Erschienen: Prähuman 18 – Der geheimnisvolle Mr. Bolton

Es ist mal wieder soweit: der 18. Band der außergewöhnlichen Serie „Prähuman“ ist erschienen. Dieses Mal haben es Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer mit einem mysteriösen Magier zu tun.

Harold T. Bolton kennt kaum einer mehr, doch in den 70er und frühen 80er Jahren soll er sehr erfolgreich von einem Auftritt zum nächsten gezogen sein. Nun hat er sich in der Nähe von London in einer riesigen Villa niedergelassen, in der er ausgewählten Gästen seine Zaubertricks vorführt. Doch anscheinend geht dabei nicht alles mit rechten Dingen zu. Denn bei einer dieser Vorstellungen kommt es zu einem rätselhaften Todesfall.

Was ist Illusion, was ist real? Diese Gegenüberstellung zieht sich durch den ganzen 18. Band von „Prähuman“ und sorgt dabei für enorme Spannung und eine dichte, faszinierende Handlung. Der Charakter des Magiers ist vortrefflich rätselhaft gelungen, auch die Beschreibungen der Darbietungen hat etwas düster-geheimnisvolles. Und schon bald ist es Tubb selbst, der in dieses Netz aus Illusion und bloßen Tricks gerät.

Auch dieser Band ist äußerst kurzweilig und es fehlen natürlich auch nicht die für diese Serie so typischen Gags. Die tiefe der Handlung und der Charaktere macht Prähuman 18 zu einem der besten Bände von Carl Dennings Reihe. Eine richtige kleine Perle, die uns da der Autor präsentiert. In diesem Sinne darf man schon gespannt sein, was uns in Band 19 erwarten wird.

Erschienen: Prähuman 17: Die Bestie

Dieses Mal mussten die Leser nicht so lange auf den nächsten „Prähuman“-Band warten. Band 16 erschien vor etwas mehr als einem Monat. Nun ist bereits mit „Die Bestie“ der 17. Band der spannenden und überaus originellen e-Book-Serie am Start.

In „Die Bestie“ kehrt Frederic Tubb zurück in den rätselhaften Ort Darkmoore, wo er vor mehreren Jahren im Markheim-Hospital, einer Klinik für Geisteskranke, eingesperrt worden war. Nun sucht eine riesige Bestie die Wälder von Darkmoore heim. Tubb versucht zusammen mit seinem Team, das Ungeheuer unschädlich zu machen …

Band 17 ist nicht weniger spannend als die vorangegangenen Bände. Man könnte „Die Bestie“ als eine Art Fortsetzung von „Band 10: Fall 01“ bezeichnen, geht es doch u. a. um Tubbs Vergangenheit, genauer gesagt, um sein rätselhaftes Erlebnis, das er 1999 in Darkmoore gehabt hat. Damals behauptete er, einen Werwolf erschossen zu haben, was zugleich der Grund dafür war, weswegen er in die Markheim-Klinik eingeliefert worden war.

In einer parallel verlaufenden Handlung spinnt Denning in Band 17 den Faden ein klein wenig weiter, lässt das damalige Rätsel in einem etwas anderen Licht erscheinen, das mit Sicherheit zu einem weiteren Darkmoore-Fall führen könnte. Hoffentlich, denn der Ort und seine Geschichte ist so mysteriös, dass man gerne mehr darüber lesen möchte. Bereits mit dem Roman „Darkmoore“ hat sich Carl Denning näher mit der kleinen, abgelegenen Stadt genauer beschäftigt. Ebenso natürlich in dem oben erwähnten Band 10.

In „Die Bestie“ geht es um ein kryptzoologisches Rätsel, um eine Kreatur, die es, den Gerüchten und Berichten nach, tatsächlich geben könnte. Die Begegnung mit diesem Ungeheuer ist rasant und dicht geschildert, wobei auch der für die Serie typische Humor nicht zu kurz kommt. Auf diese Weise macht der 17. Band, wie auch die gesamte Serie, richtig Spaß. Schön ist auch, dass die Serie nach Band 20 weitergehen wird. Man darf sich also auf viele weitere Abenteuer mit Frederic Tubb und seinem Team freuen.

Erschienen: Prähuman 8 – Spur ins Unbekannte

Band 8 der eBook-Serie „Prähuman“ ist nun erschienen. Zum Inhalt: Seltsame Dinge ereignen sich in den schottischen Highlands. Auf einer einsamen Lichtung liegen riesige, aus Holzstücken zusammengefügte Buchstaben. In unmittelbarer Nähe entdecken Frederic Tubb und sein Team zwei menschliche Skelette. Der Fall, in dem sie ermitteln sollen, wird noch sonderbarer, als unheimliche Geräusche durch die Nacht hallen und Tubb von ominösen Wahnvorstellungen heimgesucht wird. Kaum sind Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer wieder zurück in London, als es auch dort zu merkwürdigen Zwischenfällen kommt. Und von Mal zu Mal werden diese bedrohlicher …

Dieses Mal wird es recht unheimlich. Denn Frederic Tubb und sein Team haben es mit allerhand unerklärlichen Phänomenen zu tun. Auf diese Weise entpuppt sich der achte Band der erfolgreichen Serie fast schon als eine Art Mystery-Thriller. Wie auch in den vorangegangenen Bänden, so zieht auch das neueste „Prähuman“-Abenteuer den Leser von Anfang an in seinen Bann. Die dichte Atmosphäre ist beinahe zum Greifen.

Interessant hierbei ist, dass die Handlung auf einem wahren Kriminalfall beruht, der sich Ende der 80er Jahre zugetragen hat und der bis heute als ungelöst gilt. Damals entdeckte ein Kamerateam tatsächlich bei Luftaufnahmen die aus Holzstämmen gefertigten Buchstaben SOS. Später fand die Polizei in der Nähe davon zwei Skelette. Das alles ereignete sich in Japan. Denning verlegte den rätselhaften Fall in ein abgelegenes Gebiet in Schottland. Kurz: Auch „Spur ins Unbekannte“ liefert ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen.