Erschienen: Prähuman 8 – Spur ins Unbekannte

Band 8 der eBook-Serie „Prähuman“ ist nun erschienen. Zum Inhalt: Seltsame Dinge ereignen sich in den schottischen Highlands. Auf einer einsamen Lichtung liegen riesige, aus Holzstücken zusammengefügte Buchstaben. In unmittelbarer Nähe entdecken Frederic Tubb und sein Team zwei menschliche Skelette. Der Fall, in dem sie ermitteln sollen, wird noch sonderbarer, als unheimliche Geräusche durch die Nacht hallen und Tubb von ominösen Wahnvorstellungen heimgesucht wird. Kaum sind Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer wieder zurück in London, als es auch dort zu merkwürdigen Zwischenfällen kommt. Und von Mal zu Mal werden diese bedrohlicher …

Dieses Mal wird es recht unheimlich. Denn Frederic Tubb und sein Team haben es mit allerhand unerklärlichen Phänomenen zu tun. Auf diese Weise entpuppt sich der achte Band der erfolgreichen Serie fast schon als eine Art Mystery-Thriller. Wie auch in den vorangegangenen Bänden, so zieht auch das neueste „Prähuman“-Abenteuer den Leser von Anfang an in seinen Bann. Die dichte Atmosphäre ist beinahe zum Greifen.

Interessant hierbei ist, dass die Handlung auf einem wahren Kriminalfall beruht, der sich Ende der 80er Jahre zugetragen hat und der bis heute als ungelöst gilt. Damals entdeckte ein Kamerateam tatsächlich bei Luftaufnahmen die aus Holzstämmen gefertigten Buchstaben SOS. Später fand die Polizei in der Nähe davon zwei Skelette. Das alles ereignete sich in Japan. Denning verlegte den rätselhaften Fall in ein abgelegenes Gebiet in Schottland. Kurz: Auch „Spur ins Unbekannte“ liefert ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen.

Und es gibt sie doch – Der vierte Band der Prähuman-Serie

Band vier der eBook-Serie „Prähuman“ ist erschienen. Auch dieses Mal bietet die Mischung aus SF, Fantasy und Abenteuer spannende Unterhaltung.

Die Handlung:

Ist Shangri-La eine bloße Legende? Seitdem Frederic Tubb in New York auf die Spur einer Expedition aus dem Jahr 1933 gekommen ist, ist er anderer Meinung. Denn damals suchten zwei umstrittene Forscher nach dem sagenumwobenen Ort und brachten von ihrer Reise sonderbare Artefakte mit, die seitdem in einem Berliner Museum lagern. Als Tubbs Mitarbeiter Maki Asakawa und Hans Schmeißer die Artefakte besichtigen, kommt es zu einem mysteriösen Zwischenfall, durch den die eigenartigen Objekte auf einmal ein zerstörerisches Eigenleben entwickeln. Kurz darauf empfängt die Zentrale der LOGE rätselhafte Funksignale, deren Ursprung in einem abgelegenen Gebiet des Himalajagebirges liegen.

Sogleich reist Tubb zusammen mit seinem Team nach Tibet, um die Quelle der Signale ausfindig zu machen. Doch sind sie nicht allein. Ein zwielichtiger Mann namens Viktor Leng möchte ebenfalls das Geheimnis um Shangri-La lüften und geht dabei über Leichen. Doch die Gefahr, die von diesem Menschen ausgeht, ist nichts im Vergleich zu dem, was sie in dem entlegenen Gebiet des Himalaja erwartet …

Bei Prähuman 04 handelt es sich um den bisher umfangreichsten Band der Serie. Aspekte des Phantastischen Abenteuerromans verbinden sich hier mit SF-Elementen. Die Story ist wie immer durchgehend spannend und bringt uns dabei eine Figur näher, die in Band eins bereits erwähnt wurde: Viktor Leng. Dabei geizt Denning nicht mit originellen und witzigen Ideen, die die Geschichte auf fantastische Weise bereichern. Und als kleiner Hinweis sei noch erwähnt: Die Expedition, von der die Rede ist, hat es tatsächlich gegeben.

Prähuman 2: Angriff der Anderen – Die spannende SF-Abenteuerserie geht weiter

Zwischen 2009 und 2015 erschien bei dem Online-Magazin Geisterspiegel die Serie „Prähuman“, die sich mit weit über 35.000 Lesern zur heimlichen Kultserie entwickelte. Damals erschienen insgesamt 18 Bände.

Nun hat Carl Denning die Serie komplett überarbeitet und erweitert. Nach dem überaus erfolgreichen Start der neuen Serie auf Amazon, ist nun Band zwei erschienen. Mit gut 100 Seiten verspricht auch die Fortsetzung jede Menge Spannung, Action und Spaß.

Zum Inhalt: Wie aus heiterem Himmel wird London von unheimlichen Maschinen angegriffen, die ganze Gebäude zerstören und mit ihren Strahlen Menschen in Sekundenschnelle in Mumien verwandeln. In der Stadt bricht Panik aus. Doch genauso schnell wie die bizarren Objekte erschienen sind, sind sie auch schon wieder verschwunden. Dennoch gelingt es Frederic Tubb und seinem Team, eine der Maschinen in ihre Gewalt zu bringen. Wer oder was steckt hinter diesem Angriff? Und in welcher Verbindung stehen die Maschinen mit der mysteriösen Entdeckung eines kürzlich verstorbenen Hobbyarchäologen? Nur eines ist sicher: Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Denn noch während Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer nach Erklärungen suchen, ereignen sich weitere Zwischenfälle …

Auch der zweite Band besticht durch eine dichte Mischung aus genreübergreifenden Elementen, die von Science Fiction über Abenteuer bis zu Action und Horror reichen. Der Stil erinnert dabei auf witzige Weise demjenigen der Leihbücher (wie z.B. denjenigen des Gebrüder Weisse Verlags) aus den 50er und 60er Jahren, was von Carl Denning auch so gewollt ist. Mit einem nicht enden wollenden Ideenreichtum schildert er auf diese Weise eine geradezu rasante Handlung, die – vor allem durch die geniale Figurenkonstellation zwischen Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer – mit viel Humor und schlagfertigen Dialogen daher kommt. – Spannende und kurzweilige Unterhaltung pur.

Band drei wird Mitte August erscheinen.

Die Serie ist auf insgesamt 20 Bände geplant.

Ungelöste Rätsel – Ein grenzwissenschaftlicher Rundumblick

ungelösterätselReinhard Habeck gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Grenzwissenschaftlern. Vergangenes Jahr erschien sein Buch „Steinzeit-Astronauten“, in dem er sich mit prähistorischen Felszeichnungen in den Alpen beschäftigt, die bis heute Rätsel aufgeben. In seinem neuen Buch „Ungelöste Rätsel“ lädt der Autor die Leser auf eine Reise durch weitere grenzwissenschaftliche Themen ein. Er liefert dabei einen Rundumblick über Artefakte, für die es bis heute keine Erklärung gibt.

Hierbei fördert Habeck unglaublich Interessantes und Faszinierendes zu Tage. Egal ob im Fernen Osten, in Südamerika oder mitten in Europa, es gibt Dinge, die mit dem herkömmlichen Wissen und den bisherigen Theorien von Archäologen und Historikern nicht zu erklären sind. Bei vielen nicht zu erklärenden Artefakten versuchen Vertreter der klassischen Wissenschaft daher, diese als bloße Gebrauchsgegenstände für unbekannte Riten zu bezeichnen. Der Vorteil, den die Grenzwissenschaft gegenüber der klassischen Wissenschaft besitzt, ist ihre Methode, unvoreingenommen rätselhafte Aspekte zu betrachten. Und aus dieser Perspektive ergeben sich zum Teil neue Blickweisen und Erkenntnisse auf die menschliche Geschichte.

Wie kommt es zum Beispiel dazu, dass sich in einem altägyptischen Grab eine Schale befindet, deren „Design“ an moderne Schwungräder erinnert? Für wen wurden riesige Särge bereitgestellt? Oder wieso fand man als Grabbeigaben Modelle von Fluggeräten? Nebenbei bemerkt, fanden Wissenschaftler bei Experimenten heraus, dass diese „Flugzeuge“ hätten tatsächlich fliegen können.

Globus von Matelica; Copyright: Rabatti-Domingie/akg-images/picturedesk.com

Reinhard Habeck setzt seine spannende und informationsreiche Entdeckungsreise fort, indem er sich mit dem Geheimnis der Pyramiden in Frankreich beschäftigt. Aber auch im Wienerwald lassen sich merkwürdige Artefakte aus der Vorzeit entdecken: eigenartige Steine, deren Bedeutung bis heute nicht geklärt ist. Auch das Erdstall-Phänomen spielt in einem der Kapitel eine Rolle. Erdställe sind in die Erde gebrabene, enge Gänge, von denen man bis heute nicht weiß, für welchen Zweck sie geschaffen wurden. Bewiesen wurde zudem Außergewöhnliches: Bei einem der Gänge, der vor über 10.000 Jahren geschaffen wurde, muss etwas benutzt worden sein, bei dessen Verwendung eine Temperatur von mehr als 1200 Grad Celsius entstanden ist.

Das Buch beinhaltet noch viele weitere Rätsel und Geheimnisse der Menschheit. Unter anderem entdeckten Forscher Spuren von Menschen, die in derselben Zeit wie die Dinosaurier lebten. In einem antiken Schiffswrack wurden Teile eines Apparats entdeckt, den man aus heutiger Perspektive durchaus als Vorform eines Computers bezeichnen kann.

Reinhard Habecks neues Buch ist nicht nur überaus spannend, sondern bringt den Leser auf jeder Seite erneut zum Staunen. Wie bereits in „Steinzeit-Astronauten“, so wägt Habeck auch hier die unterschiedlichen Theorien ab. Dabei zeigt sich, dass viele Vertreter der herkömmlichen Wissenschaft genau diese Rätsel lieber übergehen oder sie als banal abtun, aus Angst, ihre Theorien könnten nicht mehr stimmen. „Ungelöse Rätsel“ zeigt, dass man durchaus die prähistorische Zeit sowie die Antike im Hinblick auf Wissen und Technik neu betrachten muss.

Erich von Dänikens geflügelte Worte – Zum 80. Geburtstag von EvD

geflügelte worteKein anderer Sachbuchautor hat die Archäologie dermaßen durcheinander gewirbelt wie Erich von Däniken. Sein Buch Erinnerungen an die Zukunft, erschienen 1968, wurde über Nacht zum Bestseller. Seitdem veröffentlichte EvD 40 weitere Bücher, die sich mit der Frage beschäftigen, ob unsere Vorfahren Kontakt mit außerirdischen Wesen hatten. Damit begründete der erfolgreichste deutschsprachige Sachbuchautor zugleich die grenzwissenschaftliche Disziplin der Paläo-SETI-Forschung.

Erich von Dänikens Theorien wurden vor allem von Archäologen stark kritisiert. Man kann zu EvDs Theorien stehen wie man möchte, nur eines ist sicher: EvD machte offensichtlich, dass es historische Rätsel gibt, für die bisher keine Erklärungen vorhanden sind und dass manche Experten versuchen, alternative Lösungsvorschläge nicht zur Geltung kommen zu lassen. Somit ist auch EvDs Tätigkeit als Kritiker der Akteure der herkömmlichen Wissenschaft nicht zu unterschätzen.

Zu seinem 80. Geburtstag hat nun der mit ihm befreundete Autor und Illustrator Reinhard Habeck ein Buch veröffentlicht, das eine Vielzahl von Erich von Dänikens Zitaten enthält. Die Zusammenstellung ist überaus liebevoll gestaltet und zeigt von Däniken als einen Menschen, der etwas zu sagen hat. Die Sammlung umfasst EvDs Gedanken über seine Arbeit als Forscher und Autor, seine Träume und Wünsche, seine Gedanken über Politik und seine unzähligen Reisen. Doch die Sammlung geht sogar noch weiter, gibt Einblicke in von Dänikens ganz private Welt. Bei all seinen Aussagen erweist sich EvD zugleich als ein äußerst humorvoller Mensch, der gekonnt Pointen setzen kann.

Reinhard Habeck hat das Buch mit witzigen Illustrationen ausgestaltet, sodass die „Geflügelten Worte“ nicht nur ein reines Lese-, sondern zugleich ein optisches Vergnügen darstellen. Das Buch wird jedem gefallen, der sich mit EvD auseinandersetzt, egal ob als Befürworter oder als Kritiker.

Reinhard Habeck: Erich von Dänikens geflügelte Worte. Kopp Verlag 2015, 160 Seiten, 9,95€, ISBN: 978-3-86445-205-5

 

Steinzeit-Astronauten – Hatten unsere Vorfahren Kontakt mit Außerirdischen?

steinzeitastronautenHatten prähistorische Menschen Kontakt zu Besuchern von fremden Planeten? Diese Frage scheint zunächst äußerst skurril. Je mehr man sich mit steinzeitlichen Funden beschäftigt, desto mehr wird diese Frage jedoch zu einer historischen Möglichkeit. Der bekannte Grenzwissenschaftler Reinhard Habeck geht in seinem neuesten Buch „Steinzeit-Astronauten“ eben diesem Problem nach.

Den Schwerpunkt seiner Untersuchung bildet der Alpenraum und dort speziell das Camonica-Tal. Besonders in diesem Gebiet gibt es eine Unmenge an steinzeitlichen Felsbildern, deren eigentliche Bedeutung wohl für immer verborgen bleiben wird. Dennoch versuchen Archäologen, das Geheimnis dieser Bilder zu entschlüsseln. Interessant hierbei ist, dass manche Bilder Menschen darstellen, die heutigen Astronauten gleichen. Auch Bilder, die auf mysteriöse Himmelserscheinungen schließen lassen, finden sich regelmäßig. Kombiniert man diese unterschieldichen Felsbilder, so ergibt sich ein mögliches Szenario: Die frühzeitlichen Menschen im Alpenraum hatten Kontakt mit Personen, die nicht von dieser Erde stammten.

Skeptiker bringt diese Vermutung nicht selten zum Lachen. Doch Reinhard Habeck zeigt, dass diese Theorie keineswegs mehr eine exotische Randerscheinung ist, sondern zunehmend auch von Archäologen in Betracht gezogen wird. Bei seiner Suche nach möglichen Beweisen für einen solchen Kontakt, versucht Habeck nicht, dem Leser eine bestimmte Meinung aufzudrängen. Er bleibt objektiv, stellt die Annahmen der klassischen Archäologie den Theorien der Paläo-SETI-Forschung gegenüber. Dabei liest sich das Sachbuch so spannend wie ein Kriminalroman.

Was hat es mit diesen „Steinzeit-Astronauten“ auf sich? Habeck zeigt, dass diese Bilder überall auf der Erde zu finden sind. Hielten die Frühmenschen unabhängig von einander ähnliche Ereignisse fest? Was ist von den einarmigen Menschen zu halten, die immer wieder unter den Felszeichnungen zu finden sind? Auch diese Figuren tauchen in verschiedenen Kulturen unter ähnlichen Zusammenhängen auf: ein unbekanntes Volk, das einen Jahrtausende großen Entwicklungsvorsprung vor den prähistorischen Menschen gehabt haben musste.

Reinhard Habeck argumentiert wissenschaftlich. Er lässt sowohl Skeptiker als auch Befürworter der Annahme über die „Steinzeit-Astronauten“ zu Wort kommen. Der Leser erhält dadurch einen hoch interessanten Einblick in die Erforschung von steinzeitlichen Felsbildern und den aktuellen Stand der Felsbildforschung. Doch letztendlich muss jeder Leser für sich entscheiden, welche Theorie er für richtiger hält.

Reinhard Habeck: Steinzeit-Astronauten. Felsbildrätsel der Alpenwelt. Pichler Verlag 2014, 207 Seiten, 24,99€, ISBN: 978-3-85431-670-1