Der Regisseur Lovecrafts – Zum Tod von Stuart Gordon

Jeffrey Combs in seiner bekanntesten Rolle als Herbert West; „Re-Animator“ (1985); © Laser Paradise

Stuart Gordon wandte sich dem Theater zu, da er keinen Platz in den Filmkursen der Universität von Wisconsin erhielt. Bekannt wurde Gordon durch seine Organic Theater Company, die er 1969 zusammen mit seiner Frau gründete. Sowohl klassische als auch moderne Stücke gehörten und gehören zum Repertoire der Kompanie. 2011 erregte das Ensemble durch das „Re-Animator“-Musical Aufsehen, das mehrfach vor vollem Haus aufgeführt und mit dem Saturn Award ausgezeichnet wurde.

Zum Film gelangte Stuart Gordon 1985. Sein Freund Brian Yuzna engagierte ihn als Regisseur für den inzwischen zum Klassiker gewordenen „Re-Animator“. Die Machart der Lovecraft-Adaption sollte nicht nur wegweisend für das Horrorgenre sein, sondern auch den weiteren Stil von Gordon bestimmen: eine Mischung aus skurrilen Ideen, erstaunlichen Effekten und schwarzem Humor. Der grandiose Erfolg seines Debuts führte 1986 zu einer weiteren Adaption einer Lovecraft-Erzählung mit dem Titel „From Beyond“.

Doch auch Misserfolge änderten nichts an der Zusammenarbeit zwischen Stuart Gordon und Brian Yuzna. Im Gegenteil, denn nach dem Flop „Dolls“ (1987), in dem sechs Menschen während eines Gewittersturms in einem verlassenen Haus Schutz suchen, nicht ahnend, dass dort unheimliche Puppen ihr Unwesen treiben, drehten beide ihre einzige gemeinsame Großproduktion mit dem Titel „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ (1989) und landeten mit der Walt Dinsey-Produktion einen Megaerfolg.

Dennoch hielt es weder Stuart Gordon noch Brian Yuzna in der Welt der großen Studios. Zwar produzierte Gordon noch das Sequel „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“ (1992) und führte Regie bei dem SF-Film „Fortress“ (1992), doch wandte er sich danach wieder den Lovecraft-Themen zu.

1995 drehte er daher „Castle Freak“, nach der Kurzgeschichte „Der Außenseiter“ von Lovecraft. Erneut spielte Jeffrey Combs die Hauptrolle. Auch wenn der Film nur im Ansatz Lovecrafts Idee wiedergibt, so gehört der Film zu den besten Werken Stuart Gordons, vermischt er darin doch gekonnt klassischen Grusel mit modernem Horror, wobei natürlich die unvergessliche Ganzkörpermaske des Castle Freaks (gespielt von Jonathan Fuller) eindeutig hervorsticht.

Im Jahr 2001 verfilmte Stuart Gordon Lovecrafts Roman „Schatten über Innsmouth“ unter dem Titel „Dagon“. Zwar vermengt Gordon den Roman mit den typischen Merkmalen des Teeny-Horrors, dennoch ist der Film eine Art Verneigung vor dem Meister der amerikanischen Horrorliteratur, indem sich Gordon stärker auf Lovecrafts Gesamtwertk bezieht als in seinen früheren Filmen

Stuart Gordon (1947 – 2020) wird für immer als der Regisseur in Erinnerung bleiben, der die Ideen H. P. Lovecrafts am eindrucksvollsten auf die Leinwand brachte. Nicht nur das, denn sein Stil prägt bis heute viele Regisseure.

Parasite – Bong Joon-Ho schreibt Filmgeschichte

Damit hatte wahrscheinlich niemand gerechnet: ein koreanischer Film erhält den Oscar in der Kategorie Bester Film. Damit ist die Gesellschaftssatire „Parasite“ der erste nicht-englischsprachige Film der in dieser Kategorie ausgezeichnet wurde.

Regisseur Bong Joon-Ho hat damit nicht nur den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere erreicht, sondern ebenfalls Filmgeschichte geschrieben. Bong, der zunächst Soziologie studierte, bevor er sich der Filmkunst zuwandte, ist in so ziemlich allen Genres zuhause. Gleich mit seinem zweiten Spielfilm „Memories of Murder“ (2003) präsentierte er einen exzellent gefilmten Krimi, der auf einem wahren, bis heute ungelösten Fall beruht. Mit „The Host“ (2006) machte er sich nicht nur über die US-amerikanische Außenpolitik lustig, sondern lieferte zugleich den ersten koreanischen Monsterfilm ab. 2013 schließlich folgte unter seiner Regie die erste koreanische Produtkion mit internationaler Besetzung. In dem SF-Film „Snowpiercer“ griff er bereits jene Gesellschaftkritik auf, die er sechs Jahre später in „Parasite“ nochmals auf den Punkt bringen sollte: die immer größer werdende Lücke zwischen Arm und Reich.

Bei „Snowpiercer“ legte sich Bong damals mit Harvey Weinstein an, der den Vertrieb für die USA übernommen hatte. Weinstein wollte den Film kürzen, um aus „Snowpiercer“ einen reinen Actionfilm zu machen, was Bong allerdings nicht zuließ (Weinstein soll damals gesagt haben, der Film sei zu intelligent für das amerikanische Publikum). Dies sorgte bei Weinstein für große Verstimmung, was dazu führte, dass er den Film in nur wenigen Kinos laufen ließ.

Und nun sorgte Bong Joon-Ho erneut für Aufsehen. Denn „Parasite“ erhielt ja nicht nur den Oscar, sondern ein Jahr zuvor die Goldene Palme. Hatte damals ganz Korea bereits gejubelt, so gab es dieses Mal gar kein Halten mehr. Beide Preise sind nicht nur Auszeichnungen für Bongs großartige Filmkunst, sondern zugleich für den neuen koreanischen Film.

Der neue koreanische Film entstand Mitte der 90er Jahre. Die Entwicklung war an westlichen Kritikern völlig vorbei gegangen. Erst das Soldatendrama „Joint Security Area“ (2000), das auf der Berlinale 2001 gezeigt wurde, ließ sämtliche Filmexperten staunen. Danach ging es Schlag auf Schlag. Die Korean Wave kam ins Rollen und veränderte die Filmlandschaft – parallel dazu wurde K-Pop immer populärer. Heute gilt die koreanische Filmwirtschaft als der größte Konkurrent Hollywoods. Und durch den Oscar hat sich einmal mehr die These bestätigt: die besten Filme kommen zurzeit aus Südkorea.

J-Pop: Scandal – Die Musikvideos sind wieder da

Scandal „Haruka“; © Epic Records/Her

Große Aufregung herrschte vergangenes Jahr, als von einem Tag auf den anderen beinahe alle Musikvideos der japanischen All-Girl-Rockband Scandal von sämtlichen Plattformen verschwanden. Unter den Fans ging die Angst um, dass sich die Band auflösen könnte. Doch die Wirklichkeit sah ganz anders aus.

Wie wir bereits in früheren Artikeln berichtet haben, löste sich die Band nicht auf, sondern erfand sich neu. Und dies, indem die vier Musikerinnen ein eigenes Label mit dem Namen Her gründeten, welches Anfang dieses Jahres mit dem Song „Masterpiece“ an den Start ging. Neben Musik vertreiben die vier jungen Damen nun auch eine eigene Modekollektion.

Scandal „Pin Heel Surfer“; © Epic Records/Her

In verschiedenen Interviews, die Leadsängerin Haruna Ono, Bassistin Tomomi Ogawa, Drummerin Rina Suzuki und Gitarristin Mami Sazasaki in diesem Jahr gegeben haben, erklärten sie, dass sie ihr letztes Album „Honey“ als Abschluss ihrer bisherigen Karriere betrachten und mit ihrem Label Her weg vom Mainstream zurück zur Indie-Musik kehren wollen, was bedeutet, dass sie von nun alle Songs selbst schreiben – bis dahin wurden ihnen hin und wieder bestimmte Songs von der Plattenfirma aufgedrückt.

Scandal „Harukaze“; © Epic Records/Her

Interessant hierbei ist ein neues Interview, das die Band vor wenigen Wochen gab, in dem sie etwas offener über den plötzlichen Wechsel erzählen: demnach soll Epic Records ihnen „empfohlen“ haben, sich selbständig zu machen. Dieses „empfohlen“ klingt unserer Meinung danach, da alle Musikerinnen inzwischen das 30. Lebensjahr erreicht haben und die Produktionsfirma sie daher nicht weiter unterstützen wollte – was ja vor mehreren Jahren z.B. bei der Kult-Band Vu-Den geschehen war, dort wurde die Band trotz großen Erfolgs aufgelöst, da alle drei Mitglieder 20 geworden waren.

Natürlich ist das bisher Spekulation und ein konkrete Antwort wird man in nächster Zeit garantiert nicht erhalten, dennoch ist in Japan dieses Auflösungsbestreben aufgrund eines bestimmten Alters der Protagonistinnen nichts Ungewöhnliches.

Scandal „Shouju S“; © Epic Records/Her

Mit diesem Wechsel von Epic zum eigenen Label Her erfolgte das oben bereits erwähnte Verschwinden der Videoclips und der Songs aus dem Internet. Nur in Japan selbst waren sämtliche Videos und Songs noch aufrufbar. Inzwischen scheint sich das Hickhack im Hinblick auf die Rechte der Clips und Songs gelöst zu haben. Denn seit heute sind sämtliche Videos auf den offiziellen Youtube-Kanal von Scandal „zurückgekehrt“.

Scandal „Love me do“; © Epic Records/Her

Schön ist, dass dabei auch das bis dahin schwer zu findende Video zum Song „Haruka“ mitveröffentlicht wurde, ebenso die mit narrativen Elementen versehene Version von „Harukaze“ (eine kürzere Version zeigt lediglich die Performance). „Stamp!“ ist ebenfalls dabei, genauso wie „Pin Heel Surfer“. Schade dagegen ist, dass von „Love me do“ lediglich die Kurzversion veröffentlicht wurde, d.h. lediglich ein etwas mehr als einminütiger Ausschnitt.

Auf jeden Fall hat das Warten für die Fans ein Ende. Kürzlich verkündete die Drummerin Rina Suzuki, dass sie einen neuen Song geschrieben haben und diesen auf den jährlichen Sommerkonzerten in Japan zum ersten Mal spielen werden. Man darf gespannt sein, ob es dazu ebenfalls bald ein Video geben wird.

Es geht weiter …

Hallo zusammen,

FILM und BUCH ist wieder online oder wie es in den Horrorfilmen immer so schön heißt: „Daddy ist wieder da!“ :)

Nachdem wir nun einen Monat pausiert haben, werfen wir so langsam wieder die Blogmaschine an. Es wird u. a. Beiträge aus unserer Reihe „The 80s“ geben, die eine oder andere Rezension und wir werden versuchen, uns wieder mit gesellschaftlichen und historischen Hintergründen von Filmen zu befassen, ein Punkt, mit dem wir uns in letzter Zeit ja leider weniger befasst haben.

Wir wünschen euch viel Spaß mit und auf unserem Blog!

Eure FuBler

 

Musik: Exotica – Zwischen Lounge, Jazz und Experimental

Cover des Albums „Primitiva“ aus dem Jahr 1958; © Liberty Records

Wenn man böse sein möchte, so könnte man Lounge Music als eine Art Fahrstuhlmusik bezeichnen. Es ist Musik, die nichts besonderes möchte, als einen klanglichen Hintergrund zu bilden für was auch immer. So auch in den 50er Jahren. Der Komponist und Pianist Martin Denny bezeichnete seine Musik selbst als „Fensterverzierung“.

Doch dann kam wie eigentlich immer alles anders, und eben dieser Martin Denny entwickelte einen Stil, der als Exotica bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um Easy Listening und leichte Jazzmusik, die mit Tierlauten untermalt oder in denen traditionelle Instrumente aus Asien, Afrika oder auch aus Südamerika verwendet werden. Gleich seine erste LP aus dem Jahr 1955, der er den Titel Exotica gab, machte diese oben genannten Arrangements zum Programm.

Der Erfolg war riesig, doch so richtig los ging es eigentlich mit seiner LP Primitiva aus dem Jahr 1958. Gleich das erste Stück „Train to Burma“ haut einen regelrecht um, die Tierlaute sind allesamt von den Musikern selbst nachgeahmt, hinzu kommen rasante Percussion-Klänge und eine Melodie, die mehr als nur einprägend ist. Man kommt sich vor, als haben Jim Knopf und sein Freund Lukas Crystal Meth eingeworfen.

Die ganze LP besteht aus ähnlichen Stücken, manche kitschig, manche jazzig und manche irgendwo dazwischen. „Llama Serenade“ wäre ein solches Dazwischen. Beginnt das Stück mit traditionellen tibetischen Klängen, so wandelt es sich in der Mitte um in eine heiße Drum-Session, um zum Schluss wieder in einer Art Weltmusik-Stil zurückzukehren. – Nicht weniger beeindruckend ist übrigens das Cover des Albums mit Fotomodell Sandra Warner, die hier im Stil von Acquanetta in dem Film Jungle Woman (1944) posiert.

Exotica als Musikstil war immer irgendwie dabei, manchmal erfolgreicher, manchmal beinahe am Verschwinden. In den 80er Jahren hatte diese Jazz-Lounge-Easy Listening-World Music-Mischung ein kurzes Rivival, bevor sie dann doch irgendwie verschwand.

Cover des Kult-Albums des Easy Listening-Orchesters 101 Strings aus dem Jahr 1969; © Scamp Records

Einen weiteren Höhepunkt erlebte Exotica davor aber noch. Und zwar Ende der 60er Jahre, als das Orchester 101 Strings ein Album mit dem Titel Astro Sounds from beyond the Year 2000 herausbrachte. Das Orchester hatte sich eigentlich auf Easy Listening à la Bert Kaempfert oder James Last spezialisiert, im Jahr 1969 aber brachten die Musiker die bürgerlichen Stuben außer Rand und Band.

Denn das Album hatte nichts mehr mit braver Hintergrundmusik zu tun, sondern war eine Mischung aus Rock, Easy Listening und Psychedelic. Man könnte auch sagen, 101 Strings flippten hier völlig aus. Stücke wie „Flameout“, „Disappointed love with a desensitized robot“ oder „Where were you in 1982?“ erweisen sich im Grunde genommen als Wegbereiter der Filmmusik der späteren Schmuddelfilm-Ära.

Ein absolutes Unikum ist hierbei das Stück „Instant Nirvana“, das auf der LP leider nicht enthalten ist, sondern extra veröffentlicht wurde. Rockiger Psychedelic-Sound mischt sich hier mit dem Stöhnen einer Frau, die gerade ihren Höhepunkt erreicht. Astro Sound from beyond the Year 2000 gilt als absoluter Klassiker der Exotica-Welle. Das Album wurde erst kürzlich wieder neu veröffentlicht – ebenso wie Primitiva von Martin Denny.

Prähuman: Das Geheimnis der Hyperzivilisation – Eine eBook-Serie zwischen SF, Action und Horror

Zwischen 2009 und 2015 erschien bei dem Online-Magazin Geisterspiegel die Serie „Prähuman“, die sich mit weit über 35.000 Lesern zur heimlichen Kultserie entwickelte. Damals erschienen insgesamt 18 Bände.

Nun hat der bekannte Horrorautor Carl Denning die Serie komplett überarbeitet und erweitert. Besaß z.B. Band 1 in der Urfassung etwa 45 Seiten, so umfasst die Neuausgabe beinahe 90 Seiten. Die Serie besticht durch ihre Mischung aus genreübergreifenden Elementen aus Science Fiction, Abenteuer, Action und Horror und orientiert sich dabei an den sog. Leihbüchern der 50er und 60er Jahre.

Es geht um den Grenzwissenschaftler Frederic Tubb, der zusammen mit seinen beiden Mitarbeitern Maki Asakawa und Hans Schmeißer auf die Spur einer prähumanen Hyperzivilisation kommt, die angeblich noch immer existiert. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis dieser unheimlichen Zivilisation zu lösen und geraten dabei von einem Abenteuer zum nächsten, wobei eine gefährliche Situation der anderen folgt. Gewürzt ist alles mit einem herrlich-skurrilen Humor.

Wer also auf aberwitzige Ideen, eine rasante Handlung und jede Menge Action steht, der ist bei „Prähuman“ goldrichtig. Denn der Unterhaltungswert der Serie ist kaum zu überbieten. Carl Denning, der mit seinen intensiven Horrorromanen wie z.B. „Blutige Schatten“, „Monster“, „Hexensabbat“ oder „Todesstation“ vielen Lesern das Gruseln lehrt, zeigt auch hier, dass er sein Handwerk versteht. Denn die „Prähuman“-Bände sind so konzipiert, dass kein Band dem anderen gleicht. Jeder Band besitzt sein eigenes Thema und seinen eigenen Charme, sodass es zu keinen Wiederholungen kommt.

In Band eins kommen Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer nach Kambodscha. Mitten im Dschungel wurde von Archäologen eine riesige Stadt entdeckt. Alter: 60 Millionen Jahre. Kaum ist Tubb dort angekommen, als ein Teil des Archäologen-Teams spurlos verschwindet. Doch ist dies noch nicht alles. Denn während der Besichtigung der Stadt werden Tubb und sein Team auf einmal von riesigen Maschinen angegriffen. Aber das ist noch längst nicht alles … – Der kambodschanische Dschungel, London und Seoul sind die spannenden Schauplätze des ersten Bandes.

Die tollen Coverbilder der Serie stammen von Gerd Atlmann.

Band 2 „Angriff der Anderen“, in dem es um seltsame Zwischenfälle in London geht, und Band 3 „Frederic Tubb funkt SOS“, in dem es Tubb und sein Team mit einer gigantischen Maschine im pazfischen Ozean zu tun haben, sind ebenfalls schon erschienen. Die Serie war vom Autor zunächst auf 20 Bände angelegt, doch ist inzwischen durchgesickert, dass „Prähuman“ auf jeden Fall auch nach Band 20 weitergehen wird.

3 Jahre Carl Denning – Nur eines ist sicher: ihr werdet euch fürchten

Dieses Jahr ist nicht nur fünf Jahre FILM und BUCH, sondern auch drei Jahre Carl Denning. Das bedeutet drei Jahre Spannung und Gänsehaut. Der Slogan „Nur eines ist sicher: ihr werdet euch fürchten“ ist hier Programm. Fünf Romane sind bisher erschienen. Der neueste Roman erscheint noch in diesem Sommer. Und ebenfalls wird in wenigen Wochen eine Heftromanserie im e-Book-Format starten. :)

Hier die bisher erschienenen Horrorthriller:

Todesstation ist der bisher erfolgreichste Roman von Carl Denning:

Die Besatzung einer abgelegenen Forschungsstation in den Alpen macht eine seltsame Entdeckung: Bei einem Zwischenfall wird der Eingang einer Höhle freigelegt, in der sich prähistorische Felszeichnungen befinden. Manche von ihnen wirken äußerst bizarr. Die junge Archäologin Joan Jansen soll die Bilder untersuchen. Doch sie steht selbst vor einem Rätsel. Solche Bilder hat sie bisher noch nirgendwo gesehen. Die Situation wird noch merkwürdiger, als die Forscher mit unheimlichen Ereignissen konfrontiert werden, die sich von Mal zu Mal intensivieren. Als es schließlich zu einem schrecklichen Todesfall kommt, gerät die Lage zunehmend außer Kontrolle …

Ich habe von Carl Denning alle Bücher gelesen. Und dieses gehört zu den Besten für mich.“ (Lesermeinung)

Blutige Schatten ist der erste Roman von Carl Denning:

Ein Haus, in dem es tatsächlich spukt? Das Martenshaus gilt als Monster unter den Spukhäusern. Als eine Gruppe Parapsychologen den unheimlichen Gerüchten, die sich um dieses Gebäude ranken, nachgehen möchte, kommt es zur Katastrophe: Zwei Tote und eine vermisste Person. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Wenige Tage später sucht der bekannte Grenzwissenschaftler Frederic Tubb zusammen mit seinem Team das Haus auf, um den sonderbaren Zwischenfall zu untersuchen. Bereits in der ersten Nacht ereignen sich unerklärliche Dinge. Und schon bald wünscht sich Tubb, das Haus nie betreten zu haben…

Spannung bis zum Ende. Das Buch ist schwer aus der Hand zu legen.“ (Lesermeinung)

Das Böse ist der zweite Roman der Geisterhaus-Trilogie:

Das Einsame Haus steht auf einer kleinen Insel vor der Küstenstadt Belsen. Eine 200 Meter lange Brücke verbindet die Insel mit dem Festland. Bei Flut ist das Haus vom Festland vollkommen getrennt. Seit 20 Jahren steht das Gebäude leer. Mira sieht darin einen geeigneten Ort für ihre Uni-Abschlussfeier. Zusammen mit ihren Freunden plant sie, eine Nacht dort zu verbringen. Zunächst scheint alles in Ordnung zu sein. Doch dann kommt die Flut. Und das Grauen beginnt …

„‚Blutige Schatten‘ fand ich schon genial. Dieses hat mir genauso gut gefallen. Ein toller Schreibstil, der einen das Buch nicht aus den Händen legen lässt.“ (Lesermeinung)

Angst lautet der dritte Roman der Geisterhaus-Trilogie:

Das alte Firmengebäude steht seit Jahren leer. Anfang der 70er Jahre drehte dort ein Mitarbeiter durch und ermordete mehrere seiner Kollegen. Der exzentrische Psychologieprofessor Jean Kalat sieht in dem Haus einen geeigneten Ort für sein Experiment. Er möchte den Gerüchten nachgehen, die besagen, dass es in dem Gebäude spukt. Zusammen mit seiner Assistentin Ellen und einer Handvoll Studenten verbringt er eine Nacht darin. – Der Aufenthalt wird zum Horrortrip.

„Das perfekte Buch für einen Gruselabend! Es ist nur zu empfehlen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.“ (Lesermeinung)

Darkmoore ist der bisher umfangreichste Roman von Carl Denning:

Darkmoore, eine Kleinstadt in Devonshire, wird von einer unheimlichen Mordserie heimgesucht. Der Schriftsteller Jeff Cooper zieht zusammen mit seiner Frau Linda in den Ort, um in dem Haus von Jeffs verstorbenen Onkel zu wohnen. Jeff hofft, dort ungestört an seinem neuen Roman arbeiten zu können. Doch kaum sind Jeff und Linda eingezogen, als sie auf Aufzeichnungen seines Onkels stoßen, in denen er darauf hinweist, dass die Morde etwas mit einem sonderbaren Wesen zu tun haben, das in den tiefen Wäldern haust, die sich um Darkmoore herum ausbreiten. Fasziniert von den Notizen seines Onkels, beginnt Jeff selbst Nachforschungen anzustellen. Während die Polizei glaubt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein, stößt Jeff auf immer rätselhaftere Hinweise über die Natur des Mörders …

„Spannend, gruselig. Ein bisschen auch wie ein Krimi.“ (Lesermeinung)