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Posts Tagged ‘Action’

Seit Sommer 2017 erscheint die Serie „Prähuman“ in regelmäßigen Abständen als eBook und ist nun schon bei Band sieben angelangt. Dieser Band ist Teil zwei der Doppelfolge „Welt in Gefahr!“ mit dem Titel „Todesobjekt X“.

Zum Inhalt: Todesobjekt X, eine gefährliche Maschine der Prähumanen, bedroht die Menschheit. Tubb und sein Team sind hautnah dabei, als sie vor der Küste Chinas mehrere Kriegsschiffe zerstört. Wenige Tage später sucht das unheimliche Objekt London heim – mit katastrophalen Folgen. Die Funktionsweise dieser Maschine bleibt ein Rätsel. Sicher ist nur, dass von ihr eigenartige Signale ausgehen. Ein solches Signal empfängt die LOGE auch aus Peru. Doch kaum dort angekommen, haben es Frederic Tubb, Maki Asakawa und Hans Schmeißer mit einer noch größeren Gefahr zu tun …

Band zwei setzt fast genau an der Stelle an, an der der erste Teil endet. Tubb und sein Team befinden sich als Gefangene des ominösen Viktor Leng auf dessen Schiff – und es braucht nicht lange, bis auch schon eine aufregende Situation der anderen folgt. Denn Teil zwei ist wieder einmal eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, SF und Fantasy. Vom Chinesischen Meer über London bis nach Peru erstreckt sich diesmal das Abenteuer des Teams um Frederic Tubb. Und erneut mischt Denning dabei Fakten und Theorien mit einer phantastischen Story.

Noch immer ist Maki Asakawas Schwester Yui verschwunden, was die Suche nach X auf zwei Ebenen verlaufen lässt: zum einen der Versuch, die tödliche Maschine der Prähumanen zu zerstören, und zum anderen eben die Suche nach Yui. Und dieses Mal ist auch wieder Hans Schmeißer dabei, der ja in Band sechs leider nicht aufgetaucht ist – aus Gründen, die noch aus Band fünf stammen. Auf jeden Fall steht „Welt in Gefahr! Teil 2“ den übrigen Bänden in nichts nach, im Gegenteil, die Handlung ist sogar noch besser und die Action und der Humor noch ausgereifter.

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Damit hatte wohl keiner gerechnet. Innerhalb kürzester Zeit wurde „Wonder Woman“ nicht nur zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres, sondern schrieb innerhalb weniger Wochen auch noch Filmgeschichte. Denn „Wonder Woman“ ist zugleich der erfolgreichste Film, bei dem eine Frau Regie führte.

Bereits mit ihrem Spielfilmdebut aus dem Jahr 2003, dem Krimi und Sozialdrama „Monster“, wurde Patty Jenkins mit Preisen überhäuft. Und nun setzte sie mit ihrer Regiearbeit für „Wonder Woman“ noch eins oben drauf. Denn in Sachen Emanzipation dürfte dieser Film zur Ikone werden. Die Comic-Adaption ist wohl die beste, die seit langem ins Kino kam. Hier geschieht genau das, was man sich von allen anderen Filmen gewünscht hätte: eine Mischung aus Action, Humor und Tiefgang.

All das, was viele der bisherigen Superheldenfilme falsch machten, macht „Wonder Woman“ richtig, und man fragt sich, wieso es nicht gleich so hätte sein können. Denn verabschieden sich die Comic-Adaptionen in eine immer größere Inhaltsleere, so zeigt Regisseurin Patty Jenkins, dass man sich innerhalb dieses Feldes auch anders bewegen kann.

Sie verleiht dem Film eine durch und durch ernste Thematik. Diana alias Diane Prince alias Wonder Woman (mit dem Fotomodell Gal Godot bestens besetzt) verlässt ihre Heimat, um die Welt vom Krieg zu befreien. Auf diese Weise gerät sie mitten hinein in das Geschehen des Ersten Weltkriegs. Zusammen mit dem Spion Steve Trevor macht sie sich auf die Suche nach dem Kriegsgott Ares. Denn nur wenn dieser vernichtet wird, kann angeblich wieder Frieden herrschen.

Es ist einfach toll, wie Jenkins dem Ziel, das sich Diana selbst setzt, eine Note verleiht, die Naivität und Tragik mit der mythologisch angehauchten Vorstellung von Heldentum verbindet. Dies verleiht dem Aspekt des Superhelden eine völlig neue Dimension, hinterfragt doch der Film das Verhalten eben dieser Comic-Helden, in dem er Wonder Woman in ein historisches Umfeld setzt, das geprägt ist von einem alles erschütternden Krieg. Diese Einbettung in eine sozialhistorische Realität regt durchaus zum Nachdenken an, verleiht dem Action-Fantasy-Spektakel eine gewisse Tiefe, da der Film auch nicht kritische Töne scheut, etwas, was man sich im aktuellen Blockbuster-Kino ja nicht mehr getraut.

So ist die Szene, in der Wonder Woman einen der Generäle direkt ins Gesicht schreit, dass er feige sei, da er so und so viele Menschen in den Tod schickt, aber sich selbst nicht auf das Schlachtfeld traut, geradezu sensationell. Doch auch die angedeuteten Diskussionen über das Wesen des Menschen, über Hass und Brutalität und die Frage, weswegen sich Menschen solche Konflikte überhaupt antun, wenn sie doch genauso gut in Frieden leben könnten, verweisen auf zentrale soziologische und philosophische Fragestellungen.

Mit „Wonder Woman“ ist Patty Jenkins ein toller Wurf geglückt, von dessen Sorte man sich mehr wünscht. Man kann daher nur hoffen, dass die folgenden Filme, die es mit Sicherheit geben wird, nicht der gegenwärtigen Superhelden-Tristesse anheim fallen werden, sondern sich auf diese positive Weise weiter entfalten.

Wonder Woman. Regie: Patty Jenkins, Drehbuch: Allan Heinberg, Produktion: Zack Snyder, Charles Roven, Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Danny Huston, David Thewlis, Elena Anaya. USA 2017, 141 Min.

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Band 6 der eBook-Serie PRÄHUMAN ist nun erschienen. Der Titel lautet „Welt in Gefahr!“ und ist der erste Teil einer Doppelfolge. Teil zwei wird bereits Mitte Dezember erscheinen.

Und darum geht es:

Lemuria – gab es diesen Kontinent wirklich oder ist er bloß eine Legende? Bekannt ist nur, dass vor 140 Jahren eine Expedition sonderbare Artefakte aus der Tiefe des Indischen Ozeans zutage förderte, die seitdem unter Verschluss gehalten werden. Als Frederic Tubb davon auf einem Kongress in Tokio erfährt, weiß er noch nicht, dass er schon kurz darauf selbst in ein neues Abenteuer gezogen wird.

Denn als er in Osaka Maki Asakawa wieder findet, währt die Freude nicht lange. Eines Nachts wird ihre Schwester Yui entführt, die seit einiger Zeit unter sonderbaren Träumen leidet, in denen sie immer wieder eine bizarre, kugelförmige Maschine sieht. Dieselbe Konstruktion findet sich auch in uralten, rätselhaften Höhlenzeichnungen, die im Zusammenhang mit Lemuria stehen. Handelt es sich dabei etwa um eine Maschine der Prähumanen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn schon bald ist eines sicher: Nicht nur Yuis Leben steht auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit …

In Band 6 steht wieder das Abenteuer im Vordergrund. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite geht es dieses Mal um sog. hypothetische Kontinente. Neben Atlantis ist Lemuria ein weiterer möglicher Kontinent, der zwischen Afrika und Indien gelegen haben und vor Jahrtausenden untergegangen sein soll. Geschickt webt Denning die bisherigen Theorien und tatsächlichen Funde in die rasante Handlung ein. Das Ergebnis ist ein weiteres kurzweiliges Lesevergnügen, in dem man genauso Aspekte des phantastischen Abenteuerromans als auch SF-Elemente wieder findet. Auf die Fortsetzung muss man zum Glück nicht lange warten. Diese erscheint bereits Mitte Dezember.

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Das Kinoerlebnis in den 80er Jahren war vor allem geprägt durch die Eiswerbung, die kurz vor dem Film lief. Untermalt von dem Song „Like Ice in the Sunhshine“ von  Beagle Music Ltd. wurde die Werbung rasch zum Kult und zum Wahrzeichen der Spaßgesellschaft. Und dennoch steckte das Kino damals wieder einmal in der Krise.

Der Video-Boom führte dazu, dass die Leute Filme lieber in ihren eigenen vier Wänden ansahen, als ins Kino zu gehen. Die sog. Direct-to-Video-Produktionen kamen auf. Das Kino musste reagieren. Und wie? – Und wie! Denn in den 80er Jahren wurde Trash zum Mainstream erklärt. Die großen Studios produzierten Filme, die nach denselben Konzepten wie diejenigen von Roger Corman funktionierten, nur waren sie eben besser. Der Grund dafür ist ganz einfach: ein viel größeres Budget.

Corman und seinen Kollegen wurde dadurch der Markt weggeschnappt. Doch erfanden sich Corman und Co. neu, indem sie auf den damals boomenden Videomarkt auswichen. Die Folge: eine Flut an Horrorfilmen, welche Pädagogen und unsere bekannte Zensurstelle FSK zum Schwitzen brachten.

Der deutsche Film konnte da nicht mithalten und geriet in eine lang anhaltende Krise. Gedreht wurden allerhöchstens Filme wie „Otto – Der Film“ oder „Die Supernasen“, womit sich Deutschland in Sachen Filmkunst international ganz weit hinten anstellen musste.

Normalerweise stellen wir in unserer Reihe „Double Feature“ jeweils zwei Filme vor, von denen wir glauben, dass  sie das jeweilige Jahrzehnt besonders gut abbilden. Bei den 80er Jahren ist dies unmöglich, da dieses Jahrzehnt so viele prägende Filme hervorgebracht hat, dass man dieser einzigartigen Hochphase der Popkultur mit nur zwei Filmen einfach nicht gerecht wird. Daher haben wir von verschiedenen Genres jeweils zwei Filme genommen: Action, Science Fiction, Fantasy, Horror, Liebesfilm/Drama. – Viel Spaß dabei! 🙂

Actionfilme der 80er

In Sachen Action kamen in den 80er Jahren durch den Erfolg von „Rambo“ (1982) die Militär-Actionfilme auf, von denen sicherlich „Missing in Action“ mit Chuck Norris am dümmsten abschnitt. Parallel dazu wurde eine Vielzahl von Polizei-Filmen produziert (weißer Einzelgänger mit schwarzem Kollegen), mal als Komödie, mal als Drama und mal als Mischung aus allem. Ab 1981 entwickelte sich aber auch eine Mischung aus Fantasy- und Abenteuerfilmen, von denen die „Indian Jones“-Filme am bekanntesten sind. Harrison Ford spielte den Helden und suchte in seinem ersten Abenteuer „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) nach der Bundeslade. Mit vielen Effekten, viel Humor und jeder Menge Action wurde der Film zum absoluten Hit, auch wenn Steven Spielberg noch ein Jahr warten musste, bis er den Zenit seines Erfolgs als Regisseur erreichen sollte.

Und ja, in den 80er Jahren konnte man auch ohne weiteres einen Film übers Armdrücken drehen. „Over the Top“ (1987) hätte man vielleicht eher „Over the Flop“ bezeichnen sollen, denn das Sport-Trucker-Familiendrama, basierend auf einem Drehbuch von Sylvester Stallone, wollte nicht jeder sehen. Heute zählt der Film zu den Trash-Klassikern, damals jedoch begannen Cannon Films damit, ihr eigenes Grab zu schaufeln und gingen wenige Jahre später pleite. Aber grunzende, Schweiß triefende Männer in Unterhemden waren nun einmal nicht jedermanns Sache – obwohl sie ebenfalls ein typisches Merkmal der Actionfilme der 80er Jahre waren.

Science Fiction-Filme der 80er

Natürlich beherrschten die „Star Wars“-Filme die erste Hälfte der 80er Jahre. Doch die SF-Fantasy-Horror-Welle, welche das Jahrzehnt bestimmte, brachte noch viele andere sehenswerte Filme heraus. So versuchte sich John Carpenter 1982 an einer Neuverfilmung von „Das Ding“ und landete einen Flop. Damals galt das Remake, das Carpenter nicht als Remake verstanden wissen wollte, als der brutalste Film überhaupt. Die mechanischen Puppeneffekte sind grandios und die Story orientiert sich stärker an der literarischen Vorlage „Who goes there?“ von John W. Campbell als der Klassiker aus dem Jahr 1951.

Das Gegenstück zu „Das Ding“ schuf Steven Spielberg mit „E.T.“ (1982). Kein bluttriefender Gestaltwandler, sondern ein kleines, hässliches Knuddelalien strandet auf der Erde und will – wer kann es ihm verdenken – so schnell wie möglich wieder nachhause. Der Film zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Filmen der Filmgeschichte, sondern ebnete Spielberg endgültig den Weg zum Podest der wichtigsten Regisseure Hollywoods. Seitdem darf in jedem Film, der in den 80er Jahren spielt, das BMX-Rad nicht fehlen. Drew Barrymore, die die kleine Gertie spielte, ist heute selbst Filmproduzentin und finanzierte u. a. „Donnie Darko“.

Fantasy-Filme der 80er

Mit dem Film „Krull“ (1983) hoffte Regisseur Peter Yates aufgrund der Fantasywelle zu punkten, landete aber einen gewaltigen Flop. Heute zählt der Film zu den Klassikern des Fantasy-Genres, damals aber wollte ihn kaum einer sehen. Trotz toller Effekte, konzentrierte sich Yates nicht auf ein reines Actionspektakel, sondern viel mehr darauf, eine durchgängig spannende Story zu kreieren. Irgendwie zwischen „Star Wars“ und „Excalibur“ angesiedelt, verbindet der Film gekonnt beide Genres miteinander. In einer Nebenrolle darf auch Liam Neeson mitspielen – ein bisschen mehr, als ihm zwei Jahre zuvor in „Excalibur“ zugestanden wurde.

Wieso wurden in den 80er Jahren so viele Fantasyfilme gedreht, wenn doch die Mehrzahl davon floppte? So auch „Legend“ (1985) von Ridley Scott. Der Film floppte nicht nur, sondern Scott und sein Team brachten es sogar fertig, die berühmten Pinewood Studios, in denen der Film gedreht wurde, abzufackeln. Stellenweise ist der Film unglaublich kitschig, an anderen Stellen aber schuf Scott eine wunderbare düstere Fantasy-Horror-Mischung, die immer wieder fasziniert. Tragend hierbei ist natürlich Tim Curry als Herr der Finsternis. Tom Cruise dagegen wirkte in der Rolle als Jack ziemlich belämmert.

Horrorfilme der 80er

Die 80er Jahre waren das Jahrzehnt der Splatter- und Slasher-Filme. Besonders ins Visier unserer Zensur- bzw. FSK-Stelle geriet „Tanz der Teufel“ (1981). Die Mischung aus Horror und Slapstick führte in Deutschland dazu, dass Sam Raimis Debut beschlagnahmt wurde. Erst 2017 wurde diese aufgehoben. Fünf Freunde verbringen eine Nacht in einer einsam gelegenen Hütte und werden dabei von Dämonen überfallen. So einfach und so genial funktionieren eben nur Horrorfilme. Besonders originell an dem Film ist die Kameraführung, die „Tanz der Teufel“ fast schon zu einer Art „Handbuch“ für angehende Kameraleute werden lässt. Denn darin findet man nicht nur jede Einstellung, die es überhaupt gibt, sondern zulgeich eine grandiose Experimentierfreude. Die deutschen Behörden verstanden den Film dennoch nicht und machten sich zudem auch international lächerlich, indem sie darüber diskutierten, ob Zombies nun Menschen seien oder nicht.

Was wären die 80er Jahre ohne Freddy? Freddy Krüger gehört inzwischen ebenso zum festen Bestandteil der Popkultur wie seine Kollegen Jason oder Michael Meyers. Einen hässlichen Ringelpullover, Klingenhandschuhe und einen fransigen Hut, und fertig war eine der berühmtesten Horrorfiguren. Darsteller Robert Englund, der bis dahin nur in Nebenrollen zu sehen gewesen war, wurde dadurch über Nacht berühmt. Wes Craven, der u. a. Psychologie studiert hatte, brachte mit „Nightmare on Elmstreet“ (1984) die Thematik des Horrorgenres auf den Punkt: Albträume. Für Johnny Depp war dies die erste Rolle – sein filmischer Abgang in der berühmten Bettszene stellt eine gewitzte Parodie auf Kubricks „Shining“ dar.

Liebesfilme und Dramen der 80er

Frankreich brachte in den 80er Jahren nicht nur Actionfilme auf den Markt, sondern auch die eine oder andere Komödie. Eine der berühmtesten Liebeskomödien ist „La Boum – Die Fete“ (1980), die Sophie Marceau mit nur 13 Jahren zum internationalen Star machte. Der Song „Reality“ wird auch heute noch im Radio gespielt und hat nichts von seiner Ohrwurmqualität eingebüßt. Apropos Ohrwurm, der Film machte den Walkman zum Verkaufsschlager. Und zugleich führte der Film nicht nur zu einer Fortsetzung, sondern zu einer ganzen Reihe ähnlich gestrickter Teenager-Komödien, welche ein zentraler Aspekt der 80er Jahre waren.

Wer wie ich in einer Kleinstadt mit nur einem Kino aufwuchs, der hat sich wahrscheinlich genauso geärgert, als 1987 wochenlang eben dieses eine Kino von nur einem Film blockiert wurde: „Dirty Dancing“ (1987). Damals ging absolut nichts mehr, alle anderen Filme konnte man sich praktisch selbst malen. Patrick Swayze machte dieser Film zum Star. Davor kämpfte er in der TV-Serie „Fackeln im Sturm“ mit. Niemand weiß eigentlich, wieso „Dirty Dancing“ solch ein Erfolg wurde. Dem hauptsächlich weiblichem Publikum hat der Film gefallen – niemand hatte anscheinend gewusst, dass Swayze seit Mitte der 70er verheiratet gewesen war. Als ich den Film dann später im Fernsehen sah, fand ich ihn auch nicht so schlecht wie befürchtet, aber ein Knaller war er auch nicht.

 

 

 

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Mit dem Titel „Invasion der Doppelgänger“ ist nun bereits der fünfte Band der erfolgreichen eBook-Serie „Prähuman“ erschienen. Der Titel ist Programm, denn der Grenzwissenschaftler Frederic Tubb und seine beiden Mitarbeiter Maki Asakawa und Hans Schmeißer werden auf einmal von Leuten heimgesucht, die ihnen bis aufs Haar gleichen.

Hier der Inhalt: Frederic Tubbs Ruf als Grenzwissenschaftler ist ruiniert, nachdem er auf einem Kongress in Lissabon verkündet hat, dass die prähumane Hyperzivilisation überhaupt nicht existiert. Doch gibt es da ein noch viel größeres Problem: Denn Tubb befand sich gar nicht auf dem Kongress. Wer aber war dann der Mann, der sich als Tubb ausgegeben hat? Als wäre dies noch nicht genug, ereignen sich in London auf einmal sonderbare Zwischenfälle, in denen wie aus dem Nichts Doppelgänger erscheinen und für Unruhe sorgen. Auch Tubbs Mitarbeiter Hans Schmeißer und Maki Asakawa bleiben davon nicht verschont. Und als Maki auf einmal spurlos verschwindet, nimmt die Bedrohung eine weitaus größere Form an …

Auch Band fünf ist eine Mischung aus SF, Action und Abenteuer, wobei dieser Band doch wiederum anders ist als die vorangegegangenen vier. Die Story rast beinahe atemlos voran und die Gags sind wieder einmal herrlich skurril. Dieses Mal nimmt die Handlung teilweise surreale Züge an, besonders die zweite Hälfte des Bandes ist davon geprägt. Insgesamt macht Band fünf genauso Spaß wie die ersten vier. Und die dichte, spannende Handlung bringt einen dazu, das eBook in einem Rutsch durchzulesen.

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Band vier der eBook-Serie „Prähuman“ ist erschienen. Auch dieses Mal bietet die Mischung aus SF, Fantasy und Abenteuer spannende Unterhaltung.

Die Handlung:

Ist Shangri-La eine bloße Legende? Seitdem Frederic Tubb in New York auf die Spur einer Expedition aus dem Jahr 1933 gekommen ist, ist er anderer Meinung. Denn damals suchten zwei umstrittene Forscher nach dem sagenumwobenen Ort und brachten von ihrer Reise sonderbare Artefakte mit, die seitdem in einem Berliner Museum lagern. Als Tubbs Mitarbeiter Maki Asakawa und Hans Schmeißer die Artefakte besichtigen, kommt es zu einem mysteriösen Zwischenfall, durch den die eigenartigen Objekte auf einmal ein zerstörerisches Eigenleben entwickeln. Kurz darauf empfängt die Zentrale der LOGE rätselhafte Funksignale, deren Ursprung in einem abgelegenen Gebiet des Himalajagebirges liegen.

Sogleich reist Tubb zusammen mit seinem Team nach Tibet, um die Quelle der Signale ausfindig zu machen. Doch sind sie nicht allein. Ein zwielichtiger Mann namens Viktor Leng möchte ebenfalls das Geheimnis um Shangri-La lüften und geht dabei über Leichen. Doch die Gefahr, die von diesem Menschen ausgeht, ist nichts im Vergleich zu dem, was sie in dem entlegenen Gebiet des Himalaja erwartet …

Bei Prähuman 04 handelt es sich um den bisher umfangreichsten Band der Serie. Aspekte des Phantastischen Abenteuerromans verbinden sich hier mit SF-Elementen. Die Story ist wie immer durchgehend spannend und bringt uns dabei eine Figur näher, die in Band eins bereits erwähnt wurde: Viktor Leng. Dabei geizt Denning nicht mit originellen und witzigen Ideen, die die Geschichte auf fantastische Weise bereichern. Und als kleiner Hinweis sei noch erwähnt: Die Expedition, von der die Rede ist, hat es tatsächlich gegeben.

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FILM und BUCH kommt aus der Feierlaune gar nicht mehr raus. Nicht nur 5 Jahre alt,  sondern nun auch noch der 500. Beitrag 🙂 . Daher muss natürlich etwas Besonderes her. Daher dachten wir, ein Special unserer Jubiläumsreihe „FuBs Double Feature“ zu bringen. Ihr wisst ja, mit dem „Double Feature“ geht es mit je zwei Filmen durch die Filmgeschichte. Angefangen von 1900 bis in unsere Gegenwart. Im Special möchten wir euch die erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte präsentieren. Aus welchem Grund auch immer, gibt es keine Daten für die Jahre 1910 bis 1920, daher beginnen wir mit den Goldenen Zwanzigern:

Der erfolgreichste Film der 20er …

… war „Ben Hur“ aus dem Jahr 1925. Den Film erwähnten wir bereits in unserem „Double Feature“. Obwohl „Ben Hur“ ein enormer Erfolg wurde, waren zunächst die hohen Kosten, die vor allem dadurch entstanden, dass die Produktion aufgrund von diversen Streitigkeiten zwischen Produzenten und Regisseuren in die Länge gezogen wurde, höher als der Gewinn. Erst bei der Wiederaufführung in den 30er Jahren machte der Film Gewinn. Bis heute gilt „Ben Hur“ als Vorbild für so ziemlich alle späteren Actionfilme, sogar die „Fast and Furious“-Filme nehmen immer wieder Bezug darauf. Also nicht nur ein Klassiker, sondern zugleich ein Film, der bis heute das Filmschaffen beeinflusst.

Der erfolgreichtse Film der 30er …

… war „Vom Winde verweht“ aus dem Jahr 1939. In jenem Jahr schmelzte das weibliche Publikum einfach nur so dahin, wenn Rhett Butler als sexiest Man Scarlett O’Hara in die Arme schließt. „Morgen ist auch noch ein Tag“ gilt bis heute zu den bekanntesten Filmzitaten, doch in Wahrheit waren es die aufwendigen Massenszenen und die verschwenderischen Kulissen und Kostüme, die den Film damals zu etwas Einzigartigem machten. 1940 wurde der Aufwand mit acht Oscars belohnt, wobei Clark Gable leer ausging. Ein größeres Geschäft machte in den 30ern kein anderer Film. Den Kosten von fast 4 Millionen Dollar standen ein Einspielergebnis von 350 Millionen Dollar gegenüber.

Der erfolgreichste Film der 40er …

… war „Bambi“ aus dem Jahr 1942. Es war der fünfte Trickfilm der Disney Studios in Spielfilmlänge und eine Adaption des gleichnamigen Buches von Felix Salten. Wahrscheinlich ist dies der einzige Film von Disney, der sich sehr realistisch gibt und noch dazu für einen Schock unter den Zuschauern sorgte, als Bambi seine Mutter verliert. Dafür sorgen Bambis Freunde wie der Hase Klopfer und das Stinktier Blume wieder für etwas mehr Spaß, auch wenn der Film letztendlich eine grundlegende düstere Atmosphäre besitzt. Vom American Film Institute wurde „Bambi“ auf Platz drei der wichtigsten Animationsfilme gesetzt.

Der erfolgreichste Film der 50er …

… war „Die zehn Gebote“ aus dem Jahr 1956. Für Charlton Heston war dies der Film, der seine spätere Karriere ebnete. Als Moses sorgt er in dem Film für jede Menge Spezialeffekte, von denen der damals aufwendigste die Teilung des Roten Meeres war. „Die zehn Gebote“ war das Remake des gleichnamigen Stummfilms aus dem Jahr 1923. Damals führte ebenfalls Cecil B. DeMille Regie. Sein Wunsch war es immer gewesen, die Handlung nochmals als Ton- und Farbfilm umzusetzen. 13 Millionen Dollar kostete das Epos und führte zu einem Einspielergebnis von 122 Millionen Dollar. Hestons Gegenspieler war niemand anderer als Yul Brunner, der als Pharao eine düster-sinnliche Performance ablieferte.

Der erfolgreichste Film der 60er …

… war „The Sound of Music“ aus dem Jahr 1965. Regie führte bei der Mischung aus Drama und Musical der bekannte Regisseur Robert Wise. Zwei Jahre zuvor drehte er mit „The Haunting“ einen der berühmtesten Horrorfilme und 1979 war er für den ersten „Star Trek“-Film verantwortlich. „The Sound of Music“ erzählt von Maria, die durch ihren Hang zur Musik wieder Leben in die Bude der Familie Trapp bringt, die vom strengen Vater dominiert wird. Schließlich kann auch Kapitän von Trapp nicht mehr länger an sich halten, doch ob es dann auch ein Happy End gibt, wird hier nicht verraten. Manche halten „The Sound of Music“ für puren Kitsch. Sehenswert ist der Film auf jeden Fall.

Der erfolgreichste Film der 70er …

… war „Star Wars“ aus dem Jahr 1978. Irgendwann soll George Lucas mal gesagt haben, dass er „Star Wars“ als eine Kritk am Vietnamkrieg betrachtet. Nun, viel ist davon nicht zu erkennen, auf jeden Fall aber definierte Lucas den Begriff Atemgerät neu. Beeinflusst von den „Sternenkrieger“-Romanen des SF-Autors Edmond Hamilton aus den 40er Jahren, schuf Lucas einen bis dahin noch nie dagewesenen SF-Abenteuer-Film, dessen Erfolg und Einfluss bis heute anhält. Außer Harrison Ford allerdings machte keiner der Darsteller wesentlich Karriere. Und die Einnahmen versüßten George Lucas‘ Nervenzusammenbruch, den er während des Drehs gehabt haben soll. Obwohl „Star Wars“ ein ganzes Genre neu definierte, halten die meisten Zuschauer „Das Imperium schlägt zurück“ (1982) für den besten der „Star Wars“-Filme.

Der erfolgreichste Film der 80er …

… war „E. T. – Der Außerirdische“ aus dem Jahr 1982. Es war der zweite Riesenerfolg von Regisseur Steven Spielberg und begründete letztendlich auch seinen Ruhm als der Regisseur Hollywoods. Nachdem „Alien“ Ende der 70er das Bild des Außerirdischen nochmals kräftig ins negative geschubst hatte, nutzte Spielberg die Andersartigkeit als Knuddeleffekt. Auf diese Weise war der Außerirdische nicht mehr Täter, sondern Opfer. Der Film beinhaltete ebenfalls eine gehörige Portion an Wissenschaftskritik und zeigte auch, wie man den Fieberthermometer beeinflussen kann, wenn man nicht zur Schule gehen möchte. Das Aussehen E. T.s entwarf der italienische Maskenbildner Carlo Rambaldi, der seit den 60er Jahren im Geschäft war und davor bereits mit Größen wie Mario Bava zusammengearbeitet hatte.

Der erfolgreichste Film der 90er …

… war „Titanic“ aus dem Jahr 1997. In jenem Jahr hatte es nochmals gehörig Blubb gemacht, als das als unsinkbar bezeichnete Schiff mal wieder gegen einen Eisberg knallte. Dies verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und einem Fiesling, der sich auch an Bord befindet, sorgte für ein Einspielergebnis von fast 3 Milliarden Dollar. Im Gegensatz zur UFA-Produktion aus dem Jahr 1943, geht das Schiff nicht mehr als Model unter, sondern als CGI-Variante. Regisseur Cameron, der seine ersten Erfahrungen bei Roger Corman sammelte, wurde dadurch zu einem der erfolgreichsten Regisseure, dem die Produzenten gerne auch ein größeren Budget anvertrauten. Dies sollte sich im folgenden Jahrzehnt noch einmal bezahlt machen.

Der erfolgreichste Film der 2000er …

… war „Avatar“ aus dem Jahr 2009. Die Idee des Films geht zurück auf das Jahr 1995, als Cameron bereits einen Teil des Drehbuchs geschrieben hatte. Doch war damals die Umsetzbarkeit nicht möglich. Erst durch die Weiterentwicklung der sog. Computer generierten Effekte gelang es, diesen fast vollständig Computer generierten Film zu drehen. Dieses Mal hatte Cameron ein Budget von 300 Millionen Dollar zur Verfügung. Und wieder sollten es die Produzenten nicht bereuen. Irgendwo zwischen Kitsch und SF-Abenteuer, wurde „Avatar“ die wohl teuerste und erfolgreichste Kapitalismuskritik der Filmgeschichte.

Der bisher erfolgreichste Film der 2010er …

… ist „Star Wars 7“. Allerdings ist das Jahrzehnt noch nicht vorbei, sodass man noch kein endgültiges Urteil fällen kann. Auch wenn der Film wie ein Remake des Originalfilms wirkt und kaum neue Ideen hervorbrachte, so lockte der Film dennoch die meisten Zuschauer in die Kinos. Die Frage ist natürlich, wie die nächsten beiden Filme abschneiden werden. In diesem Jahr ging die Anzahl der Kinobesucher deutlich zurück und befindet sich wieder im Quasi-Krisenzeitmodus. Anscheinend sind die Streaming-Dienste eine doch größere Konkurrenz zum Kino als gedacht. Doch unabhängig davon, wer der erfolgreichste Film in diesem Jahrzehnt sein wird, erfahren wir spätestens in drei Jahren …

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