Herbstzeit ist Gruselzeit – Die Horrorromane von Carl Denning

Schon seit mehreren Jahren schreibt Carl Denning spannende Horrorromane und Horrorthriller, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. 2014 erschien sein erster Roman „Blutige Schatten“, ein großartiger Spukhausroman, der richtige Gänsehaut erzeugt. Beim Lesen ertappt man sich stets dabei, wie man sich immer wieder umschaut, um zu sehen, ob man auch wirklich alleine ist und nicht irgendwo etwas lauert …

Die Horrorthriller von Carl Denning (eine Auswahl)

Nach diesem wunderbaren Auftakt erschienen mit „Das Böse“ und „Angst“ zwei weitere Spukhausromane, die in Sachen Grusel und Spannung dem Erstling in nichts nachstehen. Schließlich erlangte Denning mit seinem Horrorthriller „Todesstation“ einen größeren Bekanntheitsgrad. Es geht um eine einsam gelegene Forschungsstation in den Alpen, in der nach einer außergewöhnlichen Entdeckung unheimliche und schreckliche Dinge vor sich gehen. „Todesstation“ packt den Leser von Anfang an. Es ist kaum möglich, mit dem Lesen aufzuhören, da Denning die Spannungsschraube dermaßen anzieht. Hinzu kommen viele wirklich unheimliche Ereignisse, die einem buchstäblich den Schlaf rauben.

Mit Chefinspector Susan Gant, die eine kleine Polizeistation in dem Ort Altamont leitet, der am Rand des riesigen Grand Jardin Nationalparks in Kanada liegt, schuf Carl Denning die bei den Lesern beliebteste Figur. Bisher sind fünf Romane erschienen – ein sechster wird demnächst veröffentlicht. Das Besondere an den Susan Gant-Romanen ist die Mischung aus Horror, Krimi und Mystery, die er verbindet mit folkloristischen Elementen. Man könnte auch sagen, in den Susan Gant-Romanen werden unheimliche Legenden lebendig. Den Anfang machte „Monster“, gefolgt von „Boten des Schreckens“, „Menschenfresser“, „Wenn es Nacht wird“ und „Dunkle Legende“.

Die Romane zeichnen sich durch wunderbare Charaktere aus, durch recht originelle Handlungen sowie stets durch ein dichtes Geschehen, intensiver Spannung und unheimlichen Momenten, die Gänsehaut garantieren. Zudem sind die Romane dermaßen unterhaltsam, dass man sie auch mehrmals lesen kann, ohne dass sie etwas von ihrem Charme oder ihrer extremen Spannung verlieren. Im Gegenteil, man entdeckt sogar jedes Mal wieder neue Aspekte.

Carl Denning ist wirklich eine Entdeckung wert (falls man bisher noch nichts von ihm gelesen hat), nicht nur dann, wenn man unheimliche Romane für die dunkle Jahreszeit sucht. – Spannung, Grusel, tolle Charaktere und großartige Unterhaltung. Was will man mehr?

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