Erschienen: „Dunkle Legende“ – Ein neuer Fall für Susan Gant

Mit „Dunkle Legende“ ist nun der fünfte Roman um Chefinspector Susan Gant erschienen. Susan Gant leitet die kleine Polizeistation in dem kanadischen Ort Altamont, eine halbe Stunde von Quebec entfernt und direkt am Rand des riesigen Grand Jardin Nationalparks gelegen. In allen Romanen verbindet Carl Denning auf erstklassige Weise Krimi mit Horror. Auch der fünfte Fall hat es in sich und präsentiert eine überaus interessante Geschichte mit dichter Spannung und Grusel.

Es geht darum, dass eines Tages am Ufer des Madawaskasees mitten im kanadischen Grand Jardin Nationalpark vier brutal ermordete Studenten gefunden werden. Es gibt keinen einzigen Hinweis auf den Täter. Der Ort jedoch ist Chefinspector Susan Gant in schlechter Erinnerung, denn vor sieben Jahren brachte sich dort eine junge Frau namens Violet Goglin um. Der Grund dafür konnte nie geklärt werden. Violets Vater verfiel damals dem Wahnsinn. Seltsamerweise beschäftigte sich einer der getöteten Studenten mit diesem rätselhaften Fall. Susan Gant und ihr Team versuchen verzweifelt, die Ermittlungen voranzutreiben. Doch währenddessen geschehen zwei weitere Morde. Es kommt zu immer unheimlicheren Zwischenfällen. Hat der damalige Selbstmord etwas mit den grauenvollen Ereignissen zu tun? Je mehr Susan Gant dem Fall nachgeht, desto tiefer gerät sie in einen entsetzlichen Albtraum …

„Dunkle Legende“ beinhaltet das, was der Titel verspricht: eine düstere, teils beklemmende Atmosphäre mit vielen unheimlichen Momenten. Wie auch in den anderen Romanen Dennings, so schreitet auch hier die Handlung rasant voran. Dabei bleiben die Geschichte oder die Figuren keineswegs oberflächlich, sondern dem Autor gelingt es parallel zum Spannungsaufbau sich eigehend mit seinen Figuren zu beschäftigen.

Und genau das macht „Dunkle Legende“ aus. Zum einen ist da die spannende und dichte Handlung, zum anderen die überaus lebendigen Figuren, die einen dazu bringen, das eBook nicht mehr wegzulegen. Allen voran natürlich Susan Gant, die wieder vollkommen überzeugt, zum anderen auch Inspector Wyman aus Quebec, der ja bereits in „Wenn es Nacht wird“ vorkam.

Ich persönlich finde, dass die Susan Gant-Romane von Mal zu Mal besser werden. Sie werden komplexer und damit noch interessanter. Und nicht zuletzt dadurch noch spannender. „Dunkle Legende“ hat mir von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefallen. Ein toller Horrorthriller.

Wenn es Nacht wird – Ein neuer Fall für Susan Gant

„Wenn es Nacht wird“ ist der vierte Roman mit Chefinspector Susan Gant. Und in Sachen Spannung steht er den vorangegangenen Horrorthrillern „Monster“, „Boten des Schreckens“ und „Menschenfresser“ in nichts nach.

„Wenn es Nacht wird“ beginnt in einer stürmischen Winternacht, in der ein Truckfahrer am Rand eines einsamen Highways die verstümmelte Leiche einer Frau findet. Der Zwischenfall ereignet sich in der Nähe von Nemaska, einem Ort weit im Norden Kanadas.  – Altamont, drei Jahre später. Eine Frau verschwindet spurlos. In derselben Nacht wird eine Studentin und ihr Freund in Wald brutal ermordet. Die Suchaktion liefert keinen Aufschluss über den Verbleib der Vermissten. Auch der Doppelmord gibt Susan Gant Rätsel auf. Der Mann wurde erstochen, die Studentin allerdings wurde wie von einer Bestie regelrecht zerfleischt. Hinzu kommt ein weiterer, rätselhafter Zwischenfall: auf dem Friedhof hat jemand versucht, drei Gräber zu öffnen.

Was haben die unheimlichen Ereignisse in Altamont mit der Toten in Nemaska zu tun? Susan Gant ermittelt auf Hochtouren. Sicher ist nur, dass sich die jeweiligen Zwischenfälle nachts ereignen. Doch bald steht Susan Gant dem Grauen selbst gegenüber …

„Wenn es Nacht wird“ verbindet erneut auf erstklassige Weise Krimi mit Horror. Wie immer bei den Romanen von Carl Denning rast die Handlung regelrecht voran, sodass man, selbst wenn man eigentlich schon schlafen gehen sollte, mit dem Lesen einfach nicht aufhören kann. Das führt dazu, dass man den Roman (immerhin ca. 320 Seiten) fast in einem Rutsch durchliest.

Es ist einfach wundervoll, wie Carl Denning die Handlung sich entwickeln lässt. Wie z.B. aus einem kleinen Zwischenfall nach und nach ein regelrechter Albtraum entsteht. Carl Denning ist in dieser Hinsicht geradezu ein Meister, einerseits subtil, andererseits mit voller Wucht lässt er das Grauen seinen unheimlichen Lauf nehmen. Aber der Roman lebt nicht allein von der Spannung und den unheimlichen Momenten, sondern ebenso von den überaus lebendigen Figuren, allen voran natürlich Susan Gant, die für mich zu den faszinierendsten Figuren überhaupt gehört. Kurz und knapp: ein toller Horrorroman, der Spannung mit einer interessanten Handlung verbindet. Einziger Wermutstropfen ist, dass es den Roman nur als eBook gibt. Gerne würde ich mal alle Susan Gant-Romane auch als Taschenbuch lesen. Dennoch ein echtes und vor allem spannendes Lesevergnügen.

Erschienen: Prähuman Band 19 – Geheimprojekt X-69

Der 19. Band der Serie „Prähuman“ ist nun erschienen. Carl Denning bleibt seinem Motto treu, dass kein Band dem anderen gleichen soll. Nachdem es in Band 18 um einen sonderbaren Magier ging, haben es Frederic Tubb und sein Team nun mit einer Reihe rätselhafter Erdbeben zu tun.

Ein schweres Erdbeben in Kanada scheint weitere Erdbeben auf der ganzen Welt auszulösen. Daher machen sich Tubb, John Arnold, Maki Asakawa und Hans Schmeißer auf nach Nordamerika, um zu ergründen, was zu dem Erdbeben geführt hat. Die Spur führt in die mysteriöse Stadt Sakami, die in einem völlig abgelegenen Gebiet liegt und in der bizarre Dinge vor sich gehen …

Band 19 nimmt sich dieses Mal mehr Raum für die Hintergründe der einzelnen Figuren, was der Geschichte ausnahmslos gut tut. Schon allein dadurch wird „Geheimprojekt X-69“ überaus lebendig. Hinzu kommt die spannende Handlung, die wie eine Mischung aus Katastrophen- und Science Fiction-Roman konzipiert ist. Natürlich fehlt hierbei auch nicht der für die Serie so typische Humor, der einem immer wieder zum Schmunzeln bringt.

Für Band 19 hat sich Denning noch ein kleines Schmankerl ausgedacht. Denn Chefinspector Susan Gant ist dieses Mal mit von der Partie. Nach den drei Horrorthrillern „Monster“, „Boten des Schreckens“ und „Menschenfresser“ (die ersten beiden Romane sind mit Frederic Tubb), hat sie nun auch einen „Auftritt“ in der Prähuman-Serie, was die Geschichte zusätzlich interessant macht, da sie hier zum ersten Mal auf John Arnold trifft, und beide können sich nicht wirklich leiden.

Alles in allem also wieder ein äußerst unterhaltsamer und spannender Roman voller origineller Ideen. Man darf gespannt sein, was dem Autor für den 20. Prähuman-Band einfallen wird.

Erschienen: Menschenfresser – Der neue Horrorroman von Carl Denning

„Menschenfresser“ ist nicht nur der neue Horrorthriller von Carl Denning, sondern zugleich der dritte Roman mit Chefinspector Susan Gant. Dieses Mal geht es um eine brutale Mordserie in und um den kleinen kanadischen Ort Altamont, der am Rand des riesigen Grand Jardin Nationalparks liegt.

Bei den ersten Opfern handelt es sich um eine Mutter und ihren 15-jährigen Sohn. Nur wenige Stunden später werden auf einer einsamen Straße die verstümmelten Leichen eines jungen Ehepaars gefunden. Den Spuren zufolge muss es sich um denselben Täter gehandelt haben. Doch die Suche nach dem unheimlichen Mörder erweist sich als schwierig. Es gibt nur einen einzigen Anhaltspunkt: die Mutter und ihr Sohn müssen den Mörder gekannt haben. Und als es zu einem weiteren entsetzlichen Todesfall kommt, keimt in Susan Gant eine schlimme Befürchtung: dies ist erst der Anfang des Grauens …

Wie auch die ersten beiden Susan Gant-Romane, so befindet man sich auch in „Menschenfresser“ sofort mitten in der Handlung und wird von der ersten Seite an mitgerissen. Carl Denning versteht es gekonnt, Spannung zu erzeugen und diese bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangen Romanen „Monster“ und „Boten des Schreckens“ ist „Menschenfresser“ mehr wie ein Krimi konzipiert, was die Dichte der Handlung noch um Einiges steigert. Denn Susan Gant verfolgt eine wirklich sonderbare und geradezu unheimliche Spur, wobei sie selbst in große Gefahr gerät.

Wie auch in den anderen Romanen Carl Dennings wirken die Figuren überaus lebendig und überzeugend, es kommt zu vielen wirklich unheimlichen Momenten, und dabei rast die Handlung ohne jeglichen Durchhänger voran. Kurz: einmal mehr ein toller Roman von einem tollen Autor.

Tief in den Wäldern lauert das Grauen – Carl Dennings neue Romanreihe

Altamont ist ein kleiner Ort in der Nähe von Quebec und liegt direkt vor dem riesigen Grand Jardin Nationalpark, der sich in nördliche Richtung bis zur Hudson Bay erstreckt. Chefinspector Susan Gant leitet dort die mit vier Mann besetzte Polizeistation.

Ihren ersten Auftritt hat Susan Gant in dem Horrorthriller Monster von Carl Denning, in dem eine Serie grausamer Todesfälle den Grand Jardin Nationalpark heimsucht. Vermuten Susan Gant und ihr Team zunächst, dass ein Psychopath hinter der Mordserie steckt, kommen sie nach und nach auf die Spur des wahren Mörders. Denn in den Tiefen des Wälders geht ein Monster um …

Mit Monster lieferte Denning nicht nur einen seiner spannendsten Romane ab, sondern zugleich einen seiner erfolgreichsten. Das zurecht. Denn der Horrorthriller beinhaltet alles, was einen guten Horrorroman ausmacht: extremen Nervenkitzel. Nicht nur das. Carl Denning gehört zu den Autoren, denen es gelingt, unheimliche Geschehnisse so zu schreiben, dass sie auch wirklich unheimlich sind. Bereits in dem Geisterhausroman Blutige Schatten, zugleich sein Debut, konnte er dies unter Beweis stellen. Im ersten Susan Gant-Roman kommt jedoch auch die Action nicht zu kurz.

Monster funktioniert jedoch nicht nur aufgrund der oben genannten Merkmale so gut. Es sind auch die Figuren, die den Roman überaus interessant und spannend machen. Susan Gant, die während ihrer Ausbildung ständig von ihren männlichen Kollegen gemobbt wurde und auch jetzt von der Zentrale in Quebec nicht wirklich ernst genommen wird, hat an diesem Umstand schwer zu beißen. Doch statt zu verzweifeln, münzt sie diese negativen Aspekte um in Tatdendrang und Eigeninitiative. Sie ist geschieden, aber ihre Beziehung zu ihrem Exmann Will Curtiz, ein erfolgloser Zeitungsreporter, ist geprägt von einer geradezu sanften Melancholie und Wärme, da sie noch immer alles tut, um seine Karriere in Gang zu bringen.

Denning gelingt dabei das Kunststück, nicht in Kitsch zu verfallen, sondern speziell diesen Handlungsstrang mit einem netten, unglaublich witzigen Humor zu beseelen, sodass man gerne mehr solcher Situationen lesen würde. Doch es handelt sich nun einmal um einen Horrorroman und da stehen bekanntlich andere Dinge im Vordergrund.

Monster ist jedenfalls ein wirklicher Knaller von einem Horrorthriller. Bisher ist der Roman nur als e-Book erschienen. Vielleicht kommt ja irgendwann einmal auch eine Taschenbuchausgabe.

Susan Gants erstem Fall folgte Boten des Schreckens, in dem Altamont erneut von einer Reihe unheimlicher Todesfälle heimgesucht wird. Carl Denning wiederholt hier keineswegs die Handlung von Monster, sondern entwickelt in Susan Gants zweitem Fall ein völlig anderes Konzept, das nicht weniger spannend ist als der erste Fall.

Es ist wirklich schwer, mehr über den Roman zu schreiben, da die Gefahr besteht, zu viel zu verraten. Nur so viel: Boten des Schreckens basiert auf einer alten Indianerlegende. Gekonnt arbeitet Denning dabei mit Fiktion und Fakten und schildert auch im Nachwort, was alles in dem Roman keineswegs erfunden ist. Der Roman ist unglaublich rasant und spannend, sodass man ihn im Grunde genommen in einem Rutsch durchliest. Mit 350 Seiten ist er auch noch umfangreicher als Monster.

Auch hier überzeugen die Figuren auf ganzer Linie. Susan Gants Charakter wirkt in dem zweiten Roman noch ausgefeilter als in ihrem „Debut“, ebenso trifft dies auf die übrigen Figuren zu, wie Will Curtiz oder ihren Kollegen Barry Anderson, der von Montreal nach Altamont strafversetzt wurde. Der Gruselfaktor ist ein bisschen geringer als in Monster, doch kommt es wieder zu jeder Menge Nervenkitzel.

Umso schöner ist es, dass Carl Denning gerade an einem dritten Susan Gant-Roman schreibt, der evtl. noch in diesem Jahr, auf jeden Fall aber Anfang kommenden Jahres erscheinen wird. Da kann man nur noch wünschen: gute Unterhaltung! :)

Monster – Der neue Horrorthriller von Carl Denning

Mit „Monster“ erscheint nun bereits der sechste Roman von Carl Denning. Mit ca. 310 Seiten ist es zudem der bisher umfangreichste Horrorthriller.

Altamont ist ein kleiner und friedlicher Ort am Rand des Grand Jardin Nationalparks in Kanada. Diese Idylle endet plötzlich, als auf einer Lichtung eine Gruppe Umweltschützer bestialisch ermordet wird. Kurz darauf findet ein Biologe die verstümmelte Leiche eines alten Einsiedlers. Was die Fälle noch unheimlicher macht, ist, dass an jedem der Tatorte ein mysteriöser Steinhaufen errichtet wurde. Und noch etwas macht den Fall äußerst bizarr: an einem der Tatorte wird der Abdruck eines riesigen Fußes entdeckt. Für Susan Gant, Chefinspektor und Leiterin der Polizeistation in Altamont, deutet zunächst alles auf die grausamen Taten eines Psychopathen hin. Doch bald kommt sie zu der Erkenntnis, dass etwas weitaus Schlimmeres sein Unwesen in den endlosen Wäldern treibt. Ein Monster geht um. Und die Zeit drängt. Denn schon fallen weitere Menschen der albtraumhaften Kreatur zum Opfer …

Von Carl Denning erschienen bereits die Horrorromane:

Blutige Schatten, Das Böse, Angst, Darkmoore und Todesstation.