Erschienen: Prähuman Band 23 – Stoppt die Maschine!

Band 23 der beliebten eBook-Serie „Prähuman“ ist erschienen. Dieses Mal erstreckt sich die Handlung von Australien, über England bis in die USA und nach Japan. Kein Wunder, dass der neue Band umfangreicher geworden ist als die vorangegangenen Bände.

Für Band 23 hat sich Carl Denning etwas einfallen lassen, das die Fans der Serie sicherlich überraschen, vielleicht sogar verunsichern wird. Was, das wird hier natürlich nicht verraten. Auf jeden Fall ist die Handlung dieses Mal recht komplex. Was zunächst so scheint, als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun, entwickelt sich zu einer rasanten Achterbahnfahrt aus Spannung, Action und dem typisch schrägen Humor.

Es geht darum, dass in der Großen Sandwüste Australiens und in der Wüste Nevadas gigantische Metallringe entdeckt werden, die für Tod und Zerstörung sorgen. Gleichzeitig kommt es überall auf der Welt zu verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Während Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer dem Rätsel der Ringe nachgehen, ereignet sich in Cornwall ein weiterer Zischenfall: ein sonderbares muschelförmiges Objekt wird an den Strand gespühlt. Die Geheimorganisation Die Einheit setzt alles daran, das Objekt in ihren Besitz zu bekommen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Objekt und den Metallringen? Bei der Suche nach einer Antwort, kommen Tubb und sein Team auf die Spur eines unglaublichen Geheimnisses …

Wie auch alle übrigen Bände, so macht auch „Stoppt die Maschine!“ unglaublichen Spaß. Denning treibt wie immer die Handlung auf furiose Weise voran, und auch bei einem Umfang von ca. 150 Seiten geht ihm kein bisschen die Puste aus. Ein genialer Einfall folgt dem nächsten – und die irrwitzige Grundidee dürfte so ziemlich einzigartig im Fantastik-Genre sein.

Wer daher Action, Humor und Spannung mag, ist auch beim neuesten Streich der Serie „Prähuman“ bestens aufgehoben.

Carl Denning . Prähuman – Band 23: Stoppt die Maschine! ca. 153 Seiten (E-Book)

Erschienen: Prähuman Band 19 – Geheimprojekt X-69

Der 19. Band der Serie „Prähuman“ ist nun erschienen. Carl Denning bleibt seinem Motto treu, dass kein Band dem anderen gleichen soll. Nachdem es in Band 18 um einen sonderbaren Magier ging, haben es Frederic Tubb und sein Team nun mit einer Reihe rätselhafter Erdbeben zu tun.

Ein schweres Erdbeben in Kanada scheint weitere Erdbeben auf der ganzen Welt auszulösen. Daher machen sich Tubb, John Arnold, Maki Asakawa und Hans Schmeißer auf nach Nordamerika, um zu ergründen, was zu dem Erdbeben geführt hat. Die Spur führt in die mysteriöse Stadt Sakami, die in einem völlig abgelegenen Gebiet liegt und in der bizarre Dinge vor sich gehen …

Band 19 nimmt sich dieses Mal mehr Raum für die Hintergründe der einzelnen Figuren, was der Geschichte ausnahmslos gut tut. Schon allein dadurch wird „Geheimprojekt X-69“ überaus lebendig. Hinzu kommt die spannende Handlung, die wie eine Mischung aus Katastrophen- und Science Fiction-Roman konzipiert ist. Natürlich fehlt hierbei auch nicht der für die Serie so typische Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln bringt.

Für Band 19 hat sich Denning noch ein kleines Schmankerl ausgedacht. Denn Chefinspector Susan Gant ist dieses Mal mit von der Partie. Nach den drei Horrorthrillern „Monster“, „Boten des Schreckens“ und „Menschenfresser“ (die ersten beiden Romane sind mit Frederic Tubb), hat sie nun auch einen „Auftritt“ in der Prähuman-Serie, was die Geschichte zusätzlich interessant macht, da sie hier zum ersten Mal auf John Arnold trifft, und beide können sich nicht wirklich leiden.

Alles in allem also wieder ein äußerst unterhaltsamer und spannender Roman voller origineller Ideen. Man darf gespannt sein, was dem Autor für den 20. Prähuman-Band einfallen wird.

Erschienen: Prähuman Band 6 – Welt in Gefahr!

Band 6 der eBook-Serie PRÄHUMAN ist nun erschienen. Der Titel lautet „Welt in Gefahr!“ und ist der erste Teil einer Doppelfolge. Teil zwei wird bereits Mitte Dezember erscheinen.

Und darum geht es:

Lemuria – gab es diesen Kontinent wirklich oder ist er bloß eine Legende? Bekannt ist nur, dass vor 140 Jahren eine Expedition sonderbare Artefakte aus der Tiefe des Indischen Ozeans zutage förderte, die seitdem unter Verschluss gehalten werden. Als Frederic Tubb davon auf einem Kongress in Tokio erfährt, weiß er noch nicht, dass er schon kurz darauf selbst in ein neues Abenteuer gezogen wird.

Denn als er in Osaka Maki Asakawa wieder findet, währt die Freude nicht lange. Eines Nachts wird ihre Schwester Yui entführt, die seit einiger Zeit unter sonderbaren Träumen leidet, in denen sie immer wieder eine bizarre, kugelförmige Maschine sieht. Dieselbe Konstruktion findet sich auch in uralten, rätselhaften Höhlenzeichnungen, die im Zusammenhang mit Lemuria stehen. Handelt es sich dabei etwa um eine Maschine der Prähumanen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn schon bald ist eines sicher: Nicht nur Yuis Leben steht auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit …

In Band 6 steht wieder das Abenteuer im Vordergrund. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite geht es dieses Mal um sog. hypothetische Kontinente. Neben Atlantis ist Lemuria ein weiterer möglicher Kontinent, der zwischen Afrika und Indien gelegen haben und vor Jahrtausenden untergegangen sein soll. Geschickt webt Denning die bisherigen Theorien und tatsächlichen Funde in die rasante Handlung ein. Das Ergebnis ist ein weiteres kurzweiliges Lesevergnügen, in dem man genauso Aspekte des phantastischen Abenteuerromans als auch SF-Elemente wieder findet. Auf die Fortsetzung muss man zum Glück nicht lange warten. Diese erscheint bereits Mitte Dezember.

Das Ende der Menschheit – Der neue SF-Roman von Stephen Baxter

Mit seinem neuesten Roman spinnt der bekannte SF-Autor Stephen Baxter die Geschichte von H. G. Wells‘ Klassiker „Krieg der Welten“ weiter. 14 Jahre sind seit dem Angriff der Marsianer auf die Erde vergangen. Die marsianische Technologie hat den sozialen Wandel und den Modernisierungsprozess der Gesellschaften beeinflusst. Doch da kommt es zu einem neuen Angriff und die Menschheit muss sich erneut gegen die Invasoren verteidigen.

Baxter schildert die Geschehnisse um diese zweite Invasion aus der Sicht einer Journalistin. Dabei entwirft er ein alternatives Geschichtsmodell, das zugleich bespickt ist mit Anspielungen auf weitere klassische SF-Romane. Zu erwähnen wäre hier vor allem Sakis „Als Wilhelm kam“. Auch bei Baxter hat Deutschland einen Krieg (alternativ zum Ersten Weltkrieg) gewonnen und herrscht nun über ganz Europa – teilweise auch über England.

Dies schafft Baxter viel Raum für ironische und satirische Anspielungen, die teils zwischen den Zeilen versteckt sind, teils offen hervortreten und nicht nur die Splendid Isolation betreffen. Sehr schön ist z.B. wie die englischen Behörden auf emanzipierte Frauen reagieren und der Journalistin am liebsten ein Einreiseverbot erteilen wollen. Durchaus interessant ist auch der Schreibstil, den Baxter für „Das Ende der Menschheit“ gewählt hat, da dieser sich an den klassischen SF-Romanen orientiert.

Auch bei den späteren Kriegsszenen bleibt Baxter diesem Stil treu. Für den einen oder anderen Leser mag dies gewöhnungsbedürftig sein. Wer sich aber mit den klassischen Romanen (nicht nur von Wells) beschäftigt, wird darin durchaus einen angenehmen Witz finden. Insgesamt ließt sich das Buch dann auch tatsächlich wie ein Roman aus den 20er Jahren, was durchaus Baxters Können unterstreicht.

„Das Ende der Menschheit“ ist bespickt mit witzigen und interessanten Ideen, manchmal wirkt die Story zwar etwas umständlich konzipiert, doch alles in allem ist „Das Ende der Menschheit“ ein spannender und durchaus gelungener SF-Roman, der irgendwo zwischen Alternativwelt- und Invasionsroman anzusiedeln ist.

Stephen Baxter. Das Ende der Menschheit. Heyne Verlag 2017, 588 Seiten, 16,99 Euro, ISBN: 978-3-453-31845-8

 

Prähuman 2: Angriff der Anderen – Die spannende SF-Abenteuerserie geht weiter

Zwischen 2009 und 2015 erschien bei dem Online-Magazin Geisterspiegel die Serie „Prähuman“, die sich mit weit über 35.000 Lesern zur heimlichen Kultserie entwickelte. Damals erschienen insgesamt 18 Bände.

Nun hat Carl Denning die Serie komplett überarbeitet und erweitert. Nach dem überaus erfolgreichen Start der neuen Serie auf Amazon, ist nun Band zwei erschienen. Mit gut 100 Seiten verspricht auch die Fortsetzung jede Menge Spannung, Action und Spaß.

Zum Inhalt: Wie aus heiterem Himmel wird London von unheimlichen Maschinen angegriffen, die ganze Gebäude zerstören und mit ihren Strahlen Menschen in Sekundenschnelle in Mumien verwandeln. In der Stadt bricht Panik aus. Doch genauso schnell wie die bizarren Objekte erschienen sind, sind sie auch schon wieder verschwunden. Dennoch gelingt es Frederic Tubb und seinem Team, eine der Maschinen in ihre Gewalt zu bringen. Wer oder was steckt hinter diesem Angriff? Und in welcher Verbindung stehen die Maschinen mit der mysteriösen Entdeckung eines kürzlich verstorbenen Hobbyarchäologen? Nur eines ist sicher: Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Denn noch während Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer nach Erklärungen suchen, ereignen sich weitere Zwischenfälle …

Auch der zweite Band besticht durch eine dichte Mischung aus genreübergreifenden Elementen, die von Science Fiction über Abenteuer bis zu Action und Horror reichen. Der Stil erinnert dabei auf witzige Weise demjenigen der Leihbücher (wie z.B. denjenigen des Gebrüder Weisse Verlags) aus den 50er und 60er Jahren, was von Carl Denning auch so gewollt ist. Mit einem nicht enden wollenden Ideenreichtum schildert er auf diese Weise eine geradezu rasante Handlung, die – vor allem durch die geniale Figurenkonstellation zwischen Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer – mit viel Humor und schlagfertigen Dialogen daher kommt. – Spannende und kurzweilige Unterhaltung pur.

Band drei wird Mitte August erscheinen.

Die Serie ist auf insgesamt 20 Bände geplant.