Horror de Luxe: The Cell (2000)

Catherine Deane (Jennifer Lopez) in Carls Unterbewusstsein; „The Cell“ (2000); © New Line Cinema

Viele Kritiker trauten ihren Augen nicht, als „The Cell“ in die Kinos kam. Man hatte einen üblichen Thriller um einen Serienmörder erwartet. Doch niemand hatte damals mit Tarsem Singhs ästhetischen Albtraumbilderrausch gerechnet.

Die Polizei ist hinter dem Serienmörder Carl Starghner her, der Frauen entführt und sie in eine Zelle aus Glas steckt, in dem seine Opfer qualvoll ertrinken. Kürzlich hat der Täter erneut zugeschlagen. Doch dieses Mal verläuft alles anders: Carl wird geschnappt. Doch liegt dieser im Koma. Um dennoch sein letztes Opfer retten zu können, begibt sich die Psychologin Catherine Deane mithilfe einer neuartigen Maschine in seine Gedankenwelt …

Tarsem Singh, der sich seit „The Cell“ nur noch Tarsem nennt, zog bei seinem Debut alle Register. Der Film ist ein wahrer düster-ästhetischer Augenschmaus, der zugleich oder gerade deswegen überaus beklemmend wirkt. Tarsem lässt es nicht bei dem üblichen Fangspiel zwischen Mörder und Polizisten, sondern es geht ihm um die Frage, wie jemand zu solch einem grausamen Mörder wird. Als Catherine bemerkt, dass sie durch diese Erkenntnis das letzte Opfer finden kann, versucht sie, auf Carls Kindheitserinnerungen einzuwirken.

Carl Starghner bleibt dadurch nicht plakativ, sondern erhält wie alle anderen Figuren eine für dieses Genre überaus komplexe Tiefe. Für die Szenen, die im Unterbewusstsein Carls spielen, ließ sich Tarsem von verschiedenen Künstlern und Kunstwerken inspirieren. Aber auch das Spiel mit Filmzitaten bleibt nicht aus, hierbei vor allem auf den Mystery-Thriller „Paperhouse“ (1988) von Bernard Rose.

Dabei ist „The Cell“ keineswegs der erste Film, der sich mit dem Thema Bewusstseinverschmelzung beschäftigt. Bereits 1984 schuf Regisseur Joseph Ruben mit „Dreamscape“ einen Film, in dem es um ein ähnliches Projekt wie in „The Cell“ geht. Im Gegensatz zu Tarsems Werk, knüpft „Dreamscape“ jedoch eher an Action und dem einen oder anderen Gag an.

Carl (Vincent D’Onofrio) ist König in seinem albtraumhaften Reich; „The Cell“ (2000); © New Line Cinema

„The Cell“ ist ein Film, dem man sich nicht entziehen kann. Die Geschehnisse und die bis ins kleinste Detail ausgefeilte Ästhetik wirken wie ein Strudel, der einen nicht mehr loslässt. Auf diese Weise zählt „The Cell“ sicherlich zu den außergewöhnlichsten Psycho-Thrillern überhaupt.

The Cell. Regie: Tarsen Singh, Drehbuch: Mark Protosevich, Produktion: Julio Caro, Eric McLeod, Darsteller: Jennifer Lopez, Vince Vaughn, Vincent D’Onofrio, Jake Weber. USA 2000

 

„Netzwerk“- Ein SF-Thriller von Robert Charles Wilson

Wenn man sich die Kritiken im Netz über „Netzwerk“ durchliest, so scheint es, dass Robert Charles Wilsons SF-Roman schlicht und ergreifend langweilig sei. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. „Netzwerk“ ist faszinierend und spannend von der ersten Seite an und noch dazu unglaublich gut geschrieben. Es geht um Adam Fisk, der eines Tages beschließt, sich einen teleodynmanischen Test zu unterziehen, um zu schauen, ob er mit seinen sozialen Eigenschaften einer bestimmten Affinität angehört. Diese Affinitäten sind soziale Gebilde, die aus Menschen mit übereinstimmenden Handlungsmustern bestehen.

Die Mitglieder einer Affinität unterstützen sich gegenseitig, was dazu führt, dass sie sich z.B. auch gegenseitig bei der Jobsuche helfen und sich gegenseitig finanziell absichern. Für Außenstehende besitzen diese neuartigen Gruppierungen daher eine Art Sektencharakter. Für einige Zeit läuft für Fisk alles gut. Doch nach und nach kommt die durch die Affinitäten geschaffene heile Welt ins Schwanken. Denn zwischen den Gruppen entsteht mehr und mehr ein Kampf um die Vorherrschaft.

Wie bereits erwähnt ist „Netzwerk“ von Anfang an faszinierend und spannend. Dies liegt daran, dass Wilson wie immer minutiös auf die sozialen Auswirkungen eingeht. Hier in diesem Fall beschreibt er eine Gesellschaft, die versucht, sich durch koordinierte Verhaltensmuster zu optimieren, um auf diese Weise Konflikte zu beseitigen und Wohlstand zu schaffen. Aber das Projekt ist durch Machtbesessenheit und Neid in Gefahr, was gerade die Aspekte auslöst, die man durch diese gesellschaftliche Innovation beseitigen wollte.

Wilsons Ideen erscheinen durchaus logisch und sind im Grunde genommen eine gedankliche Weiterentwicklung heutiger gesellschaftlicher Netzwerke. Auch das spezielle Merkmal, Leute radikal auszuschließen, die nicht zu einem Netzwerk gehören, berücksichtigt Wilson. Er veranschaulicht dies am Neid der Leute, die durch die Tests durchgefallen sind oder diesen Gruppen von Anfang an misstrauisch gegenüberstehen.

Nach seinem kongenialen Roman „Spin“ hat Wilson in der Tat ein paar Romane geschaffen, durch die man sich eher quälen musste. „Netzwerk“ jedoch zeigt den Autor wieder in Höchstform. Wer unter Science Fiction nur technische Innovationen und dergleichen versteht, wird sicherlich enttäuscht sein, denn darum geht es Wilson gar nicht. Was er mit „Netzwerk“ abgeliefert hat, ist eine spannende und faszinierende Mischung aus gesellschaftlicher Analyse und Thriller. Und innerhalb dieses Rahmens macht Wilson all das richtig, was Dave Eggers mit seinem Langweiler „The Circle“ falsch gemacht hat. Kurz: wirklich lesenswert.

Die Klunkerecke: Cargo – Der erste SF-Film aus der Schweiz

Die Eidgenossen haben sich in Sachen Film bisher eher zurückgehalten. Umso erstaunlicher war es daher, dass im Jahr 2009 wie aus dem Nichts eine teure SF-Produktion auf den Markt kam. Man könnte dies als die positive Konsequenz der Krise in Hollywood bezeichnen, da sich seit Ende der 90er verstärkt kleinere Filmländer an größere Produktionen trauten, weil diese aufgrund der Krise besser wahrgenommen wurden.

Natürlich kamen die Schweizer Filmemacher nicht von heute auf morgen auf die Idee, einen solch groß angelegten Film zu drehen. Anscheinend sollen Planung und Produktion insgesamt neun Jahre gedauert haben. Und hat sich der Aufwand gelohnt? – Die Antwort lautet: Durchaus.

Der Film spielt im Jahr 2270. Die Erde ist unbewohnbar geworden. Aus diesem Grund leben die Menschen im All und versuchen, einen Platz auf einem Frachter zu ergattern, der sie auf andere bewohnbare Planeten bringt. Auch die junge Ärztin Laura möchte endlich wieder richtigen Boden unter den Füßen spüren. Daher heuert sie auf dem Frachter Kassandra an, dessen Ziel die entfernt liegende Station 42 ist. Doch mitten auf dem Flug dorthin ereignen sich sonderbare Dinge an Bord. Nach und nach gerät die Situation außer Kontrolle. Die Frage, die Laura versucht zu beantworten, lautet: Welche Fracht befindet sich wirklich an Bord?

Welche Fracht transportiert das Raumschiff „Kassandra“ tatsächlich? – „Cargo“ (2009); Copyright: Ascot Elite

„Cargo“ geizt zwar in Sachen Tempo, sodass die ein oder andere Szene etwas zu lange ausgefallen ist, doch insgesamt haben wir hier einen ordentlichen SF-Film mit recht guten Effekten und spannender Handlung. Die Vorbilder für „Cargo“ liegen auf der Hand: „Event Horizon“, „Sunshine“, „Alien“. Gelegentlich wird einer dieser Filme zitiert. Doch zum Glück versuchen die beiden Regisseure Ivan Engler und Ralph Etter nicht, ihre Vorbilder zu kopieren. Sie schaffen einen eigenen, vielleicht auch teilweise eigenwilligen Film, der stark atmosphärisch wirkt und diese düstere, beklemmende Aura bis zum Schluss mitnimmt.

Der Aufbau der Spannung sowie die Schaffung einer zunehmenden, nicht zu definierenden Bedrohung erinnert ein bisschen an den österreichischen Horrorfilm „Hotel“. Wer glaubt, SF sei nur auf Action aus, wird hier eines Besseren belehrt. Engler und Etter liefern einen tiefgründigen Film ab, der durch gelungene Einfälle überzeugt.

Cargo – Da draußen bist du allein, Regie: Ivan Engler, Ralph Etter, Drehbuch: Arnold H. Bucher, Ivan Engler, Patrik Steinmann, Johnny Hartmann, Thilo Roscheisen Produktion: Marcel Wolfisberg, Darsteller: Anna Katharina Schwabroh, Martin Rapold, Regula Grauwiller, Claude-Oliver Rudolph, Yangzom Brauen. Schweiz 2009, 110 Min

Haunters – Gelungener SF-Action-Thriller aus Südkorea

hauntersGleich mit seinem Debüt produzierte Regisseur Kim Min-Suk einen der erfolgreichsten südkoreanischen Filme des Jahres 2010. „Haunters“ ist eine Mischung aus Horror, Thriller und Action und handelt von Kyu-Nam, der eine Stelle bei einem Pfandleiher antritt. In dem Büro geschehen seltsame Dinge. Immer wieder verschwindet Geld aus dem Tresor. Und zwar am helllichten Tag. Kurz darauf hat Kyu-Nam ein unheimliches Erlebnis. Ein seltsamer Mann betritt das Büro, während die übrigen Mitarbeiter sich wie in Trance verhalten.

Dies ist der Auftakt zu einem recht spektakulären Katz-und-Maus-Spiel. Der Eindringling heißt Choi-In und besitzt übersinnliche Fähigkeiten, mit denen er das Bewusstsein der Menschen manipulieren kann. Eine Ausnahme bildet hierbei Kyu-Nam, der gegen diese Kräfte immun ist. Während sich Kyu-Nam auf die Spur dieses unheimlichen Gesellen begibt, versucht dieser wiederum alles zu tun, um Kyu-Nam außer Gefecht zu setzen, da dieser seine Existenz bedroht.

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Choi-In (Kang Dong-Won) auf der Flucht. „Haunters“ (2010); Copyright: Next Entertainment World

Kim Min-Suk versteht es von Anfang an eine spannende und witzige Geschichte zu erzählen, die mit gelungenen Effekten aufwartet. Allen voran sind hierbei natürlich Choi-Ins Superaugen zu erwähnen, mit denen er seine Mitmenschen beeinflusst. Natürlich reicht dies allein nicht aus, um einen unterhaltsamen Film zu kreieren. Somit zeigt der Regisseur, wie ganze Menschenversammlungen plötzlich hinter Kyu-Nam her sind oder sich in der Nacht eine Reihe Menschen von ihren Balkonen stürzen.

Kyu-Nam kämpft allerdings keineswegs alleine gegen das Böse. Ihm zur Seite stehen seine beiden Kumpels vom Schrottplatz. Daraus ergibt sich eine Reihe gelungener Gags, die zwischendurch die Thrillerelemente wieder auflockern. Natürlich gibt es auch ein paar kleine Mankos an dem Film. Obwohl Kim Min-Suk eine tolle Story erzählt, reizt er die Möglichkeiten nicht völlig aus. Dies betrifft vor allem eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Statt es ordentlich krachen zu lassen, drückt Kim genau hier auf die Bremse, um ein paar seiner Gags zu platzieren. Vielleicht liegt dies auch daran, da man ihm als Regieerstling nicht gleich das ganz große Budget anvertrauen wollte. Schade ist es allemal. Denn auch bei anderen Szenen wird diese Behelfsmäßigkeit deutlich. Nichtsdestotrotz ist „Haunters“ ein recht gelungener Spannungsfilm.

Haunters, Regie u. Drehbuch: Kim Min-Suk, Produktion: Lee Yu-Jin, Darsteller: Choi Deok-Moon, Jeong Eun-Chae, Kang Dong-Won, Ko-Soo. Musik: Shim Hyun-jeong, Südkorea 2010, 100 Min.

Die 90er: M.A.R.K. 13 – Hardware (1990)

hardwareMit „Hardware“ kreierte Regisseur Richard Stanley einen postatomaren Thriller der Extraklasse. Dieser Film, der mit zwei Preisen für Beste Special Effects sowie Beste Regie ausgezeichnet wurde und den Silbernen Raben als Bester Film erhielt, kann als eine Mischung aus „Alien„, „Soylent Green“ und „Mad Max“ bezeichnet werden.

Der Film erzählt die Geschichte des Schrottsammlers Mo, der auf einem ehemaligen Schlachtfeld die Überreste eines Roboters findet, der früher zur Bevölkerungsbegrenzung eingesetzt wurde. Mo liefert die Teile bei seiner Freundin Jill ab, die vor allem den Kopf für ihr neuestes Kunstwerk verwenden kann. Die unzerstörbare Maschine jedoch erwacht in Jills Atelier wieder zum Leben. Von da an herrscht in der Mehrzimmerwohnung ein unerbittlicher Kampf …

Richard Stanley schuf mit seinem Film das Bild einer völlig kaputten Zivilisation, die nicht mehr die Kraft besitzt, sich zu erneuern. Statt dessen vegetieren die Menschen in überbevölkerten Städten vor sich hin und erliegen nach und nach dem Strahlentod. Jeder versucht durch irgendeine Art von Geschäft seine Existenz zu sichern. Kurz vor dem Dritten Weltkrieg steigerten sich Politik und Militär zur absoluten Unmenschlichkeit, indem Killerroboter entwickelt wurden, welche die Einhaltung der Geburtenkontrolle garantieren sollten.

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Der Killerroboter erwacht zu neuem Leben. „Hardware“ (1990); Copyright: Koch Media/NSM

Diese apokalyptische Atmosphäre steigert sich im Kampf zwischen Jill und dem Roboter zu einer surrealen Bildersymphonie. Die klaustrophobische Enge der Wohnung verstärkt dabei die Gefahr und Brutalität, die von der Maschine ausgehen. Trotz dieser düsteren Thematik gelingt es dem Film, nicht ganz zu ernst zu werden, sondern immer wieder auf ironische und schwarzhumorige Weise die Handlung aufzulockern.

Die Special-Effekte schuf das Team von „Termenator“. Einige Jahre später kreierten sie auch den Killerroboter in dem Film „Death Machine“. Aufgrund der teils heftigen Gore-Effekte, glaubten unsere FSKler einmal mehr, den Zuschauern in Deutschkand „Hardware“ vorenthalten zu müssen. So wurde er kurz nach der Kinoprämerie indiziert. Die Indizierung wurde anscheinend bisher nicht aufgehoben.

„Hardware“, der in Deutschland unter dem Titel „M.A.R.K. 13“ in den Kinos lief, ist geniales Endzeit-Kino. Zusätzlich besitzt der Film den Charme der Spätachtziger, was sich unter anderem auch in der musikalischen Untermalung bemerkbar macht. Als Schmankerl gibt es im Originalton Altrocker Iggy Pop als Stimme des anarchistischen Radiomoderators Angry Bob zu hören und Lemmy spielt in einer kurzen Szene einen Taxifahrer.

Hardware – M.A.R.K. 13 (OT: Hardware), Regie u. Drehbuch: Richard Stanley, Produktion: Bob u. Harvey Weinstein, Darsteller: Dylan McDermott, Stacy Travis, John Lynch, Iggy Pop, Lemmy. USA 1990, 93 Min.

FuBs Fundgrube: Der große Computer

godmachineMartin Caidin (1927-1997) war sowohl Autor von Sachbüchern als auch von diversen SF-Romanen. Letztere zeichnen sich vor allem durch eine hohe Spannung aus, sodass man sie als eine Mischung aus Thriller und Science Fiction betrachten kann. Einer dieser Romane trägt den Titel „Der große Computer“, der im Original „The God Machine“ lautet.

Der Roman stammt aus dem Jahr 1968 und erzählt die Geschichte des Kybernetikers Steven Rand, der Leiter eines Geheimprojekts wird, in dem es um den Bau und die Programmierung eines Riesencomupters geht. Doch schon bald bemerkt Rand, dass mit dem Computer etwas nicht stimmt. Leute um Rand herum benehmen sich zunehmend merkwürdig. Der Kybernetiker versucht, hinter das Rätsel zu kommen, wobei er feststellt, dass 79, so der Name des Computers, Menschen hypnotisiert, um sie zu seinen willenlosen Werkzeug zu machen. Das Ziel der Maschine: Weltherrschaft.

Ja, so etwas hat man doch schon öfters gehört. D. F. Jones‘ „Colossus“ zum Beispiel oder Heinrich Hausers „Gigant Hirn“ schlagen so ziemlich in dieselbe Bresche. Was ist daher anders an Caidins SF-Thriller? Caidin verbindet in seinem Roman die Angst vor Maschinen, die nicht mehr vom Menschen kontrolliert werden können, mit der Paranoia von Jack Finneys „Körperfressern“. Diese Kombination macht den Roman hochspannend.

Der Roman beginnt damit, dass Rand eines Abends von seiner Freundin Barbara unerwarteten Besuch erhält. Schnell ist klar, dass etwas mit ihr nicht stimmt. In der Tat zückt sie ein Messer, um Rand damit umzubringen. Diesem Hook folgt die eigentliche Geschichte, die erklärt, wie es zu diesem Zwischenfall kommen konnte. Hier lässt sich Caidin viel Zeit, indem er die Geschichte des Projekts ziemlich genau verfolgt. Von Rands Einstellung, über die ersten Programmierungen bis hin zu den ersten ominösen Zwischenfällen liegt ein langer Weg, doch Caidin weiß sich zu helfen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Alles erzählt er in einem geradezu rasanten Schreibstil, der auch dann zur Geltung kommt, wenn gerade einmal nichts passiert. Zugute kommt Caidin hierbei vor allem sein Fachwissen, das er sich als Autor diverser Sachbücher angeeignet hat. Dadurch wirkt der Roman überzeugend und zugleich faszinierend. Natürlich muss man hier betonen, dass Caidin mit Fachwissen aus den 60er Jahren hantiert und man daher keinen modernen Science-Thriller vor sich hat. Insgesamt ist „Der große Computer“ ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch. Es ist schnell zu lesen und hat an der einen und anderen Stelle auch so manchen Gag auf Lager. Echtes Kopfkino eben.