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Posts Tagged ‘Geister’

Die junge Amerikanerin Lisa Reiner verläuft sich in einem Labyrinth aus kleinen Straßen und Gassen in einer spanischen Kleinstadt. Schließlich gelangt sie zu einer seltsamen Villa, in der eine Gräfin, ihr Sohn und ein Butler wohnen. Der Sohn ist davon überzeugt, in Lisa die Reinkarnation seiner verstorbenen Frau zu sehen. Der Butler schleppt stets eine eigenartige Puppe mit sich herum. Auch die alte Gräfin scheint irgendwie nicht ganz in Ordnung zu sein. Auf Lisa wartet eine Nacht voller Schrecken und Alpträume…

Mit seinem Werk „Lisa und der Teufel“ kommt Bava dem Traumhaften so nahe wie in keinem anderen seiner Filme. „Lisa e il Diavolo“, so der Originaltitel, ist ein Film, der im Grunde genommen keine Geschichte erzählt, sondern eine Ansammlung an surrealen Elementen ist.

Lisa verliert sich immer mehr in einem Labyrinth aus seltsamen Geschehnissen, für die sie keine Erklärung findet. In dem Butler glaubt sie das Ebenbild des Teufels zu erkennen, das sie auf einem merkwürdigen Gemälde in einer Kirche gesehen hat. Sie wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, der einer menschengroßen Puppe sehr ähnlich sieht. Zugleich liegt ein tiefer Schatten über der Verträumtheit der Villa, der die düstere Atmosphäre dieses Ortes widerspiegelt. „Lisa und der Teufel“ lässt sich mit Filmen wie Jess Francos „Eugenie“ oder Jean Rollins „The Naked Vampire“ vergleichen, die ungefähr im selben Zeitraum entstanden. Aber auch „Tanz der toten Seelen“ von Herk Harvey aus dem Jahr 1962 scheint dem Film Pate gestanden zu haben, zumindest zitiert Bava vor allem am Anfang und im Finale eben diesen Klassiker.

Lisa (Elke Sommer) findet die unheimliche Puppensammlung; „Lisa und der Teufel“ (1972); Copyright: e-m-s

Bei „Lisa und der Teufel“ liegt der Fokus nicht auf einer zu erzählenden Geschichte, sondern auf einer Aneinanderreihung von surrealen Begebenheiten. In dem Film ging Bava voll in seinem Sinn fürs Schauerliche, in seiner Liebe zum Surrealen und in seiner Ästhetik auf. Das Problem jedoch war, dass damals kein Verleih diesen Film haben wollte. Produzent Alfredo Leone drehte auf rasche und völlig unprofessionelle Weise zusätzliche Szenen, die mit Bavas Werk gar nichts mehr zu tun hatten, sondern ihm einen Touch von „Der Exorzist“ verliehen, da die Vertriebe damals Filme dieser Art besser vermarkten konnten. Die veränderte Fassung kam letztendlich auch in die Kinos. Bavas ursprüngliches Werk jedoch wurde damals nie aufgeführt. Erst zu Beginn der 2000er wurde die von Bava gedrehte ursprüngliche Fassung restauriert und veröffentlicht.

Als Regieassistent agierte übrigens sein Sohn Lamberto Bava, der sich in den 80er Jahren einen Namen durch die „Demons“-Trilogie machte. Bavas Filme sind hervorragende Beispiele für die Ästhetik des Grauens und beeinflussen bis heute das Genrekino. Der Einfluss von Mario Bava ist sogar im koreanischen Horrorgenre zu bemerken. Filme wie „A Tale of Two Sisters“ oder „Wishing Stairs“ sprechen eindeutig eine bavasche Sprache. So gesehen könnte man durchaus behaupten, dass Mario Bava nicht nur der Vater des modernen italienischen Horrorfilms ist, sondern des modernen Horrorfilms überhaupt.

Lisa und der Teufel (OT: Lisa el i Diavolo), Regie: Mario Bava, Drehbuch: Mario Bava, Alfredo Leone, Produktion: Alfredo Leone, Darsteller: Elke Sommer, Telly Savalas, Silva Koscina, Alida Valli, Alessio Orano. Italien/Deutschland/Spanien 1972, 92 Min.

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Das Besondere am Subgenre der Geisterhausgeschichte ist, dass es hierbei genau drei Handlungstypen gibt: ein Spukhaus wird wissenschaftlich untersucht, eine Nacht wird in einem Spukhaus verbracht (entweder aus Neugierde oder aufgrund einer Wette) oder eine Familie zieht in ein Spukhaus ein. Genau dies macht dieses Genre zu etwas Besonderem. Denn es geht hierbei nie um die grundlegende Idee, sondern allein darum, wie intensiv es dem Autor gelingt, Spannung und unheimliche Momente zu schaffen.

In dieser Hinsicht ist der neue Roman von Peter James sicherlich ein Beispiel für eine rundum gelungene Spukhausgeschichte, in der es um den Webdesigner Oliver Harcourt geht, der mit seiner Frau Caro und der gemeinsamen Tochter Jade in das Cold Hill House zieht, ein sehr renovierungsbedürftiger Kasten. Doch Olivers und Caros Traum war es immer gewesen, auf dem Land in einem herrlichen Haus zu leben – und Cold Hill House schien da genau das Richtige zu sein.

Allerdings erhält ihre Freude einen gehörigen Dämpfer, als sie erfahren, dass das Gebäude mehr als bloß einer oberflächlichen Erneuerung bedarf. Und noch etwas anderes stimmt die Harcourts zunehmend nachdenklich. Denn etwas scheint mit dem vermeintlichen Traumhaus nicht zu stimmen. Unheimliche Schatten stehlen sich durch die Korridore und Zimmer, nachts fließt plötzlich Wasser aus den Wasserhähnen des ganzen Hauses und dann gibt es noch eine bösartige alte Frau, die durch das Gebäude geistert …

Doch ist dies bei weitem nicht alles. Denn James schreibt hier nicht nur einen bloßen Spukroman. Ihm geht es um mehr. Anhand der unheimlichen Phänomene beschreibt er, wie sehr diese der Familie zusetzen, bis diese mehr und mehr daran psychisch erkranken. Der bekannte Krimi- und Thrillerautor liefert damit eine spannende Geschichte ab, die sich mit der drastischen Zerstörung eines Lebenstraums befasst.

Für Oliver und Caro wird dieser Traum schlagartig zum Albtraum. In jeder Hinsicht. Denn unter den unheimlichen Phänomenen beginnt auch Olivers Geschäft als Webdesigner zu leiden. All dies macht den neuen Roman von Peter James zu einer überaus spannenden Lektüre. Zwar glaubt man zunächst, dass hier „Amityville“ Pate gestanden hat, doch entwickelt sich die Handling komplett anders weiter als man denkt. Überraschende Wendungen und die unaufhörliche Zunahme der unerklärlichen Bedrohung, der sich die Familie ausgesetzt sieht, machen den Roman zu einem packenden Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie.

Peter James. Das Haus in Cold Hill. Fischer Verlag 2017, 366 Seiten, 9,99 Euro, ISBN: 978-3-596-29774-0

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crimsonpeakÜber Guillermo del Toro lässt sich natürlich streiten. Eigentlich ein Regisseur, der zeigt, dass Film auch noch immer so etwas wie Kunst sein kann, kann man ihm zugleich vorwerfen, fast schon unmoralische Summen für sinnentleertes Kino zu verbraten. So als habe del Toro die Kritik an seinem Blockbuster „Pacific Rim“ verstanden, versuchte er es anscheinend allen zu zeigen, um dabei die Botschaft zu vermitteln: Nein, ich verstehe mich noch immer als Künstler.

Damit war „Crimson Peak“ geboren, ein Geisterhausfilm, der mit einem Budget von über 50 Millionen Dollar mehr als nur überteuert ist. In der Tat fragten sich manche Filmexperten, für was denn das viele Geld ausgegeben wurde. Doch zuerst zur Story: Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert und erzählt von der jungen Edith Cushing, die Tochter eines Industriellen, die nichts lieber werden möchte als Schriftstellerin. Eines Tages begegnet sie dem mysteriösen Thomas Sharpe, einem verarmten Adligen aus England, und verliebt sich in ihn. Nachdem Ediths Vaters auf rätselhafte Weise ums Leben kommt, heiratet sie Thomas und reist zusammen mit ihm auf sein Anwesen mit dem Namen Crimson Peak, ein Name, vor dem Edith durch den Geist ihrer Mutter gewarnt wurde …

Schon von Anfang an ist klar, was del Toro möchte: Eine Hommage an die klassische Schauergeschichte und zugleich an den klassischen Horrorfilm. Sogleich der Nachname Ediths verweist auf Horror-Ikone Peter Cushing, der in diversen Filmen der Hammer Studios mitgewirkt hat. Die Figur Edith allerdings ist eine Anspielung auf Jane Austen, deren postum veröffentlichter Roman „Northanger Abbey“ eine Persiflage auf die damaligen Schauerromane darstellt. Del Toro selbst behauptete, „The Haunting“ (die Verfilmung von Shirley Jacksons Roman „The Haunting of Hill House“) als Vorbild für seinen Film genommen zu haben. In der Tat ist auch das ersichtlich. Doch während „The Haunting“ (Bis das Blut gefriert) ein recht unheimlicher Geisterhausfilm ist, ist del Toros Film ein Geisterhausfilm fast ohne Geister.

Nun gut, es kommen gerade einmal zwei Gespenster vor: Ediths Mutter und ein weiterer Geist, der sein Unwesen in Thomas Sharpes gewaltigem Haus treibt. Beide sind jedoch hauptsächlich Computeranimationen und wirken daher alles andere als unheimlich. Auch wenn die Handlung zum Teil nach den typischen Mustern eines Geisterhausfilms oder einer Geisterhausgeschichte verläuft, so besteht der eigentliche Plot aus einer Kriminalgeschichte. Hier bezieht sich del Toro wiederum auf klassische Vorbilder: auf die Werke von Wilkie Collins und Sheridan Le Fanu, die beide unheimliche Kriminalromane schrieben, die man aus heutiger Sicht als Mystery-Thriller bezeichnen könnte.

All dies ist natürlich nett gemeint und auch recht gut umgesetzt. Vor allem das prächtige Farbenspiel, das sich auf die Horrorfilme der 60er Jahre bezieht und vor allem am Anfang des Films hervorsticht, ist ein rechter Augenschmaus. Das Problem jedoch ist, dass der Film nie so etwas wie Gänsehaut hervorruft. In dieser Hinsicht ist „Crimson Peak“ ein wahrer Rohrkrepierer. Del Toro konzentrierte sich so sehr auf die ästhetische Umsetzung, dass er vergaß, seinem Film etwas zu geben, dass den Zuschauer zum Gruseln bringt. Schuld daran sind auch oder vor allem (wie bereits bemerkt) die CGI-Geister, die so unecht wirken, dass sie fast schon langweilig sind. Nur dann, wenn im Hintergrund Monsterdarsteller Doug Jones in merkwürdigen Bewegungen durchs Bild gleitet, kommt ein wenig Freude auf.

Im Groben und Ganzen aber verfehlte del Toro das Ziel, einen unheimlichen Gruselfilm zu drehen. Und es stellt sich wirklich die Frage, wieso er dafür ein so hohes Budget benötigte. Mario Bava oder Terence Fisher, Regisseure, auf die er sich ja bezieht, schafften dasselbe um ein Vielfaches besser und mit einem viel kleineren, ja geradezu winzigen Budget.

 

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Blutige Schatten CoverEin Haus, in dem es tatsächlich spukt? Das Martenshaus gilt als Monster unter den Spukhäusern. Als eine Gruppe Parapsychologen den unheimlichen Gerüchten, die sich um dieses Gebäude ranken, nachgehen möchte, kommt es zur Katastrophe: Zwei Tote und eine vermisste Person. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Wenige Tage später sucht der bekannte Grenzwissenschaftler Frederic Tubb zusammen mit seinem Team das Haus auf, um den sonderbaren Zwischenfall zu untersuchen. Bereits in der ersten Nacht ereignen sich unerklärliche Dinge. Und schon bald wünscht sich Tubb, das Haus nie betreten zu haben…

CoverDasBoeseDas Einsame Haus steht auf einer kleinen Insel vor der Küstenstadt Belsen. Eine 200 Meter lange Brücke verbindet die Insel mit dem Festland. Bei Flut ist das Haus vom Festland vollkommen getrennt. Seit 20 Jahren steht das Gebäude leer. Mira sieht darin einen geeigneten Ort für ihre Uni-Abschlussfeier. Zusammen mit ihren Freunden plant sie, eine Nacht dort zu verbringen. Zunächst scheint alles in Ordnung zu sein. Doch dann kommt die Flut. Und das Grauen beginnt …

CoverAngstDas alte Firmengebäude steht seit Jahren leer. Anfang der 70er Jahre drehte dort ein Mitarbeiter durch und ermordete mehrere seiner Kollegen. Der exzentrische Psychologieprofessor Jean Kalat sieht in dem Haus einen geeigneten Ort für sein Experiment. Er möchte den Gerüchten nachgehen, die besagen, dass es in dem Gebäude spukt. Zusammen mit seiner Assistentin Ellen und einer Handvoll Studenten verbringt er eine Nacht darin. – Der Aufenthalt wird zum Horrortrip.

DarkmooreCoverNeu-Seite001Darkmoore, eine Kleinstadt in Devonshire, wird von einer unheimlichen Mordserie heimgesucht. Der Schriftsteller Jeff Cooper zieht zusammen mit seiner Frau Linda in den Ort, um in dem Haus von Jeffs verstorbenen Onkel zu wohnen. Jeff hofft, dort ungestört an seinem neuen Roman arbeiten zu können. Doch kaum sind Jeff und Linda eingezogen, als sie auf Aufzeichnungen seines Onkels stoßen, in denen er darauf hinweist, dass die Morde etwas mit einem sonderbaren Wesen zu tun haben, das in den tiefen Wäldern haust, die sich um Darkmoore herum ausbreiten. Fasziniert von den Notizen seines Onkels, beginnt Jeff selbst Nachforschungen anzustellen. Während die Polizei glaubt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein, stößt Jeff auf immer rätselhaftere Hinweise über die Natur des Mörders …

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thenunposterNun muss ich doch etwas weiter ausholen. „The Nun“ (La Monja) ist ein spanischer Horrorfilm aus dem Jahre 2005. Produziert wurde der Film von Brian Yuzna, einem der bekanntesten Produzenten und Regisseure in Sachen Trash-Filme. Yuzna wurde durch „Re-Animator“ (1985), eine freie Adaption von H. P. Lovecrafts gleichnamiger Erzählung, weltbekannt. Seine einzige Big Budget-Produktion war eine Koproduktion zusammen mit Walt Disney mit dem Titel „Liebling, wir haben die Kinder geschrumpft“ (1989). Danach begab er sich wieder zurück in die Gefielde des Low-Budget-Kinos.

Als Ende der 90er Jahre die Hollywoodkrise ihren Anfang nahm, sahen viele Produktionsstätten außerhalb der USA ihre Chance gekommen. So auch die spanische Produktionsfirma Filmax. Diese begann ab ca. 2000 mit der Wiederbelebung des spanischen Horrorfilms, dessen klassische Phase in den 60er und 70er Jahren gewesen war. Mit großem Erfolg. Zwei der bekanntesten Filme, die innerhalb dieser neuen Phase entstanden, waren „Rec“ (2007) und „Das Waisenhaus“ (2007).

Brian Yuzna kam ebenfalls im Jahr 2000 ins Spiel, als er die Produktionsfirma Fantastic Factory gründete, deren Ziel es war, auf möglichst kostengünstige Weise Horrorfilme herzustellen. Den Anfang nahm die Comicadaption „Faust“ (2001), gefolgt von etwa zehn weiteren Filmen, bevor die Firma ihre Pforten wieder schloß. Da mittlerweile auch die Homepage der Firma verschwunden ist, ist anzunehmen, dass die Firma tatsächlich nicht mehr existiert.

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So viel zum Thema Weihwasser; Szenenfoto „The Nun“ (Copyright: Filmax/Fantastc Factory)

Aus der Endphase dieser Firma stammte der Film „The Nun“ (2005). Und wie der Titel bereits verrät, handelt die Geschichte von einer Nonne. Ihr Name lautet passenderweise Schwester Ursula. Es handelt sich um eine sadistische Person, die die Schülerinnen, die ihr anvertraut sind, gerne foltert. Doch eines Tages rächen sich die Klassenkameradinnen an ihr, was ihr gar nicht gut bekommt. 30 Jahre später wird eine der damaligen Schülerinnen brutal ermordet. Es folgen weitere Todesfälle. Schließlich fliegt die Tochter eines der Opfer mit ihren Freunden nach Spanien, um zu klären, was damals wirklich geschehen ist. Doch das Kloster ist seit den 80er Jahren geschlossen. Aber irgendetwas scheint darin noch immer umzugehen.

„The Nun“ ist eine überaus gelungene Mischung aus Trash und Horror. Überraschend ist die tolle Optik, die Regisseur Luis de la Madrid in seinem Debut kreiert. Elegante Kamerafahrten, satte, düstere Farben, eine sehr gute Beleuchtung. Auch die Schauspieler sind voll bei der Sache. Insgesamt schafft der Film eine dichte, bedrohliche Atmosphäre und erzeugt dadurch Spannung pur. Leider geizte man etwas mit dem Humor, sodass man auf schwarzhumorige oder ironische Seitenhiebe vergeblich wartet.

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Schwester Ursula kommt nicht zum Kaffeeklatsch; „The Nun“ (Copyright: Filmax/Fantastic Factory).

In der Tat nimmt sich der Film selbst zu ernst. Vielleicht hatte Regisseur Madrid auch Bammel davor, es sich mit den Produzenten zu verscherzen. Jedenfalls wirkt dadurch die Figur der Nonne unfreiwillig komisch, sodass dadurch dann doch wieder ein gewisser Spaßfaktor aufkommt. Die Effekte, die bewirken, dass die böse Schwester Ursula durch die Luft schwebt oder sich von hinten an ihre Opfer heranschleicht, sind wirklich gelungen. Und wenn Schwester Ursula dann noch ihre Dämonenfratze zeigt, sind alle Zuschauer voll auf ihrer Seite.

Natürlich finden sich in „The Nun“ auch so manche Logiklöcher. Diese stören seltsamerweise nicht weiter. Was dann aber doch enttäuscht, ist das Ende. Dieses wirkt wie eine Spaßbremse, rückt es doch alle Zwischenfälle in ein völlig anderes Licht. Insgesamt aber ist „The Nun“ ein sehenswerter Horrorfilm aus Spanien. Luis de la Madrid scheint die Arbeit als Regisseur dennoch nicht wirklich gefallen zu haben. Nach „The Nun“ kehrte er zu seinem eigentlichen Beruf zurück und ist seitdem wieder als Cutter tätig.

 

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Geisterhäuser sind nicht nur im Film wieder populär, sondern auch als Roman. Wer Lust auf richtige Gänsehaut hat, der ist bei den e-Books von Carl Denning bestens aufgehoben. Als Beispiele hier die Geisterhaus-Trilogie, bestehend aus drei unabhängigen Romanen, die in verschiedenen Häusern spielen, in denen es umgeht:

Blutige Schatten CoverBlutige Schatten

Ein Haus, in dem es tatsächlich spukt? Das Martenshaus gilt als Monster unter den Spukhäusern. Als eine Gruppe Parapsychologen den unheimlichen Gerüchten, die sich um dieses Gebäude ranken, nachgehen möchte, kommt es zur Katastrophe: Zwei Tote und eine vermisste Person. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Wenige Tage später sucht der bekannte Grenzwissenschaftler Frederic Tubb zusammen mit seinem Team das Haus auf, um den sonderbaren Zwischenfall zu untersuchen. Bereits in der ersten Nacht ereignen sich unerklärliche Dinge. Und schon bald wünscht sich Tubb, das Haus nie betreten zu haben…

„Spannend bis zum Schluss.“ (Lesermeinung auf amazon)

„Ich konnte es nicht aus der Hand legen.“ (Lesermeinung auf amazon)

CoverDasBoeseDas Böse

Das Einsame Haus steht auf einer kleinen Insel vor der Küstenstadt Belsen. Eine 200 Meter lange Brücke verbindet die Insel mit dem Festland. Bei Flut ist das Haus vom Festland vollkommen getrennt. Seit 20 Jahren steht das Gebäude leer. Mira sieht darin einen geeigneten Ort für ihre Uni-Abschlussfeier. Zusammen mit ihren Freunden plant sie, eine Nacht dort zu verbringen. Zunächst scheint alles in Ordnung zu sein. Doch dann kommt die Flut. Und das Grauen beginnt …

„Ein toller Schreibstil, der einen das Buch nicht aus den Händen legen lässt.“ (Lesermeinung auf amazon)

CoverAngstAngst

Das alte Firmengebäude steht seit Jahren leer. Anfang der 70er Jahre drehte dort ein Mitarbeiter durch und ermordete mehrere seiner Kollegen. Der exzentrische Psychologieprofessor Jean Kalat sieht in dem Haus einen geeigneten Ort für sein Experiment. Er möchte den Gerüchten nachgehen, die besagen, dass es in dem Gebäude spukt. Zusammen mit seiner Assistentin Ellen und einer Handvoll Studenten verbringt er eine Nacht darin. – Der Aufenthalt wird zum Horrortrip.

„Das perfekte Buch für einen Gruselabend!“ (Lesermeinung auf amazon)

Alle drei Romane exklusiv als e-Book in der Edition FILM und BUCH.

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