FuBs Double Feature (1940 – 1950): Rebecca (1940) und Katzenmenschen (1942)

In den 40er Jahren stoppte Hollywood aufgrund des Kriegseintritts der USA den Filmexport ins Deutsche Reich. Es war das Jahrzehnt des Film Noir, der Komödien, doch nicht mehr des Horrorfilms. Zwar wurden weiterhin Horrorfilme produziert, doch weitaus weniger als noch in den 30er Jahren. Klassiker wie „Casablanca“ (1942) beschäftigten sich mit dem Schicksal der Menschen, die vor dem Nationalsozialismus flohen. Andere Filme wie „Sein oder Nichtsein“ (1942) machten sich über das Deutsche Reich lustig. 1948 begann mit „Fahrraddiebe“ der italienische Neorealismus, der wiederum den Film Noir beeinflussen sollte. Beide Strömungen beeinflussen bis heute die Filmästhetik.

Die Verfilmung von Daphne du Mauriers Roman „Rebecca“ (erschienen 1938) war Alfred Hitchcocks erste Hollywood-Produktion. Davor hatte er in England gearbeitet. Hitchcock hatte eigentlich selbst die Rechte an der Verfilmung erwerben wollen, doch waren für ihn die Kosten zu hoch gewesen. Daher erstand der bekannte Produzent David O. Selznick diese, um daraufhin Hitchcock mit der Verfilmung zu beauftragen.

Noch scheint alles in Ordnung zu sein; „Rebecca“ (1940); Copyright: United Artists

Die Adaption war 1941 in fast allen Kategorien für einen Oskar nominiert, wobei er schließlich zwei der Trophäen erhielt: als bester Film und für die beste Kamera. Es geht um eine junge Gesellschafterin (ihr Name wird nie genannt), die in einem Ferienort den mysteriösen Maxim de Winter kennenlernt, der sich Hals über Kopf in sie verliebt. Beide heiraten schon bald, worauf de Winter sie mit auf sein Anwesen Manderley nimmt. Doch dort stößt sie auf die bösartige Haushälterin Mrs. Danvers, die der ersten Frau de Winters, Rebecca, vollkommen verfallen war. Aus Eifersucht versucht Mrs. Denvers, der neuen Frau de Winters das Leben zur Qual zu machen. Doch auch Maxim de Winter scheint von Rebecca noch immer beherrscht zu werden, obwohl diese bereits seit längerer Zeit tot ist. Daher versucht Maxims neue Frau, hinter das Geheimnis ihrer Vorgängerin zu kommen.

„Rebecca“ hält sich sehr an du Mauriers unheimlichen Thriller, übernimmt sogar den berühmten Anfangssatz des Romans: „Letzte Nacht träumte ich wieder von Manderley.“ Das gewaltige Gebäude erscheint dann auch am Ende des Hooks als düsteres Spukhaus, und dies ist keineswegs abwegig, geht doch noch immer die Erinnerung an Rebecca in den Zimmern und Fluren des Anwesens um.

Mrs. Denvers enthüllt der zweiten Mrs. de Winter ein schreckliches Geheimnis; „Rebecca“ (1940); Copyright: United Artists

Joan Fontaine spielte die schüchterne zweite Frau de Winters großartig. Ihre Gestig und Mimik, ja ihr ganzes Verhalten und auch ihr Aussehen scheinen direkt aus dem Roman entsprungen zu sein. Im Gegensatz dazu wirkt Laurence Olivier doch irgendwie fehl am Platz. Nicht, dass Fontaine ihm die Show stehlen würde, doch besitzt Olivier nicht das im Roman beschriebene düstere Aussehen des geplagten Mannes, der von Rebecca noch immer besessen ist. Rebecca selbst tritt zwar nie in Erscheinung, doch wirkt ihre Präsenz noch immer so intensiv, dass das ganze Leben auf dem Anwesen davon beeinflusst wird.

Um dieser unheimlichen Macht Ausdruck zu verleihen, kam Hitchcock auf eine geniale Idee. Er stellte Rebeccas früheres Zimmer überproportional groß dar, sodass die zweite Mrs. de Winter, Mrs. Denver und auch Maxim de Winter im Verhältnis dazu geradezu klein und verloren wirken. Zwar ist die Hintergrundgeschichte dann doch (aus moralischen Gründen) abgeschwächt worden, insgesamt aber zieht einen der Film genauso in den Bann wie der unübertroffene Roman du Mauriers.

Zwei Jahre nach „Rebecca“ brachte der französische Regisseur Jacques Tourneur sein Debut auf die Leinwand. Davor war er als Regieassistent tätig und hatte einen Kurzfilm hergestellt. Mit „Katzenmenschen“ schuf er den Klassiker des Noir-Horrorfilms, eine Mischung aus (wie die Bezeichnung schon sagt) Elementen des Film Noir und des klassischen Horrors. Wobei „klassisch“ dem kongenialen Werk nicht wirklich gerecht wird.

Jacques Tourneur erneuerte das Horrorfilmgenre, indem er die Handlung in das Alltagsleben einer Großstadt einwebte. Zwar spielten bereits in den 30er Jahren Horrorfilme im urbanen Raum (wie z.B. „Dr. X“), doch gingen diese nicht auf den modernen Alltag der Protagonisten ein. Ganz im Gegensatz zu „Katzenmenschen“, der die negativen Aspekte des Großstadtlebens wie Vereinsamung, fehlendes Vertrauen und Angst vor dem Anderen aufzeigte.

Irena erzählt Oliver die sonderbare Legende der Katzenmenschen; „Cat People“ (1942); Copyright: Universal Pictures

Es geht darin um den Ingenieur Oliver Reed, der eines Tages die sinnlich-mysteriöse Irena Dubrovna kennenlernt und sich schlagartig in sie verliebt. Irenas Aura besitzt einen seltsamen Effekt auf die Raubtiere im Zoo, werden diese doch extrem unruhig und angriffslustig. Von ihrer Sinnlichkeit angezogen, kommt Oliver von Irena nicht mehr los, und beide heiraten. Doch Irena leidet unter einer Art Sexphobie. Aus diesem Grund beginnt Oliver fremd zu gehen. Als Irena eines Abends mitbekommt, wie sich Oliver mit seiner Kollegin Alice trifft, werden ihre raubtierhaften Instinkte wach …

„Katzenmenschen“ ist ein Film, der damalige Tabus brach. Einerseits symbolisch, doch dabei unwahrscheinlich direkt geht Tourneur ein auf das Thema Sexualität. Irena kann nicht mit Oliver schlafen, da sie Angst hat, die Kontrolle über sich zu verlieren. Oliver zeigt sich dabei zunächst verständnisvoll, doch je länger dieser Zustand andauert, desto frustrierter wird er. Er schickt Irena zum Psychiater, um ihre Phobie zu heilen, doch auch dies gelingt nicht, im Gegenteil, auch der Arzt gerät in den Bann ihrer unheimlichen Sinnlichkeit.

Alice wird verfolgt; „Cat People“ (1942); Copyright: Universal Pictures

Ganz im Stil des Film Noir ist „Katzenmenschen“ zugleich ein kunstvolles Spiel mit Licht und Schatten, der beinahe den Neorealismus vorwegnimmt, indem er den beruflichen Alltag eines Schiffbauingenieurs verfolgt. Auf eine überaus nüchterne Art erzählt er dabei von der schicksalhaften Beziehung zwischen Oliver und Irena. Die übersinnlichen Aspekte sind dabei wie zufällige Ereignisse in die Geschichte eingeflochten. So z.B. die Szene, in der Irena in einem Lokal eine andere Frau ihrer Art trifft und vor ihr erschrickt. Nicht zu vergessen auch die berühmteste Szene des Films, in dem Alice am späten Abend im Pool schwimmt und plötzlich von einer schattenhaften Riesenkatze bedroht wird. Diese äußerst intensive Szene wird bis heute immer wieder zitiert.

All dies macht „Katzenmenschen“ zu einem ganz besonderen Film und letztendlich zu einem Klassiker des Horrorfilms. Jacques Tourneur zählt bis heute zu den wichtigsten Horror- und Thrillerregisseuren.

 

 

Die Dämonen, die ich rief oder M. R. James im Film

mrjamesMontague Rhodes James (1862 – 1932) war nicht nur ein bekannter Gelehrter, sondern auch ein erfolgreicher Verfasser von Geistergeschichten. Seine Popularität führte dazu, dass er in England auch unter dem Namen „Gespenster-James“ bekannt war. Das Besondere seiner Geschichten liegt darin, dass sie wie tatsächliche Begebenheiten wirken. James fand die Ideen für seine Geschichten auf seinen Reisen durch Europa, wo er mündlich überlieferte Gespenstergeschichten sammelte. In seinen unheimlichen Erzählungen, die in der Regel mitten auf dem Land spielen, geht es nicht selten um Kirchen und deren schreckliche Geheimnisse. Über diese Geheimnisse erfährt der Protagonist in der Regel in alten Büchern oder Manuskripten.

Trotz seines Erfolges betrachtete sich James stets bescheiden als Hobbyautor. Dies verhinderte jedoch nicht, dass er viele professionelle Schriftsteller bis heute beeinflusst. Auch H. P. Lovecraft war seinerzeit von den Gespenstergeschichten des englischen Gelehrten sehr angetan.

nightofthedemonM. R. James‘ Ideen sollten später auch von Drehbuchautoren aufgegriffen und filmisch umgesetzt werden. Eine der bekanntesten Adaptionen einer James-Geschichte (die Umsetzung basiert auf „Casting the Runes“) ist Jacques Tourneurs „Night of the Demon“ aus dem Jahr 1957. Es geht darin um den bekannten Psychiater Hamond, der in London an einem wissenschaftlichen Kongress teilnehmen soll. Kaum ist er dort angekommen, als er erfährt, dass einer seiner Kollegen auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen ist. Der verstorbene Wissenschaftler stand in engem Kontakt mit einem Mann namens Karswell, der einen satanischen Zirkel leiten soll. Nicht nur das, denn Karswell selbst soll ein echter Hexenmeister sein. Hamond, ein Skeptiker, versucht, Karswell als Betrüger zu entlarven. Dabei gerät er jedoch zunehmend in Zwischenfälle, die er sich rational  nicht mehr erklären kann.

„Night of the Demon“, der in den USA unter dem Titel „Curse of the Demon“ lief und dort um 13 Minuten gekürzt wurde, gilt bis heute als einer der besten Horrorfilme, die je gedreht wurden. Das liegt zum einen sicherlich an den Fähigkeiten des Regisseurs, der in den 40er Jahren mit seinem Film „Katzenmenschen“ berühmt geworden war. Doch auch die Schauspieler erweisen sich in dem Film als erstklassig. Auch heute noch schafft der Film eine unheimlich-mysteriöse Dichte, die vor allem von den konfliktreichen Begegnungen zwischen Hamond und Karswell und deren intensiven Dialogen am Leben erhalten wird.

thechurch1989 kam es zu einer weiteren Adaption einer Geschichte von M. R. James. Es handelt sich dabei um den italienischen Horrorfilm „The Church“ von Michael Soavi. Dario Argento war für das Drehbuch und die Produktion verantwortlich. Böse Zungen behaupten, dass Soavi den Film gar nicht gedreht hat, sondern viel mehr Argento selbst die Zügel in der Hand hielt. In der Tat verweisen sehr viele Szenen auf die Arbeiten Argentos, sodass das Gerücht durchaus als eine Tatsache bewertet werden kann.

Der Film basiert auf der Geschichte „The Treasure of Abbot Thomas“. Soavi bzw. Argento machte daraus ein wahres Kunstwerk. Es ist eine Ansammlung surrealer Ideen, die sich um das Geheimnis einer alten Kirche drehen. Die Kirche wurde auf einem mittelalterlichen Massengrab errichtet. Ein Ritterorden hatte ein Dorf überfallen und sämtliche Bewohner ermordet. In einem alten Schriftstück, das eine Restauratorin entdeckt, wird auf das Geheimnis hingewiesen. Doch die Kirche beginnt ein unheimliches Eigenleben. Die Portale schließen sich plötzlich und die Besucher sehen sich einer tötlichen Gefahr gegenüber.

Der Film führt bis heute leider ein Schattendasein unter den Werken Argentos. Vor allem in Deutschland ist dieser Film so gut wie unbekannt. „The Church“ ist wahre Filmkunst, ein Rausch aus Farben, traumartiger Sequenzen und einer spannend inszenierten Handlung. Soavi, der mit seinem Film „Dela Morte, Del Amore“ einen großen Bekanntheitsgrad erreicht hatte, gelang nach „The Church“ nichts Erwähnenswertes mehr.

The BorderlandsIm Jahr 2013 wurde mit „The Borderlands“ eine weitere James-Geschichte frei adaptiert. Es handelt sich dabei um eine Low-Budget-Produktion im Stil des Lost Footage-Genres. Zwei Parapsychologen erhalten den Auftrag, seltsame Geschehnisse in einer alten Dorfkirche zu untersuchen. Der Film ist im Groben und Ganzen nicht schlecht. Regisseur Elliot Goldner gelingt es, eine klassisch angehauchte Gespensteratmosphäre zu schaffen. Doch leider fällt ihm nicht sonderlich viel ein, sodass sich sowohl der Anfang als auch das Ende ziehen. Das ist sicherlich schade, denn Goldner zeigt, dass er sein Handwerk versteht.

Die Geschichten von M. R. James erfreuen sich auch heute noch einer großen Leserschaft. In Deutschland sind seine Geschichtensammlungen nur noch antquarisch zu bekommen. Vielleicht ändert sich dies ja wieder. Seine Geschichten sind auf jeden Fall immer wieder lesenswert.

Jacques Tourneur – Meister des Unheimlichen

Der französische Filmemacher Jacques Tourneur (1904-1977) zählt heute zu einem der wegweisendsten Regisseure. So wohlmeinend war die Kritik ihm gegenüber nicht immer, wurden doch vor allem seine Horrorfilme als Schund bezeichnet. „Stumpfsinnig“ und „abstoßend“ lauteten manche Bewertungen. Heute zählen speziell diese Filme zu den Klassikern der Filmgeschichte. Ihm gelang in seinen Werken eine unglaubliche Ästhetik, die eine noch lang nachhallende Wirkung erzielt. Ob es sich um die berühmte Schwimmbadszene in „Cat People“ handelt, um die Einstellung des Zombies im Maisfeld in „I walked with a Zombie“ oder um den heranschwebenden Dämon in „Night of the Demon“, Tourneur arbeitete mit Licht und Schatten wie ein Künstler. Seine Inszenierungen sind geradezu elegant und blieben nicht ohne Einfluss.

Nachdem sein eigenwilliger Stil bei manchen Hollywoodproduzenten nicht auf Gegenliebe stieß, landete Tourneur zunächst im B-Sektor der Traumfrabrik, was bedeutete, dass er Trashfilme drehte. Trash ist jedoch keineswegs Trash im eigentlichen Sinne. Trash ist wahre Filmkunst. Durch sein Können bereicherte Tourneur dieses Genre. Bis heute ist er vor allem für seine Horrorfilme bekannt. Was jedoch nicht heißt, dass Tourneur nur Horrorfilme drehte. Er schuf auch diverse Western, Krimis und Thriller wie z.B. „Out of the Past“ (Goldenes Gift) oder den Abenteuerfilm „City under the Sea (Stadt unter dem Meer). Auch für die Stevenson-Adaption „The Comedy of Terrors“ (Ruhe Sanft GmbH) zeigte er sich verantwortlich.

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Cat People (1942)

Sein Horror-Debut „Cat People“ (1942) wurde zu einem enormen Erfolg. Es geht um die Modedesignerin Irene Dubrovna, die Angst vor sexuellen Beziehungen hat. Ihre Furcht besteht darin, dass sie glaubt, sich in eine Raubkatze zu verwandeln, wenn sie sich einem Mann hingibt. Dies führt zu Problemen, als sie den Ingenieur Oliver Reed kennenlernt und sich in ihn verliebt. Beide heiraten. Doch aufgrund Ihrer Sex-Phobie geht die Beziehung langsam in die Brüche. Als ihr Mann fremd geht, wird Irene rasend vor eifersucht und verwandelt sich tatsächlich in einen Panther.

Wie schon erwähnt ist die Schwimmbadszene, in der Alice Moore (Reeds Geliebte) sich vor einer schattenhaften Riesenkatze in das Schwimmbecken rettet, legendär und wird bis heute immer wieder zitiert. Sogar der moderne koreanische Horrorklassiker „Memento Mori“ (1999) greift in einer Szene auf dieses Kunststück zurück. „Cat People“ ist ein gelungenes Stück voller Andeutungen. Das Remake aus dem Jahr 1982 reicht nicht (trotz der Musik von David Bowie) an die Ästhetik heran.

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I walked with a Zombie (1943)

„I walked with a Zombie“ (1943) erzählt von der Krankenschwester Betsy, die eine Stelle auf der westindischen Insel Sankt Sebastian annimmt, um sich dort in einer Villa um Mrs Holland zu kümmern, die Frau des Plantagenbesitzers Paul Holland. Der Zustand von Mrs Holland ist sonderbar. Sie scheint in einer Art Wachkoma gefangen zu sein, wandelt nachts aber durch das Haus. Da bekommt Betsy mit, dass eine Frau, die eine ähnliche Krankheit hatte, von einem Voodoo-Priester geheilt worden ist. Daher besucht sie zusammen mit Mrs Holland ein Voodoo-Ritual und löst dadurch eine Katastrophe aus.

Der Film besticht durch eine dichte, spannende Story und eine wunderbare Gruselästhetik. Die Darstellungen des Voodoo-Rituals wirken reportageartig, was sie durchaus realistisch wirken lässt. Dies führt dazu, dass die unheimliche Bedrohung, die von dem Priester ausgeht, eine große Intensivität annimmt. Auch hier bleibt Vieles bei Andeutungen. Doch genau das macht den Reiz aus, da er Platz für die Phantasie der Zuschauer schafft und den Film zu einem wahren Schauererlebnis werden lässt.

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Night of the Demon (1957)

„Night of the Demon“ (1957) ist eine Adaption einer Kurzgeschichte von M. R. James, dem berühmten englischen Autor von Geistergeschichten. Es geht um den Parapsychologen John Holden, der nach England reist, um dort an einer Konferenz teilzunehmen. Als ein Kollege von ihm tot aufgefunden wird, der ihm zuvor von einem sonderbaren Mann namens Julian Karswell berichtet hat, beschließt Holden, diesen Karswell aufzusuchen. Karswell hat anscheinend durch alte Schriften die Macht, einen Dämon hervorzurufen. Holden glaubt ihm nicht. Doch nach und nach wird er Zeuge seltsamer und unheimlicher Zwischenfälle.

Mit Sicherheit gehört dieser Film ebenfalls zu den besten Horrorfilmen, die jemals gedreht wurden. Das liegt nicht nur an der äußerst originell umgesetzten Story, sondern auch an den überdurchschnittlichen Spezialeffekten. Das Auftreten des Dämons ist grandios und wirkt auch heute noch genauso unheimlich wie überraschend. Tourneur vermischt in diesem Film Thriller mit Horror. Martin Scorsese zählt „Night of the Demon“ zu den 10 unheimlichsten Filmen. Dem kann man nur beipflichten. Im Gegensatz zu den anderen beiden Filmen, wurde „Night of the Demon“ in Deutschland bisher leider nicht auf DVD veröffentlicht.