Erschienen: „Kalter Hauch“ von Carl Denning

Nach dem überaus spannenden Horrorthriller „Hexensabbat“ zieht es den bekannten Horrorautor Carl Denning in seinem Roman „Kalter Hauch“ zu leisen, aber nich weniger intensiven Tönen. Den Roman hat der bekannte Horrorautor bereits vor sechs Jahren geschrieben. Nun liegt eine überarbeitete Ausgabe vor.

Es geht um den Bestsellerautor Jo Peterson, der sich auf einmal inmitten eines Albtraums befindet. Sein Literaturagent wurde brutal ermordet und seine Frau Laura erhält plötzlich genauso bizarre wie obszöne Briefe. Die Ermittlungen der Polizei führen rasch zu einem Verdächtigen: Jo selbst. Laura kann dies zunächst nicht glauben. Doch nach und nach kommt ihr Jos Verhalten immer unheimlicher vor. Ist Jo etwa ein Psychopath? Die Antwort ist weitaus entsetzlicher …

Wie alle anderen Romane Carl Dennings, so zieht auch „Kalter Hauch“ den Leser von Anfang an in seinen Bann. Das Grauen steigert sich dabei nach und nach. Dabei funktioniert der Roman auf zwei Ebenen: zum einen als eine Geschichte um eine bittere Ehekrise, zum anderen als ein düsterer, durchaus verstörender Mystery-Thriller. Die Figuren erscheinen dabei fast schon dreidimensional, mit einer solchen Lebendigkeit beschreibt sie Denning.

„Kalter Hauch“ ist ein Roman, wie er nicht besser in die dunkle Jahreszeit passen könnte. Man lehnt sich zurück und genießt den sanften Schauer, den die unheimliche Geschichte in einem auslöst.