Fubs Klassikbox: Dr. Goldfoot und seine Bikini-Maschine (1965)

Dr. Goldfoot (Vincent Price) in seinem Labor; „Dr. Goldfoot and his Bikini-Machine“ (1965); © MGM

„Dr. Goldfoot und seine Bikini-Maschine“ gilt längst als Kultfilm. Zugleich handelt es sich um einen der teuersten Filme, den die auf B-Picture spezialisierte Produktionsfirma American International Pictures auf die Leinwand gebracht hat. Grund dafür war, dass an Originalschauplätzen in San Francisco gedreht wurde.

Es geht um den größenwahnsinnigen Dr. Goldfoot, der eine Maschine erschaffen hat, die hübsche Roboterfauen in goldenen Bikinis produziert. Diese lässt er auf die reichsten Männer der Welt los, um ihnen ihr Vermögen wegzunehmen. Doch immer wieder durchkreuzt der trottelige Agent Craig Gamble seinen Plan …

„Dr. Goldfoot und seine Bikini-Maschine“ gehört zu den absolut besten James Bond-Persiflagen, die es gibt. Ausnahmsweise waren sogar die damaligen Kritiker von dem Film begeistert, die sonst um AIP immer einen Bogen machten, denn die diversen Gags und die skurrilen Ideen verleihen „Dr. Goldfoot“ einen solchen Schwung, der einen regelrecht mitreißt.

Vincent Price als verrückter Wissenschaftler ist einfach herrlich, nicht weniger Frankie Avalon als tollpatschiger Agent – und nicht zu vergessen die Bikini-Frauen, bei denen es sich größtenteils um Models bzw. Playmates handelte. Der ganze Spaß kostete dem Studio damals über eine Millionen Dollar, was für AIP eine enorme Summe war, denn in der Regel lag das Budget für die jeweiligen Produktionen weit unterhalb dieser Summe – die beiden Produzenten James H. Nicholson und Samuel Z. Arkoff verfolgten dasselbe Konzept wie Roger Corman und waren dabei ungefähr genau so erfolgreich wie der Kult-Filmemacher.

Titelsequenz von „Dr. Goldfoot“; © MGM

Wie gesagt, lagen die Kosten deswegen so hoch, da nicht nur im Studio, sondern vor Ort gedreht wurde. Allein an der finalen Verfolgungsjagd wurde fast ein ganzes Monat gearbeitet. Doch die Mühe hat sich gelohnt, denn der Film wurde vor allem in Europa zu einem großen Erfolg. Übrigens wurde der Film in England unter dem Titel „Dr. G. and his Bikini-Machine“ vermarktet, da AIP befürchtete, dass die Produzenten von James Bond sie aufgrund der Namensähnlichkeit zu „Goldfinger“, der ein Jahr zuvor in die Kinos kam, verklagen könnten.

Dr. Goldfoot und seine Bikini-Maschine (OT: Dr. Goldfoot and his Bikini-Machine). Regie: Norman Taurog. Drehbuch: Robert Kaufman, Produktion: James H. Nicholson, Samuel Z. Arkoff, Darsteller: Vincent Price, Frankie Avalon, Dwayne Hickman, Susan Hart. USA 1965

 

FuBs Klassikbox: Jenny – Rendezvouz mit einer Toten (1948)

„Ich komm aus der Unendlichkeit, ich geh in die Unendlichkeit“; „Portait of Jenny“ (1948)

In Deutschland kaum bekannt, zählt „Portait of Jenny“ in den USA zu den Filmklassikern. Wie bei so vielen Klassikern, so war der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert Nathan (1894 – 1985) zunächst kein Erfolg beschienen. Mit den Jahren jedoch erlangte „Jenny – Rendezvouz mit einer Toten“ immer größere Beliebtheit. Heute zählt das American Film Institute das Drama zu den zehn besten Fantasyfilmen.

Es geht um den erfolglosen Maler Eben Adams, der eines Tages in einem Park auf ein Mädchen namens Jenny trifft. Doch genauso plötzlich wie sie erschienen ist, ist sie auch schon wieder verschwunden. Wenige Tage später trifft er sie erneut, allerdings ist sie da älter. Schließlich taucht sie als junge Frau auf. Ihre außergewöhnliche Schönheit und ihre sonderbare Traurigkeit bringen Eben dazu, von ihr ein Porträt anzufertigen. Doch wer ist Jenny? Eben versucht das Geheimnis zu lösen …

Vom Erfolg des Fantasy-Dramas „The Ghost and Mrs. Muir“ (1947) animiert, suchte Produzent David O. Selznick nach einem ähnlichen Stoff, um dadurch die Kinokassen zum klingen zu bringen. Wahrscheinlich bedingt durch das schlechte Marketing wurde „Portrait of Jenny“ jedoch ein Flop – trotz Starbesetzung. Den Maler Eben Adams spielt Joseph Cotten, Jenny wird von Jennifer Jones dargestellt, als Kunsthändlerin tritt Ethel Barrymore auf. Regie führte William Dieterle, der vor allem für seine hervorragenden Noir-Filme bekannt war. Nichtzuletzt verfasste der mit Thomas Mann befreundete Autor Ben Hecht das Drehbuch.

Nicht bewegen: Eben Adams erschafft das Gemälde; „Portrait of Jenny“ (1948)

Bei den Oscarverleihungen 1949 erhielt der Film den Oscar für die besten Spezialeffekte und war für die beste Kameraarbeit nominiert worden. Das Besondere an dem Film ist, dass das Finale in gespenstischen Grüntönen koloriert wurde, der übrige Film ist in schwarzweiß. Besonders die außergewöhnlichen Farbsequenzen machten die Produktion für die damalige Zeit ziemlich teuer: etwa vier Millionen Dollar. Wer die sich verändernden Wolkenformationen im Finale genau ansieht, wird feststellen, dass er diese in einem anderen Film schon mal gesehen hat. Und ja, Regisseur Richard Kelly zeigt ganz ähnliche Gebilde in seinem Klassiker „Donnie Darko“ (2001).

„Jenny – Rendezvouz mit einer Toten“ ist eine wundervolle Mischung aus Drama, Mystery und Liebesfilm, der noch lange nachwirkt. Schon allein die tolle Optik macht den Film sehenswert – die Aufnahmen des winterlichen New York sind einfach wunderschön. Das Gemälde von Jenny hängte sich Produzent Selznick übrigens nach den Dreharbeiten in seinem Wohnzimmer auf.

Jenny – Rendezvouz mit einer Toten (OT: Portait of Jenny). Regie: William Dieterle, Drehbuch: Ben Hecht, Produktion: David O. Selznick, Darsteller: Joseph Cotton, Jennifer Jones, Ethel Barrymore. USA 1948

FuBs Klassikbox: Wer den Wind sät (1960)

Anwalt Drummond (Spencer Tracy) und Matthew Brady (Frederic March) vor Gericht; „Inherit the Wind“ (1960); © MGM

Eigentlich hätte der Film heute gedreht werden müssen, passt er doch hervorragend in unsere Zeit. „Wer den Wind sät“ basiert zum einen auf einem Theaterstück von Jerome Lawrence und Robert E. Lee, zum anderen auf einem tatsächlichen Gerichtsfall aus dem Jahr 1925, dem sog. Affenprozess, in dem ein Lehrer angeklagt wurde, da er seinen Schülern die Entwicklungstheorie Charles Darwins beigebracht hat. Stanley Kramer führte Regie.

Der Film handelt von Bertram T. Cates, der in dem kleinen Ort Hillsboro als Lehrer tätig ist. Er wird kurzerhand angeklagt, da er im Biologieunterricht seinen Schülern beigebracht hat, dass der Mensch vom Affen abstammt. In Hillboro jedoch denken die Leute anders, sie sind fest davon überzeugt, dass Gott den Menschen erschaffen hat und die Entwicklungstheorie Teufelszeug ist. Die Bewohner ändern kein bisschen ihre Meinung, obwohl ganz Amerika sich lustig über sie macht.

Daher wird Henry Drummond als Bertrams Anwalt engagiert, um ihn zu verteidigen. Als Ankläger kommt Matthew Harrison Brady nach Hillboro, ein erzkonservativer Mann, der nicht nur nichts anderes als seine eigene Meinung gelten lässt, sondern auch streng nach dem Wort der Bibel lebt. Was sich aus dieser Ausgangssituation ergibt, ist der wohl spannendste und großartigste Schlagabtausch der Filmgeschichte.

„Wer den Wind sät“ erhielt damals nicht nur den Silbernen Bären, sondern auch den Publikumspreis bei der Berlinale und war für vier Oscars nominiert. Der Film ist das, was man anspruchsvolles Unterhaltungskino bezeichnet und präsentiert zugleich Schauspielkunst und fein geschliffene Dialoge in höchster Perfektion. Es geht nicht nur um die Gegenüberstellung zwischen Religion und Wissenschaft, sondern auch um die Dummheit der Menschen.

In dieser Hinsicht ist „Wer den Wind sät“ nicht nur ein faszinierender Gerichtsfilm, sondern zugleich eine hervorragende Satire, macht er sich doch auf köstliche Weise lustig über Kleingeistigkeit und Intoleranz, also genau diese zwei Aspekte, die heute leider vielerorts Gang und Gäbe sind.

Heute scheitert eine Diskussion in vielen Fällen daran, da die jeweiligen Gegenseiten überhaupt nicht mehr gewillt sind, dem jeweils anderen zuzuhören, sondern es wird „gecancelt“, aus Angst, sich anderen Argumenten stellen zu müssen.  Genau das zeigt bereits „Wer den Wind sät“, indem die intoleranten Ankläger keine Argumentation zulassen, damit bloß nicht das eigene kleine Weltbild in Gefahr gerät. Dennoch versucht Drummond, den Lehrer weiter zu verteidigen.

„Wer den Wind sät“ ist ein schlicht und ergreifend großartiger Film, der Vieles vorwegnimmt, was heute leider allzu aktuell ist. Vielleicht aber ist er auch deshalb aktuell, da sich die Menschen im Grunde genommen nie geändert haben.

Wer den Wind sät (OT: Inherit the Wind). Regie u. Produktion: Stanley Kramer, Darsteller: Spencer Tracy, Frederic March, Gene Kelly, Dick York, Donna Anderson. USA 1960

 

FuBs Klassikbox: Die Piratenkönigin (1951)

Gleich am Anfang feuern die Kanonen; „Die Piratenkönigin“ (1951); © 20th Century Fox

So ziemlich alles, was Regisseur Jacques Tourneur anpackte, wurde zum Klassiker. Egal, ob es sich um den Noir-Thriller „Blondes Gift“ handelt oder die Horrorfilme „Katzenmenschen“, „Ich folgte einem Zombie“ und „Night of the Demon“, die Filme entwickelten sich nicht nur zu Kassenschlagern, sondern gingen in die Filmgeschichte ein. Doch war Tourneur nicht nur im Thriller- und Horrorgenre beheimatet, sondern drehte auch Western und den Abenteuerfilm „Die Piratenkönigin“ (Anne of the Indies). Mit letzterem setzte er ebenfalls einen Meilenstein im Filmschaffen.

Denn „Die Piratenkönigin“ ist einer der ersten Abenteuer- bzw. Piratenfilme, in der eine Frau die Hauptrolle hat. Schauspielerin Jean Peters spielt Anne Providence, Kapitänin eines Piratenschiffs, das von der englischen Flotte gejagt wird. Eines Tages versenken Anne und ihre Mannschaft ein englisches Kriegsschiff. Mit an Bord ist der Franzose Pierre LaRochelle, der als Gefangener nach Großbritannien gebracht werden sollte. Anne, die Gefallen an La Rochelle findet, setzt ihn als Ersten Maat ein – obwohl ihr Arzt sie vor dem Mann warnt. Doch das Schicksal nimmt seinen genauso abenteuerlichen wie dramatischen Lauf …

Kanonendonner, wilde Gefechte und jede Menge Seemannsflüche, „Die Piratenkönigin“ zählt zu den aufregendsten Piratenfilmen Hollywoods. Jede Menge Action, eine überaus spannende Handlung und eine wunderbare Vielfalt an rauen Gesellen machen Tourneurs Seeabenteuer zu einem echten Filmereignis, bei dem sich die dramatischen und aufregenden Ereignisse die Klinke in die Hand geben, sodass der Film alles kennt, außer einer ruhigen Minute.

Anne Providence (Jean Peters) baum Hauen und Stechen; „Die Piratenkönigin“ (1951); © 20th Century Fox

Bereits 1947 begannen die ersten Drehbuchentwürfe, die auf einer Erzählung von Herbert Sass basiert. Sass selbst sollte ein Skript entwerfen, doch landete dieses erst einmal in der Schublade. Erst wenige Jahre später wurde das Projekt wieder aufgenommen, doch Sass‘ Konzept, das sich stark an der tatsächlichen Geschichte von Anne Bonny orientierte, wurde so sehr verändert, dass außer dem Vornamen der Piratenkapitänin nichts mehr übrig blieb. 1951 kam der Film schließlich in die Kinos und machte Jean Peters endgültig zum Star.

Wie vorhin erwähnt, lehnt sich die Figur Anne Providence an der tatsächlichen Piratenkapitänin Anne Bonny (1698 – 1782) an, die damals die Meere unsicher gemacht hatte und zusammen mit ihrer „Kollegin“ Mary Read für jede Menge Angst und Schrecken sorgte. Sie wurde gefangengenommen und entkam nur knapp dem Galgen. Später heiratete sie und lebte in einer Stadt in South Carolina.

1995 versuchte man eine Art Remake unter dem Titel „Die Piratenbraut“, doch heißt hier die Kapitänin Morgan Adams. Während Tourneurs Film zum Kassenschlager wurde, entwickelte sich „Die Piratenbraut“ zum größten Flop der Filmgeschichte.

Die Piratenkönigin (OT: Anne of the Indies). Regie: Jacques Tourneur, Drehbuch: Arthur Caesar, Philip Dunne, Produktion: George Jessel, Darsteller: Jean Peters, Louis Jordan, Thomas Gomez, Herbert Marshall. USA 1951

FuBs Klassikbox: Ladykillers (1955)

In „guter“ Gesellschaft; „Ladykilles (1955); © Arthouse

Man nehme eine alte, allein stehende Frau und eine Gruppe Verbrecher, die eine Wohnung im oberen Stock mieten. Mit dem Film „Ladykillers“ schuf Regisseur Alexander Mackendrick einen Meilenstein des schwarzen Humors.

Es geht um Mrs. Wilberforce, die eines Tages unerwarteten Besuch erhält. Ein gewisser Professor Marcus fragt, ob er zusammen mit seinem Streicherquartett die Wohnung im oberen Stock mieten dürfe, um dort für ihre Auftritte zu üben. Mrs. Wilberforce hat keine Ahnung, dass die Männer alles andere als Musiker sind. Denn der Psychopath Prof. Marcus und seine „Freunde“ planen, einen Geldtransporter auszurauben. Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind längst zum Klassiker des britschen Humors geworden.

Für die damals 77-jährige Katie Johnson, die Mrs. Wilberforce spielt, war dies die erste Hauptrolle überhaupt. Bis dahin hatte sie ihr Leben als Schauspielerin mit Nebenrollen verbracht. Ihre Darstellung der zierlichen, alten Dame, die nicht glaubt, dass unter ihrem Dach Verbrecher der übelsten Sorte leben, ist und bleibt unvergesslich.

Nicht weniger unvergesslich ist das Ensemble, aus dem sich die Bande zusammenfügt: Alec Guinnes als Professor Marcus ist einfach einzigartig. Kein anderer Schauspieler kam bisher auf dieses Niveau, gekonnt überspitzt und ironisch zugleich einen wirklich gruseligen Psychopathen darzustellen. Ihm zur Seite stehen Herbert Lom, Cecil Parker, Peter Sellers und Danny Green.

Die Spannung und der Witz ergeben sich daraus, dass die Bande Mrs. Wilberforce ermorden möchte, da sie das gestohlene Geld ohne wenn und aber zur Polizei bringen möchte. Doch bei den Versuchen, die Tat umzusetzen, verzweifeln die Verbrecher mehr und mehr, was dazu führt, dass sie sich untereinander nicht mehr vertrauen. Jeder möchte das Geld ganz für sich behalten, während die Polizei glaubt, dass sich Mrs. Wilberforce alles nur einbildet.

Prof. Marcus und sein Streichquartett; „Ladykilles“ (1955); © Arthouse

Wer einmal „Ladykillers“ gesehen hat, behält diesen Film für ewig im Kopf. Diese wunderbaren und nicht weniger großartigen schauspielerischen Leistungen der Darsteller suchen bis heute ihresgleichen. Es ist jedes Mal von neuem ein wahrer Genuss, das Spiel zu beobachten. Dabei ist der Film genauso für Krimi- als auch für Komödienfans ein Fest, denn die Handlung ist genauso spannend wie witzig.

Stets ist da die unheimliche, ja fast schon beklemmende Bedrohung, die von Professor Marcus und seiner Bande ausgeht, doch jedes Mal schleicht sich in diese düstere Szenerie dieser herrliche, teils ironische, teils situationskomische Humor. Wie schon gesagt: „Ladykillers“ ist schlicht und ergreifend ein unvergessliches Filmvergnügen.

Ladykillers (OT: The Ladykillers). Regie: Alexander Mackendrick, Drehbuch: William Rose, Produktion: Michael Balcon, Darsteller: Alec Guinness, Katie Johnson, Herbert Lom, Peter Sellers, Cecil Parker, Danny Green. Englang 1955

FuBs Klassikbox: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (1959)

Die Dinos haben Hunger; „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1959); © 20th Century Fox

„Halt den Mund, Weib, sonst drehen wir die Szene zehn weitere Male!“, soll James Mason zu Arlene Dahl gesagt haben, die während des Drehs auf einem Floß Angst vor dem vielen Wasser bekommen hatte, mit dem die Crew die Schauspieler bespritzte. Die Aufnahme übernahm Regisseur Henry Levin in die Endfassung seines neuesten Films, wobei das, was Mason sagte, natürlich mit einem anderen Satz überspielt wurde.

Mit dem neuesten Film war „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ gemeint. Nach dem Welterfolg von „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1954) zählt Henry Levins Adaption ebenfalls zu den absoluten Klassikern von Jules Verne-Verfilmungen. Auch wenn sich der Film nicht ganz an die literarische Vorlage hält, so ist sie dennoch eine wunderbare Mischung aus Abenteuer- und Science Fiction-Film.

Wohin führt dieser Weg?; „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1959); © 20th Century Fox

Wie der Titel bereits sagt, geht es um eine Expedition ins Innere der Erde. Oliver Lindenbrook erhält von seinem Studenten Alec einen Lavastein, in dem sich ein Senkblei befindet. Auf dem Objekt befindet sich eine Botschaft des schwedischen Gelehrten Arne Saknussemm, der vor 300 Jahren spurlos verschwunden ist. Alecs Fund nimmt Lindenbrook zum Anlass, selbst den Mittelpunkt der Erde aufzusuchen. Zusammen mit Alec, der Witwe Carla Goetaborg und dem Isländer Hans machen sie sich auf den Weg …

„Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist überaus spannend in Szene gesetzt und fasziniert jedes Mal aufs Neue mit seinen wundervoll gestalteten Kulissen. Die Salzwüste mit den sonderbaren Wurzeln, die Kristallhöhle oder – am wohl berühmtesten – der Wald aus Riesenpilzen, all das begeistert immer wieder – und natürlich der unterirdische Ozean, auf dem Arlene Dahl ihre Panikattacke bekommen hat (gedreht wurde in einem Pool). Natürlich kommen dabei auch der Humor und die Action nicht zu kurz – hierbei darf man den rollenden Felsen nicht verschweigen, auf den Spielberg später in „Indiana Jones“ nochmals Bezug nahm. Nicht zu vergessen die Leguane, die mit den aufgeklebten Rückenschildern als Dinosaurier herhalten mussten.

Eigentlich hätte der berühmte Schauspieler Clifton Webb die Rolle des Oliver Lindenbrook übernehmen sollen (vom Aussehen her hätte er wunderbar in die Rolle gepasst), doch wurde er kurz vor Beginn der Dreharbeiten schwer krank. Aus dem Grund engagierte Henry Levin James Mason, der zuvor bereits Kapitän Nemo in „20.000 Meilen unter dem Meer“ gespielt hatte und somit bereits Jules Verne-erprobt war. Alec wurde von dem Sänger Pat Boone dargestellt, der damals fast genauso bekannt wie Elvis war. Arlene Dahl, die Carla Goetaborg spielt, galt damals als eine der schönsten Frauen. Der schwedische Zehnkämpfer Peter Ronson spielte den Isländer Hans – es war sein einziger Ausflug ins Filmgeschäft. Trotz weiterer Rollenangebote konzentrierte er sich danach wieder auf den Sport. Nicht vergessen darf man den eigentlichen Star des Films, die Ente Gertrud, die im Roman zwar nicht vorkommt, aber für viele heitere Momente sorgt.

„Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ wurde wie auch schon „20.000 Meilen unter dem Meer“ zu einem Riesenerfolg. Zudem war er mehrfach für den Oscar nominiert, erhielt jedoch keine der Trophäen.

Horror de Luxe: The Asphyx (1972)

Cunningham (Robert Stevens) und sein Adoptivsohn Giles (Robert Powell) beim Experiment. „The Asphyx“ (1972); © Ostalgica/BBC

Die Hammer-Film-Productions waren gerade im Niedergang, als es David Leans Kameramännern einfiel, einen Horrorfilm im Stil von Hammer zu kreieren. Das Ergebnis war die außergewöhnliche Produktion „The Asphyx“, in England ein Klassiker, in Deutschland so gut wie unbekannt.

Der Film handelt von Sir Hugo Cummingham, der Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Kamera herumexperimentiert. Er ist Mitglied einer parapsychologischen Gesellschaft, die das Übernatürliche wissenschaftlich erfassen möchte. Auf mehreren seiner Fotos, auf denen sterbende Menschen zu sehen sind, entdeckt Cummingham einen sonderbaren dunklen Fleck. Sofort ist das makabre Interesse des Hobby-Wissenschaftlers geweckt und er beschließt, weitere Fotos von Menschen zu machen, die gerade im Sterben liegen.

Als er eine Hinrichtung filmt, kommt es zu einem unheimlichen Zwischenfall. Durch den Lichtverstärker, den Cummingham benutzt, ist plötzlich ein unheimliches Wesen zu sehen, das sich dem Verurteilten nähern möchte. Cummingham kommt auf die Idee, bei der nächsten Gelegenheit, ein solches Wesen zu fangen. Doch hat er nicht mit den Konsequenzen gerechnet, die seine Aktion mit sich bringt …

„The Asphyx“ ist ein unglaublich origineller Film, der in gewisser Weise Steampunk mit den Elementen des Gothic Horror mischt. Dabei schreitet die Handlung rasant voran, ein Zwischenfall folgt dem nächsten – und parallel dazu nimmt ein weiteres, damit verbundenes Drama seinen unheilvollen Lauf: denn Cunningham zerstört durch seine Experimente mehr und mehr das Glück seiner Familie.

Sowohl Peter Newbrook, der Regie führte, als auch Freddie Young, der hinter der Kamera stand, gehörten zur Stammcrew des berühmten Regisseurs David Lean. Was beide dazu gebracht hat, gemeinsam einen Horrorfilm zu drehen, sei einmal dahingestellt. Das Ergebnis lässt sich allerdings sehen. Die ungewöhnliche Thematik des Films umgibt die Handlung mit einem morbid-düsteren Unterton.

Nicht, dass der Film brutal wäre. Es geht um das Spiel mit grundlegenden moralischen Empfindungen und um die Diskussion um moralische Werte an sich. Was darf man, was nicht – im postmodernen Horrorkino rückte diese Fragestellung und ihre unterschiedliche Betrachtungsweise ins Zentrum der Handlung. So auch bei „The Asphyx“. Zwar ist es bei Cummingham zunächst rein wissenschaftliche Neugier, mit der er sein Handeln rechtfertigt, doch auch in der Wissenschaft stellt sich die oben genannte moralische Frage.

„The Asphyx“ wird dadurch zu einem überraschend tiefgründigen Film, der diese Tiefe mit einer überaus unterhaltsamen und spannenden Handlung verbindet. Erst 1988 kam der Film in Deutschland auf Video heraus. Kurz: sehr sehenswert.

Die Klunkerecke: The Amityville Horror (1979)

Das berühmte Spukhaus wartet auf seine neuen Bewohner; „The Amityville Horror“ (1979); © MGM

Bis heute zählt das Haus in Amityville zu den bekanntesten Spukhäusern der USA. Ob es dort tatsächlich umgeht, ist eine andere Frage. Die derzeitigen Bewohner beschweren sich weniger über Spukerscheinungen als viel mehr über die vielen lästigen Touristen, die das Haus aufsuchen.

1974 tötete dort Ronald DeFeo seine Eltern und seine vier Geschwister. Der Fall gilt bis heute als ungeklärt und noch immer gehen (Hobby-)Journalisten und Ermittler der Sache nach. DeFeo selbst, der für seine Tat eine lebenslängliche Freiheitsstrafe erhalten hat, machte immer wieder andere Aussagen über die Schreckensnacht in dem Haus. Behauptete er zunächst, dass ihn Stimmen dazu gebracht hätten, sagte er später aus, dass seine Mutter für die Morde verantwortlich sei.

Etwa ein Jahr später zog die Familie Lutz in das Haus ein, nur um es wenige Wochen später wieder zu verlassen, mit der Behauptung, dass es dort spuke. In Interviews erzählten sie von den unheimlichen Vorkommnissen in dem Haus. Skeptiker nehmen bis heute an, dass das Ehepaar sich beim Kauf des Hauses finanziell übernommen habe und daher die Geschichte mit dem Spuk erfand.

Wie dem auch sei, für Hollywood war der Stoff ein gefundenes Fressen, besonders da zuvor das Buch „The Amityville Horror“ der Journalistin Jay Anson ein wahrer Bestseller geworden war. Die auf Trash- und Horrorfilme spezialisierte Firma American International Pictures erstand die Rechte und drehte mit James Brolin, Margot Kidder und Rod Steiger in den Hauptrollen einen Film, der bis heute in die Riege der erfolgreichsten Horrorfilme gehört. Die Produktionskosten betrugen 4,7 Millionen Dollar, die Einnahmen lagen bei über 86 Millionen Dollar.

Der Film erzählt im Grunde genommen das nach, was die Familie Lutz an unheimlichen Vorkommnissen geschildert hat. Kaum sind George und Kathleen Lutz mit ihren Kindern in das Haus eingezogen, ereignen sich schon die seltsamsten Dinge. Tochter Amy behauptet, dass in dem Haus ein Mädchen wohne, George verhält sich von Tag zu Tag eigenartiger und aggressiver. Jede Nacht um genau 3:15 Uhr wacht er auf – der Zeitpunkt der Morde.

George (James Brolin) und Kathleen (Margot Kidder) vor ihrem neuen Haus; „The Amityville Horror“ (1979); © MGM

„The Amityville Horror“ ist ein hervorragend gespielter und spannender Gruselfilm, der sich zum einen an den klassischen Spukhausgeschichten orientiert, andererseits die durch „Der Exorzist“ (1973) eingeleitete Okkult-Welle aufgreift. Dadurch entsteht eine recht dichte und bedrohliche Atmosphäre, die den ganzen Film über anhält. Die seit 2015 erhältliche ungeschnittene 114-Minuten-Fassung weist ein paar unglückliche Schnitte auf, sodass man hin und wieder ein bisschen verwirrt dem Geschehen folgt, doch die ursprüngliche Kinofassung hat bis heute nichts von ihrer Beklemmung und ihrem Grusel verloren.

Der Film brachte es auf 12 Sequels und einem Prequel sowie einem Remake. Von den Sequels sind jedoch gerade mal Teil 2 und Teil 3 ansehbar, danach werden die Filme von Mal zu Mal schlechter. Das Remake besitzt zwar nicht den Charme des Originals, ist aber dennoch ein recht netter und spannender Horrorfilm.

FuBs Klassikbox: Flucht ins 23. Jahrhundert (1976)

Logan 5 (Michael York) und Jessica 6 (Jenny Agutter) auf der Flucht; „Logan’s Run“; © MGM

Eigentlich sollte der Roman „Logan’s Run“ bereits 1969 verfilmt werden. George Pal, der mit Filmen wie „Wenn Welten zusammenstoßen“ (1951) und „Die Zeitmaschine“ (1960) nicht nur extrem erfolgreiche Filme produziert hatte, sondern dadurch auch in die Filmgeschichte einging, hatte die Rechte des Romans der beiden Autoren William F. Nolan und George Clayton Johnson erworben. Allerdings zerstritt er sich mit diversen Drehbuchautoren, die alle die Story anders konzipieren wollten als Pal, sodass das Projekt letztendlich zu den Akten gelegt wurde.

Jahre später erwarb die Produktionsfirma MGM die Rechte, um von der Science Fiction-Welle weiter profitieren zu können. Obwohl sich Roman und Film sehr unterscheiden, ist das Grundthema einer ewig jungen Gesellschaft gleich. Regie führte Michael Anderson, der ein Jahr zuvor mit „Doc Savage – Der Mann aus Bronze“ einen solchen Flop hinlegte, dass sich der oben erwähnte George Pal, der den Film produziert hatte, nach und nach aus dem Filmgeschäft zurückzog.

„Logan’s Run“ oder „Flucht ins 23. Jahrhundert“, wie der deutsche Titel lautet, war ein enormer Erfolg. Bei Kosten von neun Millionen Dollar spielte er 25 Millionen Dollar ein, trotz schlechter Filmkritiken. Die Handlung spielt im Jahr 2274. Nach einer globalen Seuche, welche ein Großteil der Menschheit vernichtet hat, leben die übrigen Menschen in einer mit Glaskuppeln überdachten Stadt. Für alle Belange des Lebens ist bestens gesorgt. Allerdings dürfen die Einwohner nicht älter als 30 Jahre werden. Um dies zu kontrollieren, wird jedem Menschen eine Lebensuhr implantiert, die anfängt zu blinken, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Diese Menschen kommen zur „Erneuerung“ ins sog. Karussell, wo sie während eines Rituals getötet werden. Menschen, die sich diesem Ritual entziehen, werden als Läufer bezeichnet und von den sog. Sandmännern gejagt und getötet. Logan 5 ist ein solcher Sandmann. Ebenso sein Freund Francis 7. Doch als Logan 5 eines Tages ein kreuzförmiges Symbol findet, das der Großcomputer, der die Stadt und das Leben darin steuert, als ein Hinweis auf einen Ort namens Zuflucht identifiziert, gibt er Logan 5 den Auftrag, nach diesem Ort zu suchen. Dabei muss er sich als Läufer tarnen, was wiederum die Sandmänner auf ihn hetzt. Zusammen mit Jessica 6, die Mitglied einer geheimen Gruppe von Läufern ist, versucht Logan 5 nicht nur Die Zuflucht zu finden, sondern auch vor den Sandmännern, allen voran Francis 7, zu entkommen.

Das Ritual der Erneuerung beginnt; „Logan’s Run“ (1976); © MGM

Damals wurde „Logan’s Run“ wegen seiner erstklassigen Kulissen gelobt – sogar die ärgsten Kritiker konnten nicht anders, als diese positiv zu beurteilen. Die Kritiken bezogen sich daher auf den Umstand, dass die Handlung auf Kosten der Action und der Spezialeffekte zu oberflächlich bleibt.

Dennoch greift der Film ein Thema auf, das heute nicht weniger aktuell ist wie damals. Es geht darum, den Tod aus der Gesellschaft auszublenden und darum, ewig jung zu bleiben. Die beiden Autoren Nolan und Johnson betrachteten ihre Idee als eine Art Satire auf die Hippie-Bewegung, die Ende der 60er Jahre voll im Gange war. Der Film geht in dieser Hinsicht einen Schritt weiter, indem er – in Ansätzen – auf das Thema Schönheits-OPs verweist, mit dem sich die Bewohner der Stadt ein anderes Aussehen verschaffen können.

Cover der im Heyne Verlag 1977 erschienenen Übersetzung

Dadurch wirkt der Film nicht weniger aktuell als damals, versuchen doch auch heute mehr und mehr Menschen, sich durch solche OPs zu verändern oder auch zu „verjüngen“. Jugendlichkeit ist sozusagen zum Zwang geworden, der nicht nur von der Werbung propagiert wird, sondern z.B. auch die Voraussetzung für eine erfolgreiche Stellensuche ist. In diesem Sinne ist auch die Gesellschaft in der Zukunftsstadt keineswegs frei, sondern unterliegt einem Zwang, der sogar zu einer Beschränkung ihrer Lebenszeit führt.

„Logan’s Run“ wird damit zum typischen Vertreter der sozialkritischen SF der 70er Jahre und ist aufgrund seines stylischen Designs zugleich ziemlich untypisch dafür. Der Film scheint selbst aus einer eher späteren Zeit zu stammen und man muss sich jedes Mal vergegenwärtigen, dass er im Jahr 1976 produziert wurde. Das macht „Flucht ins 23. Jahrhundert“ zu einem der faszinierendsten Filme der 70er Jahre.

Durch den Erfolg des Films motiviert, schrieben Nolan und Johnson zwei Fortsetzungsromane. Seit dem Jahr 2000 ist immer wieder von einem Remake die Rede, bisher wurde das Projekt jedoch nicht weiterverfolgt.

FuBs Klassikbox: Convoy (1978)

Zwei Trucker nehmen Sheriff Lyle in die Mangel; „Convoy“ (1978); © Weltkino

Regisseur Sam Packinpah war bereits durch seine Drogen- und Alkoholsucht ziemlich angeschlagen, als er mit den Dreharbeiten von „Convoy“ begann. Er brauchte unbedingt einen Kassenschlager, da seine vorangegangenen Filme gefloppt waren. Also wandte er sich dem Genre zu, in dem er sich am besten auskannte, dem Western, nur dass er statt Cowboys auf Pferden Trucker in ihren riesigen Lastwagen auf der Leinwand erscheinen ließ.

Es geht um den Truckfahrer Rubber Duck, der von dem paranoiden Sheriff Lyle jedes Mal verfolgt wird, wenn Rubber Duck durch Arizona fährt. Dieses Mal geht Lyle zuweit, als er den schwarzen Fernfahrer Spider Mike wegen Vagabundierens ins Gefängnis stecken möchte. Angeführt von Rubber Duck schließen sich immer mehr Trucker dem Konvoi an, um gegen die Willkür der Polizei anzukämpfen. Die Polizei aber lässt nicht locker und der Konflikt eskaliert.

Der erhoffte Erfolg stellte sich, trotz zahlreicher schlechter Kritiken, tatsächlich ein. Mit Produktionskosten von 12 Millionen Dollar zählte „Convoy“ damals zu den teuersten Filmen. An den Kinokassen spielte er das Vierfache ein. Dennoch wurde Packinpah nachträglich von dem Projekt ausgeschlossen und verlor auch sämtliche Rechte daran.

Der Grund lag in der ersten Schnittfassung von über 200 Minuten. Die Produktionsfirma war damit alles andere als einverstanden und engagierte einen neuen Cutter, der den Film auf knapp 100 Minuten kürzen sollte. Packinpah fand die geschnittene Fassung schrecklich. Die meisten Kritiker mochten „Convoy“ ebenfalls nicht, da sie mit dem Film nichts anzufangen wussten. Heute sieht dies ganz anders aus. „Convoy“ zählt inzwischen zu den Filmklassikern.

Rubber Duck (Chris Kristofferson) und Melissa (Ali MacGraw); „Convoy“ (1978); © Weltkino

Er ist eine großartige Mischung aus Drama, Actionfilm und Satire, wobei sich die satirischen Elemente auf die Regierung und die Polizei beziehen. Während der Senator von Arizona den Konvoi für Wählerstimmen nutzen möchte, verhält sich die Polizei wie ein Haufen debiler Rassisten. Die Actionsequenzen sind großartig in Szene gesetzt: ob nun ein Truck auf einer Kreuzung umkippt, ob zwei Trucks ein Polizeiauto in die Mangel nehmen oder ob sie eine Kleinstadt zertrümmern, was Packinpah zeigt, ist erstklassiges Actionkino.

Dabei bleibt der Film keineswegs oberflächlich, sondern zeigt anhand des Konflikts, dass es in den USA in Sachen Freiheit und Selbstverwirklichung nicht weit her ist. Die Ideale werden von Regierung und Behörden im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten, nur um ihre Macht zu zeigen. Willkür und Bestechlichkeit ist bei den Beamten an der Tagesordnung. Packinpah stülpt den USA sozusagen das Image eines Entwicklungslandes über. Eine solche Kritik wünscht man sich auch in heutigen Großproduktionen, doch leben wir nun mal in einer Zeit, in der sich niemand mehr etwas traut und alles nur noch auf Kommerz abzielt. Doch eigentlich war es früher nicht anders. Denn auch dieser Kritikpunkt findet sich in „Convoy“ wieder, indem die Medien den Kampf der Trucker gegen den Staat sofort zu Geld machen wollen. Im Grunde genommen hat sich eigentlich gar nichts geändert.