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Posts Tagged ‘SF-Klassiker’

Neuübersetzungen sind zurzeit in Mode. Dies hat sich der Mantikore Verlag zunutze gemacht, um Neuübersetzungen von SF-Klassikern zu veröffentlichen. Einer dieser Klassiker ist „Lucifers Hammer“ der beiden Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle. 1977 erschienen, erzählt der Roman die Konsequenzen, die ein Kometeneinschlag für die Menschheit haben könnte.

Gilt die Entdeckung eines Hobbyastronomen, nämlich ein riesiger Komet, zunächst als wissenschaftliche Sensation, so wird daraus rasch ein endzeitlicher Schrecken, als klar wird, dass der Komet die Erde treffen wird. Praktisch von einer Sekunde auf die andere zerfällt die Zivilisation und die Menschheit befindet sich wieder im tiefsten Mittelalter.

Larry Niven und Jerry Pournelle beschreiben detailliert das Drama, das sich aus dem Einschlag ergibt. Und genau diese Genauigkeit und die damit verbundene Lebendigkeit machen den Roman so faszinierend und packend. Schon von der ersten Seite an liegt dem Autorenteam daran, die Geschehnisse relativ flott ablaufen zu lassen. Und trotz des hohen Tempos gelingt es Niven und Pournelle, den Figuren und Handlungssträngen eine spannende Tiefe zu verleihen, etwas, was man in vielen heutigen Romanen vermisst.

Natürlich erfinden beide Autoren das Rad dadurch nicht neu. John Christopher „Inseln ohne Meer“ (1965), Fred Hoyle „Die schwarze Wolke“ (1957) oder D. F. Jones „Lass die Blumen stehen“ (1971), um nur wenige Beispiele zu nennen, beschreiben den Verfall der Menschheit aufgrund einer globalen Katastrophe auf eine durchaus ähnliche Weise, auch wenn die Ursachen des zivilisatorischen Untergangs natürlich jeweils andere sind. In dieser Hinsicht reiht sich „Der Komet“ in eine lange Liste typischer Katastrophen- und Endzeitromane ein.

Wieso der Verlag allerdings nicht den Originaltitel übernahm, sondern stattdessen der Übersetzung den Titel „Komet – Der Einschlag“ verlieh, ist ein Rätsel, immerhin handelt es sich um einen Klassiker der SF – und Neuübersetzungen sollten ja dem Originaltext in jeder Hinsicht gerecht werden. Wie dem auch sei, „Komet – Der Einschlag“ ist ein überaus lesenswertes Buch, dessen spannender und zugleich beklemmender Inhalt in einem noch lange nachhallt.

Larry Niven/Jarry Pournelle: Komet – Der Einschlag. Mantikore Verlag 2017, 768 Seiten, 14,95 Euro, ISBN: 978-3-945493-97-7

 

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Cover der 1975 im Heyne Verlag erschienenen Ausgabe

In unserer Reihe FuBs Fundgrube stellen wir Bücher vor, die es nur noch antiquarisch gibt. So geht es dieses Mal um den deutschen SF-Roman „Wir fanden Menschen“ des Autors und Journalisten Hans Wörner (1904 – 1963). Mit seinem 1948 erschienen Roman „Wir fanden Menschen“ versuchte Hans Wörner auf die schrecklichen Folgen eines Atombombenabwurfs aufmerksam zu machen. Sein Buch wurde geprägt durch die „Lichtblitze“ von Hiroshima und Nagasaki. Nicht weniger beeinflusst ist der Roman von Wörners eigenen Kriegserlebnissen.

„Aus Versehen“ hat eine fehl gezündete Atombombe einen ganzen Kontinent vernichtet. Sieben Jahre nach dieser verheerenden Katastrophe, soll ein Erkundungstrupp Aufschluss darüber geben, wie es mit den dort lebenden Menschen bestellt ist. Als diese Expedition nicht zurückkehrt, wird eine zweite Expedition ausgeschickt, die nach der verschollenen Einheit suchen soll. Dabei kommt sie in Kontakt mit den psychisch und körperlich verfallenen Einwohnern …

Hans Wörners Roman ist ein eindringliches Plädoyer gegen den Wahnsinn und Schrecken des Krieges und vor allem eine Warnung vor den Folgen eines Atomkriegs. Dies macht „Wir fanden Menschen“ überaus düster und bedrückend. In der Tat fällt es schwer, den Roman bis zum Ende durchzulesen, da diese beklemmenden Momente so intensiv sind, dass man immer mal wieder eine Pause einlegen muss, um diese für sich selbst zu verarbeiten.

Doch genau hierin befindet sich zugleich die unglaubliche Stärke des Romans, da er nicht nur Beklemmung erzeugt, sondern durch diese den Leser zum Nachdenken anregt. Das Bild, das Wörner in „Wir fanden Menschen“ zeichnet, ist alles andere als rosig. Die Menschheit ist verroht, manche Menschen versuchen, die Situation für sich zu nutzen und an die Macht zu kommen bzw. sich an der Macht zu halten, es herrschen Hunger und Elend.

Trotz dieses Rahmens, der nicht einmal den kleinsten Platz für Hoffnung lässt, ist der Roman zugleich sehr spannend und dicht. Vor allem die Szenen, in denen der Expeditionstrupp den moralisch wie physisch verwahrlosten Einheimischen gegenübersteht, sind, aufgrund der Konflikte, die sich daraus ergeben, packend und zum Teil auch unheimlich geschildert. Dies macht „Wir fanden Menschen“ zu einem sehr eindringlichen Leseerlebnis, das einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf geht.

„Wir fanden Menschen“ wurde 1975 im Heyne Verlag in der SF-Reihe unter der Nummer 3449 neu aufgelegt. Umfang: 159 S. Später (1984) erschien der Roman auch nochmals im Ullstein Verlag als Band 9 der Reihe Ozeanische Bibliothek.

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Im Jahr 1965 wechselte der italienische Meisterregisseur Mario Bava kurz einmal das Genre. Statt eines reinen Horrorfilms, lieferte er eine Mischung aus SF und Horror ab, die in Deutschland unter dem Titel „Planet der Vampire“ (der Originaltitel lautet „Terrore nello spazio“) erst 1968 in die Kinos kam. Der Film entstand im Auftrag der American International Pictures, die in den 60er Jahren eng mit den italienischen Filmstudios zusammenarbeiteten.

Es geht darum, dass die Besatzungen zweier Raumschiffe, Argos und Galliot, plötzlich ein Notsignal empfangen, dessen Ursprung auf dem Planeten Aura liegt. Während die Galliot abstürzt, wird das zweite Raumschiff durch eine unbekannte Macht zur Landung gezwungen. Für einen Moment verliert die Besatzung das Bewusstsein. Als alle wieder zu sich kommen, ist klar, dass die Argos nicht sofort wieder starten kann. Während der Reparaturen, beschließt Captain Markarys den Planeten zu erkunden und stößt dabei auf ein vor Jahren auf dem Planeten gestrandetes Raumschiff aus einer anderen Galaxie. Zugleich beginnen sich manche Mitglieder von Markarys Mannschaft sonderbar zu benehmen …

Obwohl Ridley Scott behauptet, dass „Alien“ nichts mit Bavas „Planet der Vampire“ zu tun habe, sind die Ähnlichkeiten doch überraschend groß. Das Notsignal, das fremde Raumschiff, ja sogar die Überreste der fremdartigen Außerirdischen finden sich in Scotts Klassiker aus dem Jahr 1979 wieder. Der Ideenklau ist nicht zu übersehen, auch wenn dies nur den Anfang von „Alien“ betrifft.

Die Reste eines der seltsamen Außerirdischen in „Planet der Vampire“, verbunden mit Bavas intensiver Farbgebung; „Planet of the Vampires“ (1965); Copyright: MGM

Doch unabhängig davon, schuf Bava mit „Planet der Vampire“ einen sehr spannenden und dichten SF-Horrorfilm, der alles hat, was einen typischen Mario Bava-Film ausmacht: wundervolle Farben, surreale Kulissen und gespenstische Laute. Die Spannung erhöht sich noch dadurch, da es zu Konflikten innerhalb der Mannschaft von Captain Markarys kommt, da einer nach dem anderen von einer unbekannten Macht beeinflusst wird.

Dies führt dazu, dass die Reparaturen an dem Raumschiff sabotiert werden, um einen Abflug zu verhindern. Und schließlich tauchen auch noch die Besatzungsmitglieder des abgestürzten Raumschiffes Galliot auf, die sich wie Zombies auf die Argos zubewegen.

Bava lässt in seinem Film nichts aus, um die Spannung noch höher zu schrauben. Nicht weniger faszinierend ist Captain Markarys Erkundung des fremden Raumschiffes. Hierbei arbeitet Bava vor allem mit Andeutungen im Hinblick auf die Fremdartigkeit der Außerirdischen, was speziell diese Szenen herausragend macht. Denn Bava spielt dabei mit der Fantasie der Zuschauer, ein wundervoller Aspekt, der in heutigen Produktionen leider vollkommen abhanden gekommen ist.

Man ist geradezu gefesselt von der Handlung, die geradezu rasant von einem unheimlichen Moment zum nächsten führt, dabei jedoch nie den Faden verliert, sondern alles innerhalb des vorgegebenen Rahmens behält. All dies macht „Planet der Vampire“ zu einem faszinierenden Filmerlebnis, auch wenn man Bavas Klassiker bereits unzählige Male gesehen hat.

 

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Die dritte Sonderausgabe von FILM und BUCH beschäftigt sich mit dem Thema Sozialer Wandel im Film. Am Beispiel des SF-Klassikers „Das Ding aus einer anderen Welt“ aus dem Jahr 1951 und dessen beiden Remakes von 1982 und 2011 untersucht der Beitrag, auf welche Weise die Gesellschaft in den drei Filmen jeweils dargestellt wird. Wie sieht es z.B. aus mit der Rolle der Frau oder mit sozialen Ängsten? Zwischen den drei Filmen liegt jeweils eine Zeitspanne von ca. 30 Jahren. Daher erscheinen gerade „Das Ding“ und seine beiden Nachfolger überaus geeignet, um sozialen Wandel im Film zu untersuchen.

Achtung: Der Text ist urheberrechtlich geschützt und zudem mit vielen wichtigen und bekannten sozial- und kulturwissenschaftlichen Organisationen verlinkt.

Hier könnt ihr Sonderausgabe 3 gratis downloaden: Das Ding mal drei

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1951 erschien mit „Puppet Masters“ einer der bekanntesten und zugleich einflussreichsten SF-Romane von Robert A. Heinlein. Die Geschichte um eine außerirdische Invasion, bei der Menschen zu Sklaven der fremden Wesen werden, wurde nicht nur mehrfach verfilmt, sondern auch in den unterschiedlichsten Variationen literarisch als auch visuell umgesetzt.

Heinlein schildert die Ereignisse aus der Sicht des Agenten Sam, der zusammen mit Mary und seinem Vorgesetzten versucht, der Invasion Herr zu werden. Doch ist dies alles andere als einfach. Die Invasion geht von schneckenartigen Wesen aus, die sich zwischen den Schultern festsetzen und auf diese Weise ihre Wirte steuern. Ein zusätzliches Problem ist, dass sich diese Wesen nicht nur schnell teilen, sondern weitere Ufos landen …

Im Gegensatz zu Jack Finneys Roman „Invasion der Körperfresser“ aus dem Jahr 1955, in dem die heimtückische Invasion eher den Charakter eines Paranoia-Thrillers annimmt, wirkt Heinleins Invasions-Roman insgesamt wie eine Satire. Dabei nimmt er so ziemlich alles aufs Korn, was es nur gibt. Ob es sich um Wissenschaftler handelt, um Politiker oder um die Medienmacher, alle bekommen in „Puppet Masters“ ihr Fett weg.

Immer wieder liefert Heinlein dabei Seitenhiebe auf die damalige Sowjetunion, indem sich Sam an einer Stelle zum Beispiel fragt, ob eine Invasion, in der alle gleich geschaltet werden, dort überhaupt wahrgenommen werden würde. Auf diese Weise halten sich Witz und Spannung die Waage, wobei die erste Hälfte des Romans eindeutig besser ist als die zweite.

Denn ab der Mitte beginnt sich die Geschichte ein wenig zu ziehen. Etwas zu breit getreten hierbei ist vor allem der Aufenthalt von Sam und Mary in einer Berghütte, nachdem beide geheiratet haben. Wesentlich negativer aber wirkt sich der Wandel von Sam aus. Dieser wird gegen Ende ziemlich spießig, was den satirischen Humor gar nicht gut tut. Insgesamt aber ist „Puppet Masters“, der in der nun überarbeiteten Übersetzung den Titel „Die Invasion“ trägt, sehr unterhaltsam.

 

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lichen

Cover des 1960 erschienenen Romans

Eigentlich wollte ich in dieser Reihe nur spannende und überaus lesenswerte Bücher vorstellen, die es nur noch antiquarisch zu haben gibt. Doch heute mache ich hier einmal eine kleine Ausnahme und stelle einen Roman vor, der mich ziemlich enttäuscht und irgendwie verärgert hat.

Der Roman trägt den Titel „Ärger mit der Unsterblichkeit“ und stammt aus dem Jahr 1960 (in Deutschland erschien der Roman 1970). Autor ist niemand anderer als John Wyndham, dessen SF-Romane eigentlich ohne Einschränkung zu empfehlen sind. Mit „Ärger mit der Unsterblichkeit“ aber legte er einen Roman vor, bei dem es irgendwie hinten und vorne nicht stimmt. Dennoch, so paradox dies klingt, fasziniert der Roman teilweise.

Der Originaltitel lautet „Trouble with Lichen“. Es geht in dem Roman um eine sonderbare und sehr seltene Flechte, die in China entdeckt wurde. Der Chemiker Francis Saxover möchte aus der Flechte ein Antibiotikum herstellen. Seine Mitarbeiterin Diana Brackley aber entdeckt durch Zufall, dass die Flechte eine ganz andere Wirkung besitzt: durch die Einnahme kommt es zu einer deutlichen Lebensverlängerung beim Menschen. Und zwar bis zu 200 Jahre. Allerdings ist der Rohstoff begrenzt, was bedeutet, dass die Wirkung von Lichen geheim gehalten werden muss.

All dies klingt ja vielversprechend und interessant. Doch Wyndham verzettelt sich in dem Roman in einen Haufen Ungereimtheiten, er entwickelt Handlungstränge, die er dann plötzlich links liegen lässt – und zum Schluss hat man einfach keine Lust mehr, den Roman weiter zu lesen. Hinzu kommt, dass die deutsche Übersetzung alles andere als gelungen ist.

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Cover der 1970 in Deutschland erschienenen Ausgabe

Was hatte Wyndham nur dazu getrieben, einen solch schlechten Roman zu schreiben? Tatsächlich kommt es einem manchmal vor, als habe er sich selbst beim Schreiben durch den Roman gequält, vieles wirkt einfach nur lustlos. Der Roman beginnt mit der Beerdigung von Diana Brackley, die im hohen Alter gestorben ist. Es wird dabei eine Art von Matriarchat skizziert. Wyndham greift die Idee einer ungewöhnlichen feministischen Bewegung in anfänglichen Dialogen auf, sodass man meint, gut, hier geht es darum, wie sich ein traditionelles Patriarchat in ein Matriarchat transformiert.

Doch weit gefehlt. Wyndham lässt diese spannende Idee plötzlich links liegen und beginnt darauf mit der Entdeckung von Lichen. Diana kündigt nach dieser Entdeckung bei Francis Saxover, um einen Schönheitssalon aufzumachen, wo sie zahlungskräftigen Kundinnen Lichen verabreicht. Eine Kundin reagiert allerdings allergisch auf die Behandlung und bringt durch einen öffentlichen Prozess die Presse auf die Spur des Wundermittels.

Wyndham hat die Konsequenzen, die ein lebensverlängerndes Mittel mit sich bringen würde, bis aufs I-Tüpfelchen durchdacht. Und genau diese Punkte machen den Roman faszinierend. Alles andere aber wirkt unzusammenhängend. Von dem Matriarchat ist nicht mehr die Rede, außer in einer kurzen Protestbewegung, die aber später auch keine Rolle mehr spielt. Es wirkt so, als habe Wyndham zwei Romanideen in eine verwursteln wollen. Dieses Projekt aber ist ihm vollkommen misslungen.

Nein, mit „Ärger mit der Unsterblichkeit“ muss man sich nicht plagen. So leid es mir tut, doch der Roman kann ohne weiteres in Vergessenheit bleiben.

In Deutschland erschien Wyndhams Roman 1970 im Heyne-Verlag unter der Nummer 3207 der damaligen SF-Reihe und hat 144 Seiten.

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Cover der Ausgabe im Verlag Gebrüder Weisse von 1952

Emdond Hamilton, der vor allem durch seine „Sternenkönige“- und „Captain Future“-Romane bekannt wurde, verfasste Anfang der 50er Jahre einen Roman über eine Gesellschaft, die sich nach einem Atomkrieg zurechtfinden muss. Dabei beschränkt sich Hamilton auf die Geschehnisse in einer amerikanischen Kleinstadt.

Direkt über der Stadt Middletown kommt es zur Explosion einer atomaren Superbombe. Für den Bruchteil einer Sekunde verändert sich dadurch das Raum-Zeit-Gefüge und schleudert die Stadt in eine Millionen Jahre entfernte Zukunft. Als die Bewohner wieder zu sich kommen, erkennen sie nach und nach, dass um die Stadt herum so gut wie nichts mehr existiert. Zugleich macht sich eine weitere Gefahr bemerkbar. Denn die Erde erkaltet zunehmend. Die Bewohner von Middletown müssen schnell eine Lösung finden, um nicht zu erfrieren. Da findet ein Expeditionstrupp in einiger Entfernung die Reste einer mit Glas überdachten Stadt…

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Cover der Originalausgabe von 1951

„SOS die Erde erkaltet“ erschien 1951 unter dem Titel „City at World’s End“ und bereits ein Jahr darauf in dem bekannten Leihbuch-Verlag Gebrüder Weisse. Spätere Taschenbuchausgaben erschienen Anfang der 70er Jahre in der Reihe TERRA-Taschenbücher im Pabel-Verlag.

In seinem Roman vermischt Hamilton den atomaren Schrecken mit der Schilderung einer Art außerirdischen Invasion. Denn nach und nach kommen die Bewohner zu der Erkenntnis, dass jene seltsame Stadt nicht von Menschenhand gebaut worden sein kann. Sie versuchen hinter das Geheimnis der bizarren Apparaturen zu kommen, um dadurch eine Möglichkeit zu erhalten, in die neue Stadt umzusiedeln. Hamilton schildert dies recht einfühlsam und spannend und nimmt dabei teilweise das amerikanische Kleinstadtleben aufs Korn. Der Roman ist in dieser Hinsicht völlig anders als Hamiltons diverse Sternenabenteuer, die bekanntlich George Lucas als Vorbild für seine „Star Wars“-Filme dienten. Dennoch ist „SOS die Erde erkaltet“ nicht weniger faszinierend.

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