Erschienen: Prähuman Band 20 – Instant Nirvana

Man kann es beinahe schon als ein kleines Jubiläum bezeichnen: der 20. Band der beliebten Reihe „Prähuman“ ist erschienen. Seit dem Jahr 2017 erleben der Grenzwissenschaftler Frederic Tubb und seine beiden Mitarbeiter Maki Asakawa und Hans Schmeißer ein Abenteuer nach einander, wobei jeder Band seinen eigenen Charme besitzt.

Band 20 nun handelt von einem fremden Raumschiff, dass wie aus dem Nichts in den Londoner Hyde Park stürzt, was natürlich unter den Bewohnern Panik auslöst. Da das Militär bei der Untersuchung des Objekts nicht weiterkommt, bittet Major Sam Richards Frederic Tubb und sein Team um Hilfe. Denn etwas hat das Raumschiff mitgebracht, das nun ganz London bedroht. Bizarre Maschinen tauchen auf, die für Chaos und Zerstörung sorgen. Doch nicht nur Englands Hauptstadt, sondern die ganze Menschheit ist bedroht …

Man muss hier wirklich sagen: genial! Band 20 ist zurecht eine Art Jubiläumsband. Denn die Handlung ist komplex, überaus spannend, voller Action und geizt dabei nicht mit originellen und skurrilen Ideen. Natürlich kommt auch der Humor keineswegs zu kurz. Zwar taucht Hans Schmeißer erst im Laufe der Geschichte auf, doch dann hat er wieder jede Menge Sprüche auf Lager. Und – hat Maki Asakawa etwa eine heimliche Liebesbeziehung? Gekonnt fädelt Denning diese Angelenheit in die übrige Geschichte ein, sodass nie Langeweile herrscht.

„Instant Nirvana“ macht von Anfang bis Ende riesigen Spaß. Die Geschichte rast atemlos voran und am Ende freut man sich schon auf Band 21.

Erschienen: Prähuman 18 – Der geheimnisvolle Mr. Bolton

Es ist mal wieder soweit: der 18. Band der außergewöhnlichen Serie „Prähuman“ ist erschienen. Dieses Mal haben es Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer mit einem mysteriösen Magier zu tun.

Harold T. Bolton kennt kaum einer mehr, doch in den 70er und frühen 80er Jahren soll er sehr erfolgreich von einem Auftritt zum nächsten gezogen sein. Nun hat er sich in der Nähe von London in einer riesigen Villa niedergelassen, in der er ausgewählten Gästen seine Zaubertricks vorführt. Doch anscheinend geht dabei nicht alles mit rechten Dingen zu. Denn bei einer dieser Vorstellungen kommt es zu einem rätselhaften Todesfall.

Was ist Illusion, was ist real? Diese Gegenüberstellung zieht sich durch den ganzen 18. Band von „Prähuman“ und sorgt dabei für enorme Spannung und eine dichte, faszinierende Handlung. Der Charakter des Magiers ist vortrefflich rätselhaft gelungen, auch die Beschreibungen der Darbietungen hat etwas düster-geheimnisvolles. Und schon bald ist es Tubb selbst, der in dieses Netz aus Illusion und bloßen Tricks gerät.

Auch dieser Band ist äußerst kurzweilig und es fehlen natürlich auch nicht die für diese Serie so typischen Gags. Die tiefe der Handlung und der Charaktere macht Prähuman 18 zu einem der besten Bände von Carl Dennings Reihe. Eine richtige kleine Perle, die uns da der Autor präsentiert. In diesem Sinne darf man schon gespannt sein, was uns in Band 19 erwarten wird.

Erschienen: Prähuman 17: Die Bestie

Dieses Mal mussten die Leser nicht so lange auf den nächsten „Prähuman“-Band warten. Band 16 erschien vor etwas mehr als einem Monat. Nun ist bereits mit „Die Bestie“ der 17. Band der spannenden und überaus originellen e-Book-Serie am Start.

In „Die Bestie“ kehrt Frederic Tubb zurück in den rätselhaften Ort Darkmoore, wo er vor mehreren Jahren im Markheim-Hospital, einer Klinik für Geisteskranke, eingesperrt worden war. Nun sucht eine riesige Bestie die Wälder von Darkmoore heim. Tubb versucht zusammen mit seinem Team, das Ungeheuer unschädlich zu machen …

Band 17 ist nicht weniger spannend als die vorangegangenen Bände. Man könnte „Die Bestie“ als eine Art Fortsetzung von „Band 10: Fall 01“ bezeichnen, geht es doch u. a. um Tubbs Vergangenheit, genauer gesagt, um sein rätselhaftes Erlebnis, das er 1999 in Darkmoore gehabt hat. Damals behauptete er, einen Werwolf erschossen zu haben, was zugleich der Grund dafür war, weswegen er in die Markheim-Klinik eingeliefert worden war.

In einer parallel verlaufenden Handlung spinnt Denning in Band 17 den Faden ein klein wenig weiter, lässt das damalige Rätsel in einem etwas anderen Licht erscheinen, das mit Sicherheit zu einem weiteren Darkmoore-Fall führen könnte. Hoffentlich, denn der Ort und seine Geschichte ist so mysteriös, dass man gerne mehr darüber lesen möchte. Bereits mit dem Roman „Darkmoore“ hat sich Carl Denning näher mit der kleinen, abgelegenen Stadt genauer beschäftigt. Ebenso natürlich in dem oben erwähnten Band 10.

In „Die Bestie“ geht es um ein kryptzoologisches Rätsel, um eine Kreatur, die es, den Gerüchten und Berichten nach, tatsächlich geben könnte. Die Begegnung mit diesem Ungeheuer ist rasant und dicht geschildert, wobei auch der für die Serie typische Humor nicht zu kurz kommt. Auf diese Weise macht der 17. Band, wie auch die gesamte Serie, richtig Spaß. Schön ist auch, dass die Serie nach Band 20 weitergehen wird. Man darf sich also auf viele weitere Abenteuer mit Frederic Tubb und seinem Team freuen.