Wie produziert man eigentlich einen Film? – Eckhard Wendlings Standardwerk „Filmproduktion“

filmproduktionDas Problem, vor dem ein Filmemacher steht, lautet, welche Kosten bei einem Dreh überhaupt entstehen. Seit Jahren setzt sich Eckhard Wendling mit der ökonomischen Seite von Film- und TV-Produktionen auseinander. In seinem Buch „Filmproduktion“, das nun in einer komplett überarbeiteten Version erschienen ist, behandelt der Autor sämtliche Phasen und Aspekte von Film- und TV-Produktionen und geht damit geradezu minutiös auf das oben genannte Problem ein.

Ausgehend von der eigentlichen Filmidee, führt er den Leser weiter durch die verschiedenen Produktionsphasen. Er geht dabei u. a. auf die Entwicklung des Drehbuchs ein, setzt sich mit dem Kostenrisiko des Produzenten auseinander und behandelt zusätzlich auch das Thema Autorenhonorare. Eckhard Wendling nennt die wichtigsten Begriffe, angefangen vom Drehplan, der als Grundlage für die Kalkulation dient, über die Tagesdisposition, die genaue Informationen über die jeweiligen Drehtage enthält, bis hin zur eigentlichen Kalkulation. Die Definitionen und Darstellungen werden mit Drehbuchauszügen oder Auszügen aus Drehplänen und Tagesdispositionen zusätzlich veranschaulicht. Ein Glossar und eine Aufführung von Adressen wichtiger Filmförderer runden das Werk ab.

All dies macht Wendlings Buch zu einem wichtigen und praxisorientierten Ratgeber für alle, die bereits im Filmgeschäft tätig sind oder vorhaben, dies zu tun. Da die jeweiligen Ausführugen äußerst detailliert geschildert sind, läßt das Buch so gut wie keine Fragen offen.

3 Gedanken zu “Wie produziert man eigentlich einen Film? – Eckhard Wendlings Standardwerk „Filmproduktion“

  1. Filmschrott November 12, 2015 / 9:07 pm

    Klingt interessant. Danke für den Tipp.
    Geht er zufällig auch darauf ein, wie man Verbindungen zu Leuten in dem Business am besten herrstellt? Also beispielsweise, wie man ein Drehbuch auch wirklich „verkauft“ kriegt und ähnliches.

    • Film und Buch November 13, 2015 / 11:28 am

      Darauf geht er leider nicht ein. Er konzentriert sich wirklich nur auf die Kalkulation der Kosten. Im Hinblick auf die Frage, wie man ein Drehbuch verkauft, dürften zum einen Dennies Eick „Exposé, Treatment und Konzept“ hilfreich sein, zum anderen auch das Buch „Drehbuchschreiben“ von Nicole Mosleh. Allerdings weiß ich nicht mehr, ob in den beiden Büchern auch Adresslisten vorhanden sind.

      • Filmschrott November 13, 2015 / 12:09 pm

        okay, danke. Merke mir die Bücher mal vor. Adresslisten sind ja gar nicht mal so wichtig. Wäre nur mal grundsätzlich interessant, wie mn in dem Business überhaupt nen Fuß in die Tür kriegt.

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