Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2014

rainbowblaxx1

Der sog. „Style Film“ brachte der neuen Formation Rainbow Blaxx sofort große Aufmerksamkeit.

Bereits in früheren Artikeln haben wir die zunehmende Sexualisierung koreanischer Girl Groups erwähnt. Diese Form der Marketingstrategie ist eine schlichte Folge des internationalen Erfolgs von K-Pop. Doch die Konkurrenz zwischen den einzelnen Gruppen ist hart. Es muss nach Möglichkeiten gesucht werden, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Die einfachste Lösung verspricht in dieser Hinsicht, die Erotik in den Videoclips zu steigern. Das Duo Sistar 19 machte es vor, wenn auch noch relativ harmlos. Es folgten Nine Muses mit ausgefeilteren Projekten (wie etwa den Clips zu „Wild“ und „Glue“). Im Sommer 2013 wurde in den Videos die Bikinisaison strategisch verwertet, so z.B. bei der Gruppe Rania in dem Clip „Up“ und bei dem alles andere als gelungenen Clip „Bikini“ von Kim So-Ri. Ende 2013 übernahm auch die ansonsten eher emanzipiert konzipierte Gruppe Miss A in dem Clip „Hush“ deutlichere erotische Konzepte. Eine überaus langweilige, weil fast schon lächerliche Erotisierung wurde in dem Video „Miniskirt“ der Gruppe AOA angewandt. Im Gegensatz dazu konnte die Formation Dal Shabet mit dem Clip „B. B. B.“ die Qualität wieder etwas steigern.

rainbowblaxx2

Rainbow Blaxx „Style Film“

Einen Höhepunkt der Erotikwelle in koreanischen Musikvideos wurde Mitte Januar 2014 mit der Gruppe Rainbow Blaxx erreicht. Die neu ins Leben gerufene Formation machte nicht allein durch ihr Video „Cha-Cha“ Furore. Vor der Veröffentlichung des Clips und des Minialbums wurde ein ca. drei minütiger Clip gedreht, der unter dem Namen Style Film schlagartigen Medienrummel auslöste. Hinzu kamen eine Reihe von Fotos, die in Presse und Internet veröffentlicht wurden.

Der sog. Style Film präsentiert die drei Gruppenmitglieder in Art eines Lingerie-Clips. Die Sexualisierung der Sängerinnen war für koreanische TV-Verhältnisse doch ziemlich gewagt, sodass der Clip erst ab 19 freigegeben wurde. Anscheinend gibt es auch eine geschnittene Version, die eine Altersfreigabe ab 15 erhalten hat. Untermalt von Lounge-Musik präsentieren sich die Mitglieder in verschiedenen Posen. Das Spiel zwischen Licht und Schatten besitzt dabei durchaus Niveau, insgesamt aber reicht der Kurzfilm nicht über die Qualität eines gewöhnlichen Fotoshootings hinaus. Die Posen wirken gelegentlich wenig natürlich, sondern zu sehr konstruiert.  Zudem haben sich zwei kleine Fehler in den Clip eingeschlichen. So ist in zwei Szenen, die vor einem Spiegel spielen, der Kameramann zu sehen. Unserer Meinung nach handelt es sich hierbei nicht um Absicht, da der Mann nicht zur Bildkomposition passt. Wie dem auch sei, der Clip erregte enormes Aufsehen, da hier zum ersten Mal in der Geschichte des K-Pop ein  Softerotikvideo gedreht wurde. Die Reaktion schwankt zwischen Empörung und Begeisterung. Auf jeden Fall hat dieses Marketingkonzept eine Schwelle überschritten, da hier Verspieltheit durch eine direkte Aussage ersetzt wurde.

rainbowblaxx3

Rainbow Blaxx „Style Film“

Das Video „Cha-Cha“ setzt interessanterweise das in dem Style Film präsentierte Konzept eher unwesentlich fort. Natürlich sind auch in dem Musikvideo die Sängerinnen stark sexualisiert, doch spielt sich alles innerhalb eines surrealen Rahmens ab, der die Aufmerksamkeit der Rezipienten auf die Story lenkt und weniger auf die Sängerinnen. Der Clip erzählt von drei jungen Frauen, die von einer Art Hexe mit Kuchen und anderen Süßigkeiten gefüttert werden. Als Folge erbrechen die Frauen Diamanten, welche die Hexe hortet. Das Video ist sowohl surreal als auch grotesk und erinnert im Grunde genommen an die deutschsprachige Phantastik der Jahrhundertwende. Dort gibt es z. B. eine Geschichte, die davon handelt, dass ein Mann ständig Diamanten erbricht. Wem das zu weit hergeholt erscheint, dem sei gesagt, dass in Südkorea die klassische deutschsprachige Phantastik nicht unbekannt ist. Gleichzeitig entlarvt der Clip die männlichen Zuschauer als Spanner. Dadurch setzt er das eigene Projekt sowie die Reaktion darauf in ein ironisches Licht. Teile des Clips dienen klarerweise dem Eye Catching, immerhin geht es letztendlich darum, ein Produkt zu vermarkten. Doch genau diese Methode und die dadurch angezogenen Rezipienten werden mithilfe dieser Darstellungsweise, die hinein ins Groteske reicht, durch den Kakao gezogen.

Die Qualität des Videos reicht von „durchschnittlich“ bis „gut“. Die Danceshots sind nicht unbedingt einfallsreich, sondern gleichen sämtlichen anderen Videoclips. Die narrativen Elemente allerdings sind gut in Szene gesetzt.

Rainbowblaxxvideo

In dem Clip „Cha-Cha“ der Gruppe Rainbow Blaxx werden junge Frauen mit Kuchen gefüttert, um darauf Diamanten zu erbrechen.

Wie bereits erwähnt, hat das Konzept der Gruppe eine bestimmte Grenze überschritten. Die Frage, die man sich stellen kann, lautet, wie die weitere Entwicklung des K-Pop aussehen wird. Zwar gibt es noch immer Gruppen wie z.B. Crayon Pop, die weiterhin auf Verspieltheit setzen. Die Mehrheit aber tendiert zu der oben erwähnten Erotisierung und Sexualisierung. Da in dieser Hinsicht aufgrund des Style Films eine neue Vorgabe gemacht wurde, dürfte es nicht lange dauern, bis auch andere Gruppen nachziehen werden. Innerhalb des dadurch entstehenden Wettbewerbs werden sich klarerweise die erotischen Aspekte erneut verstärken. Viele Fans, die von der Verspieltheit des K-Pop fasziniert waren und sind, wird dies sicherlich nicht gefallen. Die Frage ist, wie weit die Musikproduzenten dieses Spiel treiben werden. Sicher ist nur, dass man nicht lange auf den „Style Film“ einer anderen Gruppe warten muss.

Rainbowblaxxvideo1

Das Video entlarvt zugleich auf ironische Weise die Reaktion des männlichen Publikums.

Read Full Post »

Medienwissenschaftler sehen in einem Film nichts anderes als einen Text. Man könnte auch mit Heinz Rühmann kommen und im übertragenen Sinn meinen: „Ne Dampfmaschin is `n schwarzer Kessel mit nix drin“. Und wehe es kommt jemand, der etwas anderes behauptet. Für den haben die Medienwissenschaftler nichts anderes als Hohn und Spott übrig.

Angst

So ungefähr blickt ein medienwissenschaftlicher Filmanalytiker auf die Filmemacher und Soziologen.

Bereits in unserem früheren Artikel über den Konflikt zwischen medienwissenschaftlicher und soziologischer Filmanalyse haben wir kurz skizziert, dass die Vertreter der Medienwissenschaft nichts anderes gelten lassen wollen als ihre eigene Disziplin, wenn es darum geht, Filme zu analysieren. In der Tat behaupten viele Vertreter dieser Zunft, dass z. B. Filme keine sozialen Merkmale widerspiegeln. Filme seien nämlich in aller erster Linie Texte und damit verbunden mit Mythen, nicht aber mit gesellschaftlichen Strukturen. In der Tat gehen medienwissenschaftliche Untersuchungen zu Filmen so gut wie nicht auf gesellschaftlicher Hintergründe ein. Sie vergleichen „Texte“ mit anderen „Texten“ und sind ganz stolz, wenn sie herausfinden, dass z.B. in „Star Wars“ unterschiedliche Mythen zu finden sind.
Doch an diesem Punkt bleiben sie stehen. Nichts kommt danach.

Nun hat bereits Emil Durkheim in seinem Buch über die religiösen Formen herausgearbeitet, dass Mythen soziale Strukturen wiederspiegeln. Medienwissenschaftler würden dies mit dem Wort „Schwachsinn“ kommentieren, nur um ja nicht von ihrem Sockel der Erklärung von Narrationen durch andere Narrationen heruntergestoßen zu werden. Ein weiterer Punkt, der diese medienwissenschaftliche Vorgehensweise fraglich werden lässt, ist, dass keine Interviews mit Regisseuren oder Drehbuchautoren durchgeführt werden. Medienwissenschaftler sind interessanterweise der Meinung, dass diese Personengruppe ebenfalls nur „Schwachsinn“ erzählen würde.

Die Frage, die sich unsere Medienwissenschaftler gefallen lassen müssen, lautet: welchen Wahrheitsgehalt ihre tollen Analysen beinhalten, wenn nicht letztendlich anhand von Interviews mit Regisseuren und Autoren überprüft wird, ob die Analyse stimmt oder völlig falsch ist? Anscheinend haben Medienwissenschaftler Angst davor, ihre „genialen“ Analysen könnten sofort zu Staub zerfallen, wenn man die Macher der Filme über den ästhetischen und mythologischen Inhalt befragt. In dieser Hinsicht suhlen sich die Filmanalytiker in einer unerhörten Arroganz, indem sie behaupten, den Film besser verstanden zu haben als der Regisseur.

Eine Folge dieses Vorgehens ist, dass die meisten Texte dieser Disziplin (damit ist die medienwissenschaftliche Filmanalyse gemeint) aus bloßem Gschwafel bestehen. Ein reines Herumgerede, das sich strikt dagegen wehrt, mithilfe soziologischer Fragestellungen Untersuchungen zu kreieren, die Hand und Fuß haben und nicht einfach in der Luft schweben.

Man fragt sich wirklich, was das soll und wie man ein solches Gezicke noch als ernstzunehmende Wissenschaft bezeichnen kann. Ein leichtes Umdenken ist in den USA bemerkbar. Dort diskutieren Medienwissenschaftler zumindest darüber, ob man sich nicht doch der Soziologie annähern sollte, um bessere Resultate erzielen zu können. In Deutschland scheinen diese Überlegungen noch nicht angekommen zu sein. Hier rennen die Leute weiterhin mit Scheuklappen herum, in der Hoffnung, auf niemanden zu stoßen, der ihre Analysen als fragwürdig outen könnte.

Read Full Post »

Die schrumpfenden Klassikerregale in den Buchläden zeigen seit knapp einem Jahr mal wieder wie „originell“ deutsche Verleger sind, wenn es darum geht, „neue“ Klassiker zu entdecken. Denn anstatt auf Entdeckungsreise zu gehen und den Lesern etwas Neues zu präsentieren, wird auf Altbewehrtes zurückgegriffen. Das heißt, altbewehrt und in neuer Verpackung.

stevenson

Robert Louis Stevenson

Den Anfang nahmen Neuübersetzungen der „Kameliendame“ und „Oblomow“. Es folgten Neuübersetzungen von Charles Dickens und Ende 2013 eine Neuübersetzung der „Schatzinsel“. Jedes der Bücher wird damit beworben, dass dies nun die bisher beste Übersetzung sei und dem Originaltext am gerechtesten würde. Schön und gut, doch wurde das von fast jeder bisherigen Neuübersetzung behauptet. Sind diese neuen Übersetzungen tatsächlich so großartig? Um dies zu überprüfen müsste man einen genauen Vergleich zwischen dem Originaltext und der Übersetzung durchführen. Aber wer macht das schon bzw. hat Zeit und Muse dazu? Es bleibt daher nichts anderes übrig, als die neue Übersetzung mit älteren Übersetzungen zu vergleichen. Aber da fehlt ebenfalls Zeit und Muse. Man müsste jeden Satz überprüfen. Natürlich macht dies niemand. Und wenn, dann nur stichprobenhaft.

Was nun Literaturkritiker dazu verleitet, die neuen Übersetzungen zu lobhudeln, liegt wohl zum einen daran, dass sich niemand als Originaltext-Nicht-Kenner outen möchte. Vorsichtshalber wird daher die neue Übersetzung über alle Maßen gelobt und behauptet, wie toll und großartig der Originaltext übertragen wurde. Die Frage, die dabei im Raum stehen bleibt, lautet natürlich, wieviele der Kritiker z.B. des Russischen mächtig sind, um diese Aussage machen zu können.

gontscharow

Iwan Gontscharow

Vergleicht man nun (stichprobenhaft) die allertollste Neuübersetzung mit vorangegangenen Übersetzungen von z.B. der „Kameliendame“ oder „Oblomow“, so zeigt sich, dass es im Grunde genommen kaum Unterschiede gibt. Manche altmodischen Wörter wurden durch moderne ersetzt. Doch damit hat es sich schon. Die Neuübersetzung der „Kameliendame“ unterscheidet sich so gut wie gar nicht von früheren Übertragungen. Und aus welchem Grund man nun zum xten Mal Stevensons „Schatzinsel“ übersetzen muss, bleibt wohl ebenfalls ein Geheimnis.

Besser wäre es, wenn die Verleger auf die Idee kommen würden, von Stevenson, Gontscharow oder Dickens Texte übersetzen zu lassen, die es noch nicht bzw. nicht mehr in deutscher Sprache gibt. So ist z.B. das Reisetagebuch Gontscharows, in dem er seine Reise nach Japan schildert, längst nicht mehr auf Deutsch erhältlich. Von Stevenson gibt es noch mehr spannende Abenteuer- und Historienromane, die es entweder gar nicht oder nicht mehr auf Deutsch gibt. Und im Hinblick auf Dickens lässt sich sicherlich auch noch die ein oder andere Entdeckung machen.

Aber darauf muss man wahrscheinlich lange warten. Verleger wollen kein Risiko eingehen. Die Folge: statt Originalität wird das Ewigselbe präsentiert. Dadurch werden die „Klassiker“ auf ein paar wenige Romane reduziert und der Rest vergessen. Es bleibt also nichts anderes übrig, als auf die nächste „beste“ und „überragende“ Übersetzung eines bereits mehrmals übersetzten Romans zu warten.

Read Full Post »

The_Green_Slime_(1968_movie_poster)

Kinoplakat von „The green Slime“ (1968)

Regisseur Kinji Fukasaku dürfte vielen SF- und Horror-Fans in der Hauptsache durch seinen Film „Battle Royal“ (2000) bekannt sein. Der Film zählt zu seinen erfolgreichsten Produktionen. Davor machte er sich einen Namen durch die berühmte Yakuza-Reihe „Battles without Honor and Humanity“ (1973 – 1974). Gehen wir noch ein paar Jahre zurück und wir finden seinen Namen im Zusammenhang mit einem Science Fiction-Film mit dem Titel „The green Slime“. 1968, also ein Jahr, bevor George R. Romero mit seinen „lebenden Toten“ das Horrorgenre neu definierte, produzierte Metro Goldwyn Meyer gemeinsam mit den Toei-Studios ein Werk, das unglaublich trashig, zugleich aber auch wegweisend für den nachfolgenden SF-Horrorfilm sein sollte.

In Deutschland geriet der Film, der damals unter dem Titel „Monster aus dem All“ in den Kinos lief, völlig in Vergessenheit. Eine Folge davon ist, dass die DVD bisher nicht bei uns erschienen ist. Wahrscheinlich werden die meisten heutigen Zuschauer den Film als lächerlich empfinden. Gut, es ist ein Trash-Film wie er im Buche steht. Doch zugleich weisen sein Spannungsaufbau und die Actionsequenzen weit voraus. Für die damalige Zeit wirkt der Film übermodern. Erst Ende der 70er Jahre sollte es zu Produktionen kommen, die – auch wenn teilweise anspruchsvoller – auf ganz ähnliche Weise wie „The green Slime“ funktionieren.

Green Slime Trailer 1

Trailer-Sequenz. Im Hintergrund stürzt die explodierende Raumstation auf die Erde.

Der Film handelt von einem Asteroiden, der direkt auf die Erde zufliegt. Eine Crew von Astronauten erhält den Auftrag, auf dem Asteroiden zu landen, um ihn zu sprengen. Dabei stoßen sie auf eine seltsame grünliche Substanz, die bei einem der Astronauten unbemerkt haften bleibt. Zurück in der Raumstation Gamma 3 entwickelt die Substanz ein bedrohliches Eigenleben. Sie führt nicht nur zu tödlichen Wunden, sondern mutiert zu einer Armee Tentakelmonster, welche die Besatzung dezimiert.

Bereits der Vorspann gibt das Tempo des Films vor. Untermalt mit dem Rocksong „The green Slime“ von Richard Delvecchio verweist er auf eine rasante Handlung. Und dies ist keineswegs zu viel versprochen. Die Zwischenfälle reihen sich kurzweilig aneinander. Der Zuschauer erhält kaum eine Verschnaufpause. Neben dem Hauptkonflikt zwischen Menschen und Monster läuft parallel dazu der obligatorische Zank zwischen Helden und Antihelden um die schöne Stationsärztin, welche ihre Patienten ständig vor den angreifenden Ungeheuern in Sicherheit bringen muss. Dabei reizt Fukasaku die Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, voll aus. Er verleiht dem Film eine hervorragende Optik, die man mit derjenigen heutiger Genrefilme vergleichen kann. Die Actionszenen lassen nichts zu Wünschen übrig. Was heute mit CGI vollbracht wird, präsentierte der Regisseur mithilfe von Modellen und Puppeneffekten. Der fulminante Absturz der brennenden Raumstation ist dabei nur einer von vielen Höhepunkten, die der Film in Sachen Action vorweisen kann.

Green Slime Trailer 3

Die Dramaturgie erinnert teilweise an Szenen der späteren „Star Wars“-Filme.

Green Slime Trailer 4

Keine Sekunde zum Ausruhen. Stationsärztin Lisa Benson drückt den Alarmknopf.

Manche Szenen erinnern im Hinblick auf ihre dramaturgische Komposition an die Produktion „Star Wars“, die ca. 10 Jahre später in die Kinos kommen sollte. Andere verweisen auf „Alien“, das ebenfalls Ende der 70er Jahre sein Unwesen in den Kinosälen treiben sollte. Und wer die Teilhandlung ins Auge fasst, die sich mit der Sprengung des Asteroiden beschäftigt, wird sich unweigerlich an „Armageddon“ (1998) erinnert fühlen.

Betrachtet man „The green Slime“ als Ganzes, so kommt man nicht um den Gedanken herum, dass dieser Trash-Knüller als Ideenpool für viele spätere SF-Horror-Action-Filme herhalten musste. Das heißt, Drehbuchautoren und Regisseure scheinen sich schamlos bei diesem fast völlig vergessenen „Meisterwerk“ bedient zu haben. In dieser Hinsicht hat der spätere Genrefilm der US-japanischen Koproduktion viel zu verdanken. Mit großer Hingabe inszenierte Kinji Fukasaku einen Trash-Film, der als heimlicher Wendepunkt innerhalb des SF-Genres gelten kann.

Green Slime Trailer 2

Read Full Post »