Tierhorror (2): Centipede

centipedeMonster in Höhlen. Solche Geschichten haben sich sicherlich bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit erzählt. Für einige Zeit war dieses Thema wieder interessant geworden. So führte der Film The Descent zu einigen Nachfolgeproduktionen, zu denen man unter anderem auch Centipede zählen kann.

Der Film handelt von einer Gruppe Hobbyhöhlenforscher, die eine Reise nach Indien unternehmen, um dort die noch unerforschte Shankali-Höhle zu erkunden. Doch kaum sind sie in der Höhle angekommen, als sie auch schon von einem nicht sehr zahmen Tausendfüßler angegriffen werden. Im Laufe des Filmes werden diese Biester nicht nur mehr, sondern auch noch größer …

Klar ist, bei Centipede handelt es sich um einen Trash-Film, und etwas anderes hatte Regisseur Gregory Gieras auch nie vorgehabt. Mit einem Budget von etwa 500.000 Dollar war wirklich nicht viel Geld vorhanden, immerhin aber reichte es für ein paar Gummitausendfüßler. Dass sich deren Beine nicht bewegen, sondern sie an einem Seil über den Boden gezogen werden, ist hierbei nicht einmal schlimm, sondern sogar richtig spaßig. Interessant hierbei ist, dass der Film tatsächlich in Indien gedreht wurde.

Gieras blieb der Kombination aus Trash und Tierhorror treu und schrieb bzw. schreibt seine Filme weiterhin selbst. So stammte aus seiner Feder u. a. die spätere Trash-Granate Big Ass Spider.

Centipede, Regie u. Drehbuch: Gregory Gieras, Produktion: Eileen Craft, Darsteller: Larry Casey, Margaret Cash, Trevor Murphy. USA 2004, 94 Min.

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