegen ca. zehn Jahre. Hierbei zeigt sich einmal mehr, dass neue Ideen nicht „vom Himmel“ fallen, sondern sie Teil einer narrativen Entwicklung sind. Allerdings müssen beide Filme verschieden analysiert und bewertet werden, da sie innerhalb zweier unterschiedlicher soziokultureller Rahmenbedingungen entstanden sind.

The atomic Submarine (1959)

The Atomic Submarine (1959) bildet den Schluss unserer kurzen Darstellung. Der Film handelt von seltsamen Vorkommnissen im Nordpolarmeer. Schiffe und U-Boote verschwinden auf seltsame Weise und werden zerstört aufgefunden. Das Atom-U-Boot Tigershark wird bemannt und in Richtung Nordpol geschickt, wo die Mannschaft nach den Gründen für die mysteriösen Zwischenfälle suchen soll. Der Film ist, trotz seines geringen Budgets, recht gut in Szene gesetzt und hat so gut wie nichts von seiner Spannung verloren. Der Nordpol dient, wie auch in The Thing, nicht ohne Grund als Schauplatz, spielte die Arktis während des Kalten Krieges doch eine wichtige strategische Rolle. Bei der Rezeption dieses Films kommt man nicht um die Vermutung, dass Atomic Submarine bis zu einem gewissen Grad Filme wie Alien (1979) und Event Horizon (1998) beeinflusst haben könnte.

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